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Wechsel im VorstandIst der Weg für Max Eberl beim FC Bayern jetzt frei?

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Max Eberl ist nach seiner Trennung von RB Leipzig beim FC Bayern im Gespräch.

Max Eberl ist nach seiner Trennung von RB Leipzig beim FC Bayern im Gespräch. 

Was der Abschied von Andreas Jung bei den Bayern für ein Eberl-Engagement bedeuten könnte.

Beim FC Bayern München gibt es eine personelle Veränderung in der Chefetage. Marketingvorstand Andreas Jung (61) teilte dem Aufsichtsrat am Montag in dessen Sitzung mit, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Über die Übernahme seiner Verantwortungsbereiche vom 1. Juli 2024 an will der deutsche Fußball-Rekordmeister „zu gegebener Zeit entschieden“.

Einen kausalen Zusammenhang zu einer möglichen Verpflichtung von Max Eberl hat diese Personalie nicht direkt, über diese wird weiter spekuliert. Vor der Bekanntgabe durch den Verein hatten die „Bild“ und „Münchner Merkur/tz“ über die Entscheidung von Jung berichtet.

Klar ist aber: Der Vorstand der Bayern besteht nur noch aus zwei Personen: dem Vorsitzenden Jan-Christian Dreesen (56) sowie Finanz-Vorstand Dr. Michael Diederich (58).

Der Weg für einen neuen Vorstand ist damit frei und soll dem Vernehmen nach sportliche Kompetenz mitbringen. Laut Bild soll bei einer Aufsichtsrats- Sitzung am Montag grünes Licht für die Bestellung eines Sport-Vorstands gegeben worden sein.

FC Bayern: Herbert Hainer dankt Andreas Jung – Eberl-Engagement noch völlig offen

„Schon heute, acht Monate vor dem Ende seiner Tätigkeit für den FC Bayern, möchte ich mich im Namen des gesamten Vereins von ganzem Herzen bei Andreas Jung bedanken. Er verantwortet seit 1996 unser Sponsoring und formte den Verein in dieser Zeit zu Europas Spitzenreiter im Bereich der Vermarktung“, sagte Präsident Herbert Hainer laut Mitteilung vom Dienstag.

Ob Eberl zum Rekordmeister kommen wird, bleibt indes offen. Der 50-Jährige gilt als Wunschkandidat von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Leipzig hatte sich Ende September kurz vor dem Topspiel gegen den FC Bayern von Eberl getrennt.

Grund war aus Sicht der RB-Bosse das fehlende Bekenntnis von Eberl zu Leipzig. „Der FC Bayern hat mit der Freistellung von Max Eberl bei Leipzig überhaupt nichts zu tun“, betonte Hainer dieser Tage. (oke, mit sid)