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2:3 gegen die EisbärenKölner Haie verlieren bei Angstgegner Berlin

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Kevin Clark von den Eisbären Berlin und Kölner Brady Austin in einer Zweikampf-Szene vor dem Kölner Tor.

Kevin Clark von den Eisbären Berlin und Kölner Brady Austin in einer Zweikampf-Szene vor dem Kölner Tor.

Zwei Tage nach dem Derbysieg gegen Düsseldorf müssen sich die Kölner Haie in Berlin mit 2:3 geschlagen geben.

Die Eisbären Berlin bleiben Angstgegner Nummer eins der Kölner Haie in der DEL. In der Arena am Ostbahnhof kassierte der KEC am Mittwoch nach einer 1:0-Führung ein 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) gegen die Berliner, die vorher viermal nacheinander verloren hatten. Der letzte Erfolg des KEC in Berlin datiert auf den 6. Dezember 2019. „Wir haben gearbeitet und sind am Ende noch einmal herangekommen, leider hat es nicht gereicht“, kommentierte KEC-Verteidiger Jan Luca Sennhenn bei „Magenta Sport“. Zusätzliches Pech für die Haie: Im ersten Drittel schied ihr Kapitän Moritz Müller nach einem Zusammenprall verletzt aus.

Kölner Haie: Brady Austin bleibt bei den Haien

Vor der Partie hatten die Haie bekannt gegeben, dass sie den Vertrag ihres Verteidigers Brady Austin (29/Kanada) verlängert haben, und zwar um zwei Jahre. Austins Defensivkollege Nick Bailen brachte den KEC im Powerplay in Führung (5.). Die Kölner, bei denen Angreifer Nick Baptiste kurzfristig ausgefallen war, hatten im ersten Drittel zwar mehr Spielanteile, sie versäumten es aber, nachzulegen. Und das sollte sich rächen. Jonas Müller erzielte bei Berliner Überzahl mit einem Schlagschuss das 1:1 (19.).

Zu Beginn des Mittelabschnitts ließ Zach Boychuk bei Gleichzahl das 2:1 für die Eisbären folgen. Sie fanden nun Spielfreude, waren dynamischer und aggressiver als die Haie. Im Powerplay schoss Morgan Ellis kurz vor der zweiten Pause das 3:1 (39.). Berlin war am Ende klar spielbestimmend, Goalie Mirko Pantkowski bewahrte die Haie vor einem höheren Rückstand. 104 Sekunden vor Ende glückte Maxi Kammerer bei sechs gegen fünf das zweite Kölner Tor. Zu spät.

Zuschauer: 10518. -Schiedsrichter: Hinterdobler, Schrader. – Strafminuten: Berlin 6/Köln 6. – Tore: 0:1 Bailen (4:14), 1:1 J. Müller (18:37), 2:1 Boychuk (21:40), 3:1 Ellis (38:24), 3:2 Kammerer (58:16).