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Ginter drängt sich aufFreiburger trifft in Europa League und hofft auf WM-Ticket

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SC Freiburg - KRC Genk

Matthias Ginter spielt eine starke Saison mit dem SC Freiburg. (Archivbild)

Durch sein Tor im Spiel gegen Celta Vigo und seine beeindruckende Leistung für den SC Freiburg belebt Matthias Ginter die Diskussion um eine mögliche WM-Nominierung erneut.

Im Trikot des SC Freiburg hat Matthias Ginter durch eine herausragende Performance den Weg ins Halbfinale der Europa League geebnet, was zugleich die Debatte über eine potenzielle Nominierung für die Sommer-Weltmeisterschaft wieder aufleben lässt. Der 51-fache Nationalspieler rückte während des 3:0 (2:0)-Erfolgs im Viertelfinal-Hinspiel am Donnerstag im Duell mit Celta Vigo nicht allein aufgrund seines Kopfballtreffers zum finalen Spielstand in den Mittelpunkt.

Die Darbietung seines Abwehrchefs kommentierte Freiburgs Trainer Julian Schuster mit den Worten: „Besser geht's nicht“. Er nannte den Auftritt zudem „beeindruckend“. Schon vor seinem Tor hatte Ginter eine starke Performance geboten. Gegen den 32-Jährigen fand der Stürmer Borja Iglesias, ehemals bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga unter Vertrag, kaum Mittel zum Erfolg.

SC Freiburg - Celta Vigo

Sah starke Freiburger gegen Celta Vigo: Trainer Julian Schuster.

Zuspruch für WM-Nominierung aus Fachkreisen

Als RTL-Experte stufte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus die Leistung von Ginter als „überragend“ ein. Igor Matanovic, sein Mannschaftskamerad, äußerte, dass er den Verteidiger „definitiv“ zur Weltmeisterschaft in die USA, nach Kanada und Mexiko mitnehmen würde. Dies wirft die Frage auf, ob der Weltmeister von 2014 eine späte Berufung in das Aufgebot des Bundestrainers Julian Nagelsmann für das Großereignis erhalten könnte.

Ginter persönlich gab sich bedeckt und merkte an, dass er sich zu diesem Thema kürzlich schon umfassend geäußert habe. Der in Südbaden geborene Spieler sagte: „Ich versuche das, was ich machen kann, zu beeinflussen“. Ein Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft sei für ihn das „Allergrößte“.

Lange Pause im Nationalteam

Bei den letzten Vorbereitungsspielen in den Partien gegen die Schweiz (4:3) sowie Ghana (2:1) gehörte Ginter nicht zum Kader, was bei ihm für Enttäuschung sorgte. Laut dpa-Meldungen betonte Bundestrainer Nagelsmann allerdings, dass eine WM-Teilnahme für Ginter weiterhin möglich sei.

Vor beinahe drei Jahren bestritt Ginter beim 3:3 gegen die Ukraine sein bislang letztes von insgesamt 51 Spielen für die Nationalmannschaft. Im Dress des SC Freiburg fehlte der Abwehrspieler in der aktuellen Spielzeit lediglich bei einer von 43 Partien aufgrund einer Erkrankung. Teamkollege Vincenzo Grifo würdigte ihn als „hervorragenden Spieler, der vorangeht und seine Leistung Woche für Woche bestätigt“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.