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Arsenal greift nach TitelnNach Einzug ins CL-Finale ist das Double wieder möglich

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Von wegen Krise: Havertz peilt mit Arsenal das Double an

Arsenal-Coach Mikel Arteta feiert den Einzug ins Champions-League-Finale mit Leandro Trossard.

Nach dem Einzug ins CL-Finale träumt Arsenal vom Double. Eine Experten-Kritik am Jubel sorgt aber für Diskussionen.

Nach dem Finaleinzug in der Königsklasse ist der Titel in der Premier League für Arsenal wieder möglich. Eine Experten-Kritik sorgt jedoch für Diskussionen.

Das Londoner Emirates-Stadion glich nach dem 1:0-Sieg über Atlético Madrid einem Tollhaus. Während Torschütze Bukayo Saka zu Boden sank und Coach Mikel Arteta auf dem Spielfeld seine Freude zeigte, eilte auch Kai Havertz zum Jubeln auf den Rasen. Das Erreichen des Champions-League-Finales hat die kürzlich angespannte Lage beim FC Arsenal offenbar beendet.

Sogar die Möglichkeit auf das Double, bestehend aus dem Gewinn der Meisterschaft und dem Champions-League-Pokal, ist für den Club wieder realistisch. Bei Spielern und Anhängern keimt die Hoffnung auf die erste nationale Meisterschaft seit 22 Jahren sowie den erstmaligen Sieg in der europäischen Königsklasse. Am 30. Mai trifft Arsenal im Finale auf den Sieger der Partie zwischen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem deutschen Meister FC Bayern.

Die Stimmung in London hat sich gedreht

„Jetzt erreichen wir das Niveau eines Spitzenclubs, der dauerhaft um die größten Titel mitspielen will“, konstatierte Coach Arteta nach dem Erfolg gegen das Team von Diego Simeone. „Darauf kommt es an, und wir müssen das dauerhaft aufrechterhalten.“

Noch vor kurzem waren Enttäuschung und Skepsis im Vereinsumfeld vorherrschend, da die Mannschaft im Titelkampf Zähler einbüßte und sowohl aus dem FA Cup als auch dem Ligapokal ausgeschieden war. Das Weiterkommen ins Halbfinale der Champions League gegen Sporting Lissabon war zudem ein Kraftakt. Ein überzeugender 3:0-Erfolg gegen Fulham sowie der Ausrutscher von Titelrivale Manchester City beim FC Everton (3:3) führten jedoch zu einer veränderten Ausgangslage. Bei einer mehr absolvierten Partie hat Arsenal nun einen Vorsprung von fünf Punkten. Dem Team um Nationalspieler Havertz fehlen noch drei Siege zum Titelgewinn.

Debatte um die Jubelszenen

Allerdings rief der überschwängliche Jubel über das Erreichen des zweiten Finales in der Clubhistorie auch kritische Stimmen auf den Plan. „Ich finde die Feierlichkeiten etwas übertrieben. Feiert, wenn ihr gewonnen habt!“, äußerte TV-Experte Wayne Rooney bei Prime Video. „Sie haben es verdient, in dieser Position zu sein, aber gewonnen haben sie noch nicht.“

Dieser Sichtweise trat Arsenals Abwehrspieler Declan Rice entgegen. „Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern“, erklärte er. „Ich glaube, man kann nicht unterschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher erreicht haben.“ Als einzige verbliebene Mannschaft ist Arsenal in der Champions League noch unbesiegt.

Havertz' Erfahrung mit dem Titelgewinn

Für Kai Havertz ist das Gefühl eines Champions-League-Sieges nicht neu. Im Jahr 2021 sicherte er dem FC Chelsea unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel den Titelgewinn. Während Chelsea die Trophäe bereits zweimal erringen konnte, fehlt sie in der Vitrine des FC Arsenal noch. Die bislang einzige Finalteilnahme der „Gunners“ war 2006, als das Team nach einem Platzverweis für den damaligen Arsenal-Torhüter Jens Lehmann dem FC Barcelona mit 1:2 unterlag.

Nachdem sie dreimal in Folge Vizemeister wurden, will der FC Arsenal nun das Image des „ewigen Zweiten“ abstreifen. Die jüngste Formschwäche scheint überwunden und das Momentum ist zurück. Dennoch bleiben die kommenden Wochen entscheidend. Am Sonntag folgt das Lokalduell bei West Ham United, einer Mannschaft, die im Abstiegskampf dringend Zähler benötigt. Ein Fehltritt in dieser Partie könnte die Stimmung in der Hauptstadt erneut wenden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.