Der Sieg der DFB-Elf wird von Sorgen um Nico Schlotterbeck überschattet. Der Verteidiger verletzte sich gegen die Elfenbeinküste.
„Sieht nicht gut aus“Schlotterbeck droht vorzeitiges WM-Aus

Nico Schlotterbeck wurde behandelt und hielt noch bis zur Halbzeitpause durch.
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Der 2:1-Erfolg der deutschen Nationalelf in ihrer zweiten WM-Partie wurde von einer Verletzung getrübt. Gegen die Elfenbeinküste zog sich Innenverteidiger Nico Schlotterbeck eine Verletzung am Knie zu.
Die Verletzung ereignete sich in Toronto bereits nach etwa 15 Minuten Spielzeit in einem Zweikampf. Der 26 Jahre alte BVB hielt sich den Knöchel.
Im Anschluss an eine Behandlungspause konnte Schlotterbeck zwar bis zum Pausenpfiff weitermachen, wurde dann aber ausgewechselt. Bundestrainer Julian Nagelsmann brachte für ihn Antonio Rüdiger.
Bundestrainer äußert sich besorgt
Nach dem Spiel äußerte sich Nagelsmann beunruhigt: „Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was.“ Klarheit über das Ausmaß der Blessur soll eine für den nächsten Tag geplante MRT-Untersuchung schaffen. „Es sieht leider nicht ganz so gut aus“, ergänzte der Bundestrainer.
Eine ernste Diagnose würde für Schlotterbeck nicht nur das WM-Aus bedeuten, sondern womöglich eine längere Pause. Bereits im vergangenen Jahr musste der Verteidiger aufgrund eines Meniskusschadens am linken Knie für fast sechs Monate pausieren. (dpa/red)
