Eishockey-Legende Claude Lemieux beging Suizid. Seine Familie spendet sein Gehirn der Forschung, um CTE besser zu verstehen.
Tod einer Eishockey-LegendeGehirn des Kanadiers wird nach Suizid für die Forschung gespendet

Claude Lemieux spielte in seiner Karriere auch für die New Jersey Devils. (Archivbild)
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Das Gehirn von Claude Lemieux, einer kanadischen Eishockey-Ikone, wird nach seinem Ableben der Boston University zur Verfügung gestellt. Die Familie des viermaligen Stanley-Cup-Siegers gab dies über Instagram bekannt. Lemieux hatte Suizid begangen.
Laut einer Erklärung seiner Tochter Claudia Lemieux Bishop hat die Familie dem CTE-Zentrum der Hochschule die Genehmigung erteilt, alle Forschungserkenntnisse im Zusammenhang mit dem Namen Lemieux zu veröffentlichen. Jedoch sollen daraus keine Rückschlüsse bezüglich einer Diagnose gezogen werden.
Hoffnung auf verbesserten Schutz von Athleten
„Indem wir zulassen, dass sein Name mit dieser Forschung in Verbindung gebracht wird, hoffen wir, dass sein Leben in den kommenden Jahren zu einem besseren Verständnis, offeneren Gesprächen und einem besseren Schutz für Sportler und ihre Familien beitragen kann“, hieß es in der Erklärung.
Ein CTE-Zentrum widmet sich unter anderem der Erforschung der degenerativen Hirnkrankheit Chronische Traumatische Enzephalopathie (CTE). Diese Erkrankung steht in Zusammenhang mit wiederholten Schlägen auf den Kopf.
Vierfacher Meister mit drei unterschiedlichen Mannschaften
Der Kanadier, der zusätzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft innehatte, galt als einer der erfolgreichsten Akteure in der NHL. Den Stanley Cup errang er mit drei unterschiedlichen Mannschaften: 1986 mit den Montreal Canadiens, 1995 mit den New Jersey Devils, 1996 mit den Colorado Avalanche und im Jahr 2000 nochmals mit den Devils. (dpa/red)
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