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Bundesliga-KommentarDie einzige Sicherheit in dieser Saison ist das Spiel selbst

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Das Rhein-Energie-Stadion mit 500 Zuschauern beim Pokalspiel des 1. FC Köln. 

  1. Bis zum Saisonende wird Unsicherheit herrschen und kein Stadion voll sein.
  2. Noch mehr als je zuvor hängt Geldverdienen von sportlicher Leistung ab.

Köln – Die 58. Saison der Fußball-Bundesliga wird anders werden als alle vor ihr, weil sie im Zeichen einer Pandemie beginnt. Sicher scheint nur, dass innerhalb einer Hygiene-Blase Fußball auf der Basis stattlicher Fernsehgelder dauerhaft gespielt werden kann. Das ist mehr, als sich alle anderen Sportarten in Europa zu erträumen wagen. Man sollte das als Privileg ausdrücklich würdigen, ehe das Wehklagen über die vielen Unwägbarkeiten beginnt.

Die erste hat den Über-Verein FC Bayern München mit dem Verlust seiner geplanten Minikulisse zum Saisonauftakt getroffen. Es hat also nur einen Tag gedauert, bis die Vereinbarung der Bundesländer, die Stadien mit 20 Prozent der Maximalkulisse zu füllen, an der Realität des regionalen Infektionsgeschehens gescheitert ist. Der legitime Versuch, eine Art Normalität auf breiter Ebene zu erzeugen, trägt den Keim des Scheiterns in sich, solange Corona nicht besiegt ist. Damit ist, so sagen es alle Experten, nicht vor Sommer 2021 zu rechnen. Dann soll diese Saison aber schon beendet sein. Bis dahin wird es, wenn kein Wunder geschieht, kein volles Stadion in der Bundesliga geben und alle Diskussionen um Fan-Kultur werden hinfällig sein. Es geht nicht. Niemand kann etwas dafür.

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Diesen Zwängen hat sich alles unterzuordnen. Sie machen die sportliche Leistung sogar noch wichtiger. Einkünfte können nur durch Siege gesteigert werden, durch eine Qualifikation für mehr TV-Geld, durch die Wertsteigerung von Spielern. Die bekannte Rollenverteilung wird bleiben. Bayern thront über allem, der BVB über dem Rest. Dahinter kämpfen Klubs mit gesicherten Geldquellen und langer Europapokal-Historie um die Champions-League-Millionen. Der Rest hat es schwer.