Nach Krawallen von Rostock-Anhängern meldet der SC Verl massive Sachbeschädigungen und Bedrohungen. Der DFB hat beide Vereine um eine Stellungnahme gebeten.
Randale in VerlSC Verl beklagt hohen Schaden und Bedrohungen durch Fans

Das Spiel zwischen dem SC Verl und Hansa Rostock stand kurz vor dem Abbruch.
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Flaschenwürfe und Sachschaden: DFB fordert nach Krawallen in Verl Stellungnahmen Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nach den heftigen Krawallen im Gästebereich während der Drittliga-Partie zwischen dem SC Verl und Hansa Rostock beide Klubs um eine Stellungnahme ersucht. Das gab der SC Verl bekannt. Die Begegnung am vergangenen Mittwoch musste wegen diverser Vorkommnisse unterbrochen werden.
Laut Berichten der dpa schleuderten Fans von Hansa Rostock wiederholt Objekte auf die Spieler aus Verl, während ihre Mannschaft die Partie mit 2:1 für sich entschied. Eine kleine Spirituosenflasche landete dabei auf dem Rasen. Ferner sorgte ein kleines Feuer im Gästebereich für eine mehrminütige Spielpause auf polizeiliche Anordnung.
Verl kritisiert „inakzeptable Vorkommnisse“
Der SC Verl äußerte sich am Freitag in einer Mitteilung und verurteilte „die schweren und völlig inakzeptablen Vorkommnisse im Gästebereich mit deutlicher Schärfe“. Die Geschehnisse hätten demnach „eine ernsthafte Gefährdung für Spieler, Mitarbeitende und Zuschauer dargestellt“.
Schon im ersten Durchgang wurde der Akteur Timur Gayret „von Anhängern des Gastvereins mit einer Schnapsflasche beworfen“. Sein Teamkollege Berkan Taz wurde wenig später „mit dem Inhalt eines Bierbechers überschüttet“.
Fünfstelliger Schaden und massive Drohungen
Mario Lüke, Vorstand in Verl, berichtete von zusätzlichen Vorfällen. „Die Anhänger von Hansa Rostock haben Schäden im fünfstelligen Bereich hinterlassen, insbesondere sind Zäune, Imbisswagen und Sanitäranlagen teilweise stark beschädigt worden“, zitierte der Verein Lüke. „Laut Aussagen des Sicherheitsdienstes sind Mitarbeiter teilweise massiv bedroht worden.“
Der Klub teilte mit, die Instandsetzung der demolierten Anlagen selbst zu finanzieren, obgleich die Verantwortlichkeit eindeutig bei den Randalierern liege. Lüke äußerte sich dazu: „Hansa Rostock hat bereits Kontakt zu uns aufgenommen und wir stehen im Austausch über die Vorkommnisse.“ Der SC Verl fordere „eine konsequente Aufarbeitung und klare Maßnahmen, um derartige Ereignisse künftig zu verhindern“. Dem FC Hansa könnte wegen der wiederholten Zwischenfälle eine weitere Geldstrafe bevorstehen, weil Fans aus Rostock schon früher negativ aufgefallen sind. (red)
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