Der Kölner Eishockey-Superstar steht mit fünf Punkten ganz oben auf der Scorerliste in den Playoffs.
„Der Beste. Mit großem Abstand“Kölner Draisaitl beeindruckt in den Playoffs – Trainer Woodcroft schwärmt

Leon Draisaitl beim Torjubel
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Wenn ein Trainer einen seiner Spieler derart heraushebt, dann muss etwas Besonderes vorgefallen sein: „Leon war in beiden Spielen bisher der beste Spieler auf dem Eis. Und das mit großem Abstand. Er findet unterschiedliche Wege zum Erfolg. Und das ist ein gewichtiger Grund, warum wir heute gewonnen haben“. so Oilers-Coach Jay Woodcroft über Leon Draisaitl nach dem Sieg seines Teams im zweiten Playoff-Spiel gegen die LA Kings.
Der Kölner Eishockey-Star hatte die Edmonton Oilers mit einer beeindruckenden Leistung zum ersten Sieg geführt. Dem deutschen Nationalspieler gelangen im zweiten Spiel der Erstrundenserie beim 4:2 gegen die Kings ein Tor und zwei Vorlagen.
In der Best-of-seven-Serie steht es damit 1:1, weiter geht es am Sonntag in Los Angeles mit dem ersten Heimspiel der Kings.
Draisaitl erzielte das zwischenzeitliche 2:0 (13.), außerdem lieferte er die Assists für Derek Ryan (3.) und Evander Kane (60.). Klim Kostin (43.) brachte die Oilers nach verspieltem 2:0-Vorsprung zu Beginn des letzten Drittels erneut in Führung.
Leon Draisaitl: „Es hat Spaß gemacht“
„Wir haben die schwere Phase überstanden, sind sehr gut damit umgegangen. Wir haben ein richtig starkes Schlussdrittel gespielt und uns den Sieg verdient“, sagte Draisaitl: „Es hat Spaß gemacht.“
Angesprochen auf den Unterschied zu letztem Jahr, als Draisaitl mit einer Verletzung in den Playoffs angetreten war, ging ein Lächeln über das Gesicht des Spielers: „Ich fühle mich viel besser. Ich fühle mich gesund. Und das ist natürlich wichtig vor den Spielen, die noch kommen werden.“
Der Kölner hatte bereits im ersten Duell doppelt getroffen, mit fünf Punkten führt er gemeinsam mit Miro Heiskanen und Roope Hintz die Scorerliste in den Playoffs an. Der 27-Jährige hatte in der Hauptrunde mit 128 Punkten einen persönlichen Bestwert aufgestellt.
Mit der besten Hauptrunde seit den glorreichen Zeiten der Klublegende Gretzky haben Draisaitl und Co. die Erwartungen bei den Fans hochgeschraubt. Im Vorjahr waren die Oilers im Halbfinale gegen den späteren Meister Colorado Avalanche ausgeschieden.
In der Serie mit 2:0 in Führung gingen die Carolina Hurricanes durch ein 4:3 nach Verlängerung gegen die New York Islanders, Jesper Fasth gelang in der sechsten Minute der Overtime der Siegtreffer. Die Florida Panthers schafften nach wildem Schlussdrittel durch ein 6:3 gegen die Boston Bruins den Ausgleich, auch die Dallas Stars stellten durch ein souveränes 7:3 die Serie gegen Minnesota Wild auf 1:1. (oke, sid)
