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Kölner AmateurfußballGremberg bangt um Aufstiegstraum – mehrere Klubs in der Warteschleife

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Klubs in der WarteschleifeIm Fußballkreis Köln gibt es nach dem letzten Spieltag der Saison 2025/26 noch mehrere offene Fragen.

Im Fußballkreis Köln gibt es nach dem letzten Spieltag der Saison 2025/26 noch mehrere offene Fragen.

Der Tabellenzweite der Kreisliga A verpasst vorerst den Aufstieg in die Bezirksliga und will dagegen juristisch vorgehen. Der Fall zieht sich wie ein Rattenschwanz durch den Fußballkreis Köln.

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Der Sekt war schon kaltgestellt. Mit einem Heimsieg gegen Roland Bürrig wollte der SV Gremberg-Humboldt am vergangenen Sonntag den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga perfekt machen. So zumindest lautete der Plan bis wenige Tage vor dem vermeintlich größten Spiel der Vereinsgeschichte. Es wäre ein historischer Erfolg gewesen: Noch nie in seiner mehr als 60-jährigen Historie war der rechtsrheinische Traditionsklub auf Mittelrheinebene vertreten.

Die Mannschaft von Trainer Burak Yandim wurde ihrer Favoritenrolle zwar gerecht und besiegte das Schlusslicht mit 4:3. Dennoch fiel der Jubel an der Lenzwiese gedämpft aus. Inmitten der Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel war über den Tabellenzweiten der Kölner Kreisliga A eine Nachricht hereingebrochen, die der Vereinsvorsitzende Christian Olpen als „Schock“ bezeichnet. „Danach war die Unruhe bei uns groß.“

Durch eine nachträgliche Wertung am grünen Tisch verlor der SV Gremberg-Humboldt in der Quotiententabelle der besten Tabellenzweiten der Kreisliga A den für den Aufstieg relevanten sechsten Platz an den FC Eschweiler. Dem Vertreter des Kreises Aachen wurden drei Punkte für ein Spiel zugesprochen, das er sportlich im Februar gegen Eintracht Verlautenheide II verloren hatte.

Wir sind der Überzeugung, dass die Angelegenheit nochmals geprüft werden muss, und werden die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen.
SV Gremberg-Humboldt

„Grundlage dieser Entscheidung ist ein fehlendes Passbild im DFB.net“, erklärte der SV Gremberg-Humboldt und äußerte zugleich sein Unverständnis: „Dass ein sportlich erzieltes Ergebnis aufgrund eines solchen formalen Mangels nachträglich abgeändert wird, wirft bei uns mehr als nur Fragen auf.“ Daher kündigte der Klub aus dem Stadtbezirk Kalk den Gang vor den Westdeutschen Fußballverband an: „Wir sind der Überzeugung, dass die Angelegenheit nochmals geprüft werden muss, und werden die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen.“

Sollten die juristischen Bemühungen erfolglos bleiben, bliebe dem SV Gremberg-Humboldt trotzdem noch ein Rest Hoffnung. Der Aufstieg in die Bezirksliga wäre für die Rechtsrheinischen auch dann noch möglich, sollten der BC Viktoria Glesch-Paffendorf, der 1. FC Düren II und Eintracht Hohkeppel II für die Saison 2026/27 auf ihr Startrecht auf Verbandsebene verzichten. Während Glesch-Paffendorf und Düren II beim Fußball-Verband Mittelrhein bereits offiziell beantragt haben, in die Kreisliga A beziehungsweise Kreisliga B versetzt zu werden, deutet sich bei Hohkeppel zumindest eine Tendenz an.

Nach unserem Kenntnisstand plant Hohkeppel das Startrecht in der Bezirksliga wahrzunehmen.
Patrick Zielezny, Vorsitzender des FVM-Verbandsspielausschusses

„Nach unserem Kenntnisstand plant Hohkeppel das Startrecht in der Bezirksliga wahrzunehmen“, erklärte Patrick Zielezny, Vorsitzender des FVM-Verbandsspielausschusses, am Montag. Der oberbergische Klub hatte seine zweite Mannschaft in der Winterpause für viele überraschend aus der Landesliga zurückgezogen. Bis endgültig Klarheit herrscht, kann noch etwas Zeit vergehen. Die Meldefrist für die neue Saison endet erst am 20. Juni.

Die unklare sportliche Zukunft des SV Gremberg-Humboldt zieht sich wie ein Rattenschwanz durch den Kreis Köln. In der Kreisliga B würde der TuS rrh. als Tabellenzweiter nur dann ins Kreis-Oberhaus aufsteigen, wenn Gremberg-Humboldt den Sprung in die Bezirksliga schafft. Gleiches gilt für GW Nippes als besten Tabellenzweiten der Kreisliga C. Selbst in der Kreisliga D sind noch Fragen offen.