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Umstrittener PlatzverweisSchalke 04 legt Einspruch gegen die Sperre von Ndiaye ein

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SV Elversberg - FC Schalke 04

Schalkes Ndiaye (l) reagiert fassungslos auf seinen Platzverweis.

Der FC Schalke 04 ficht eine umstrittene Gelb-Rote Karte für Moussa Ndiaye an. Selbst der Trainer des Gegners äußert Bedenken.

Fehlentscheidung? Schalke 04 protestiert gegen Ndiayes Feldverweis. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga, FC Schalke 04, hat angekündigt, gegen den Feldverweis für Verteidiger Moussa Ndiaye vorzugehen. Am Sonntag erhielt der senegalesische Spieler in der 51. Spielminute der Partie gegen die SV Elversberg (Endstand 2:1) die Ampelkarte für ein angeblich wiederholtes regelwidriges Spiel. Infolgedessen wäre er für die Begegnung am kommenden Samstag gegen Preußen Münster nicht spielberechtigt.

Die Gelsenkirchener stuften den Feldverweis als „unberechtigt“ ein, wie die dpa meldet. Offenbar hatte Schiedsrichter Michael Bacher fälschlicherweise ein Vergehen von Ndiaye erkannt und entsprechend bestraft. Fernsehaufnahmen legten jedoch nahe, dass der Schalker Akteur vielmehr selbst ein Foul erlitten hatte und sein Kontrahent Lukas Petkov bei der Aktion ins Rutschen kam.

Videoassistent konnte nicht intervenieren

Eine Intervention durch den Videoassistenten ist bei Gelb-Roten Karten derzeit nicht vorgesehen. Sogar der Trainer von Elversberg, Vincent Wagner, hegte nach der Partie Bedenken bezüglich der Entscheidung und wird mit den Worten zitiert: „Es war sicherlich keine gelb-rote Karte“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.