Die Kritik von Ralf Rangnick an den Deutschkenntnissen von Carney Chukwuemeka lässt BVB-Coach Niko Kovac nicht unkommentiert.
Kovac kontert RangnickStreit um Deutschkenntnisse von BVB-Profi Chukwuemeka

Tut sich mit der deutschen Sprache schwer: Carney Chukwuemeka. (Archivbild)
Copyright: Christian Charisius/dpa
Niko Kovac, der Trainer von Borussia Dortmund, hat auf die Anmerkungen von Österreichs Teamchef Ralf Rangnick hinsichtlich der Sprachfähigkeiten von Carney Chukwuemeka reagiert. „Wir kommunizieren sehr gut, jeder ist verständlich. Wenn wir aneinander vorbeireden würden, würden wir in der Bundesliga nicht da stehen, wo wir stehen“, äußerte Kovac. Der Austausch erfolge auf Englisch, was er für „ganz in Ordnung“ halte.
Nach dem ersten Einsatz von Chukwuemeka (22) im österreichischen Nationalteam zeigte sich Rangnick erstaunt über die mangelhaften Deutschfähigkeiten des Profis, wie die dpa meldet.
Kritik an mangelnden Sprachkursen in Dortmund
„Ich war schon auch ein bisschen überrascht, dass man in Dortmund bisher noch gar nicht versucht hat, mit ihm Deutschunterricht zu machen“, teilte der 67-Jährige mit. Er zog einen Vergleich zu seinen früheren Stationen in Leipzig sowie Hoffenheim, wo für die Akteure dreimal pro Woche ein Deutschkurs obligatorisch war.
Kovac verweist auf globale Ausrichtung des Vereins
Im Gegenzug hob Kovac die globale Orientierung des Klubs hervor. „Wir sind ein internationaler Club, wir sind in einer globalen Welt, da geht es darum, dass man auch verschiedene Sprachen spricht als Trainer, und wir sprechen hier wirklich sehr viel Englisch“, so der Trainer des BVB. Eine solche Praxis sei ebenfalls im Basketball oder Handball gängig. Jeder Akteur bemühe sich zwar, die Landessprache zu erlernen, jedoch sei es aufgrund des engen Zeitplans mit Spielen und Trainingseinheiten schwierig, die notwendige Zeit aufzubringen.
Chukwuemeka, der seine Geburtsstadt Wien früh verließ, um mit seiner Familie nach England zu gehen, zeigte sich kürzlich einsichtig. „Die Verantwortung liegt nicht beim Club, sondern bei mir. Ich bin schon ein Jahr in Dortmund“, konstatierte der Mittelfeldakteur. Für die Nationalmannschaft hatte er mit einem Treffer und zwei gewonnenen Partien einen gelungenen Einstand verzeichnet. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
