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Lewandowski vor dem AusStürmerstar deutet nach verpasster WM-Quali Rücktritt an

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Schweden - Polen

Kann das WM-Aus für Polen kaum fassen: Robert Lewandowski

Polens Ausscheiden in der WM-Qualifikation hat möglicherweise personelle Konsequenzen. Ein Social-Media-Beitrag von Robert Lewandowski heizt die Gerüchteküche an.

Das Scheitern in der WM-Qualifikation dürfte für Robert Lewandowski (37) den Abschluss seiner Laufbahn im polnischen Nationalteam markieren. Wie die dpa meldet, legt ein Instagram-Beitrag des Stürmers nach der 2:3-Pleite im Playoff-Match gegen Schweden diesen Schluss nahe.

Der einstige Angreifer des FC Bayern hinterlegte seinen Post mit dem Stück „Time To Say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli. Ergänzend publizierte er eine Aufnahme, die ihn mit der Spielführerbinde in der Hand und unter Tränen abbildet, wie er den Zuschauern zuwinkt.

Stürmer dementiert endgültige Entscheidung

Auf den Beitrag angesprochen, verneinte Lewandowski jedoch eine definitive Bestätigung, seine Karriere in der Nationalelf zu beenden. Es handle sich nicht um eine Verkündung seines Entschlusses, sondern um eine „Botschaft an die Fans, die an uns geglaubt haben“. Die Situation sei für sie „genauso schwer ist wie für uns“. Der Torjäger führte weiter aus: „Ich muss mir Zeit nehmen und darüber nachdenken, anstatt jetzt schon Aussagen zu treffen.“

Rekordspieler für die polnische Auswahl

Seinen Einstand für Polen gab Lewandowski im Jahr 2008. Seither absolvierte der aktuelle Akteur des FC Barcelona 165 Partien für sein Land und schoss dabei 89 Treffer. Mit beiden Werten ist er Rekordträger seiner Heimat.

Der Stürmerstar hatte bereits im vergangenen Juni nach einer Auseinandersetzung mit dem damaligen Nationalcoach Michal Probierz seinen Abschied aus der Auswahl erklärt. Probierz hatte ihm die Spielführerbinde abgenommen, trat jedoch später selbst von seinem Posten zurück. Der nachfolgende Trainer Jan Urban reaktivierte Lewandowski als Kapitän, was für eine erfolgreiche WM-Qualifikation allerdings nicht genügte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.