Ausschreitungen in Paris: Das französische Pokalfinale endete mit 35 Festnahmen und einer schwerverletzten Person.
Krawalle überschatten Finale35 Festnahmen und Verletzte bei Pokalspiel in Paris

Beim französischen Pokalfinale zündeten die Fans reichlich Pyrotechnik.
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In Paris kam es im Zusammenhang mit dem Endspiel des französischen Fußballpokals zu 35 Festnahmen. Laut Mitteilung der Polizei wurden 26 dieser Personen nach dem 3:1-Erfolg des RC Lens über den OGC Nizza in Gewahrsam genommen. Ihnen wurde vornehmlich der Besitz von Pyrotechnik, das Mitführen verbotener Waffen, Gewalttaten sowie die Beleidigung von Beamten zur Last gelegt. Leichte Verletzungen erlitten vier Einsatzkräfte.
Wie Medien meldeten, ereignete sich schon am Vorabend der Partie eine heftige Auseinandersetzung, an der Hooligans aus Nizza und von Clubs aus Paris beteiligt waren. 100 Anhänger des OGC Nizza hatten sich Berichten zufolge in der Gegend des bei Reisenden populären Canal Saint-Martin zusammengefunden.
Schwere Kopfverletzung bei Auseinandersetzung
Eine männliche Person musste aufgrund der Konfrontation mit gravierenden Kopfverletzungen auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Die Polizei konnte laut eigenen Angaben das Ausbreiten von Krawallen auf andere Zonen unterbinden.
Das Pokalendspiel im Stade de France, welches als Hochrisikopartie galt, fand unter massiven Sicherheitsmaßnahmen statt. Ein speziell zugeschnittenes Sicherheitskonzept wurde laut Polizeiangaben „im gesamten Großraum Paris“ umgesetzt. Es wird berichtet, dass über 2.000 Polizeikräfte mobilisiert worden waren.
RC Lens sichert sich erstmalig den Pokaltitel
Aus sportlicher Sicht verlief der Abend für den RC Lens mit einem Erfolg. Mit diesem Triumph errang der Club seinen erstmaligen Sieg im Pokalwettbewerb Frankreichs. (dpa/red)
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