Berlin – Der „fliegende“ Wechsel von Achim Beierlorzer in der Fußball-Bundesliga vom 1. FC Köln zum FSV Mainz 05 hat eine Debatte über eine temporäre Wechselsperre von Trainern nach Entlassungen ausgelöst. „Ich würde sicherlich nicht sagen: 'Das geht nicht, das ist unsinnig'“, sagte Präsident Lutz Hangartner vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) der Sport-Bild: „So ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel halte ich für nicht gut.“
Beierlorzer hatte nur neun Tage nach seiner Entlassung in Köln beim Ligarivalen aus Mainz angeheuert. Diese kurze Zeitspanne sei „schon relativ krass“, meinte Hangartner: „Es gibt sicherlich Gründe, die dagegen sprechen, dass so etwas stattfindet.“
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) sehen jedoch keinen Grund für eine zeitlich begrenzte Wechselsperre von Trainern. Daniel Niedzkowski, Leiter der Fußball-Lehrer-Ausbildung im DFB, fände es „extrem problematisch, Trainern grundsätzlich die Chance zu verbauen, an anderer Stelle schnell wieder einzusteigen.“ Laut DFL-Direktor Ansgar Schwenken sprächen neben sportlichen Erwägungen auch arbeitsrechtliche Aspekte „gegen mögliche Einschränkungen“. (sid)


