Aus Angst vor Krawallen wie im Vorjahr ergreift Paris massive Sicherheitsvorkehrungen für das Champions-League-Finale.
Paris im AusnahmezustandTausende Polizisten sollen Krawalle bei CL-Finale verhindern

Ein Großaufgebot an Ordnungskräften soll in Paris dafür sorgen, dass beim Finale von PSG gegen Arsenal alles friedlich bleibt (Archivbild).
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Wegen des Champions-League-Finales zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal am Samstag ergreift Paris weitreichende Sicherheitsvorkehrungen. Obwohl die Partie in Budapest stattfindet (18.00 Uhr/ZDF), werden allein im Großraum der französischen Hauptstadt 8.000 Polizisten und 2.500 Feuerwehrleute mobilisiert, um Störungen der öffentlichen Ordnung zu unterbinden. Dies gab Innenminister Laurent Nuñez bekannt. In ganz Frankreich beläuft sich die Zahl der Einsatzkräfte auf 22.000.
Mit den Vorkehrungen soll eine Wiederholung der schweren Krawalle vom letztjährigen Champions-League-Sieg von PSG Anfang Juni verhindert werden. Die Bilanz damals: zwei Todesopfer, fast 200 Verletzte und 559 Ingewahrsamnahmen. Zusätzlich registrierten die Behörden beinahe 700 Feuer, die mehrheitlich Fahrzeuge betrafen. Insbesondere in Paris kam es zu tumultartigen Szenen, schwerpunktmäßig auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées, der später geräumt wurde, sowie im Umfeld des Prinzenparks, wo ein Public Viewing mit Zehntausenden Anhängern stattfand.
Champs-Élysées mit speziellen Auflagen
Für das kommende Wochenende sind daher am Parc des Princes und auf den Champs-Élysées spezielle Auflagen vorgesehen. Diese umfassen Straßensperrungen, Halteverbote, Einlasskontrollen sowie die Videoüberwachung von als kritisch eingestuften Zonen. Zudem werden ausgewählte U-Bahn-Stationen nicht angefahren. Gastronomiebetriebe auf den Champs-Élysées sind angewiesen, vor Spielbeginn zu schließen und ihre Außenmöbel zu sichern. (dpa/red)
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