Der KEC gewinnt das erste Spiel von sieben gegen Schwenningen mit 1:0. Am Freitag folgt das nächste Duell der beiden Teams.
1:0-Sieg gegen SchwenningenKölner Haie starten erfolgreich in die Playoffs

Kölns Spieler bejubeln den Treffer zum 1:0 gegen Schwenningen.
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Der Start ins Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga ist den Kölner Haien gelungen. Dank einer konzentrierten Defensivleistung feierte der KEC am Mittwoch einen 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)-Erfolg bei den Schwenninger Wild Wings – und ging in der Serie „Best of 7“ mit 1:0 in Führung. „Es war eng, ein gutes Playoff-Spiel.
Kölner Haie mit guter Ausgangslage
Beide Teams haben gut gearbeitet, es war wenig Raum da“, sagte Haie-Verteidiger Oliwer Kaski, vor 5100 Zuschauern der Siegtorschütze des KEC, bei „Magenta Sport“.
„Dass wir es mental geschafft haben, stabil zu bleiben, darauf bin ich stolz. Es war eine reife Leistung. Wir haben die richtige Balance gefunden“, meinte Haie-Kapitän Moritz Müller. Außerdem lobte er Haie-Torhüter Janne Juvonen, der 19 Schüsse hielt und den insgesamt sechsten Shutout in der Saison 2025/26 feierte.
„Janne war da, wenn wir ihn brauchten“, sagte Müller. Spiel zwei der Viertelfinalserie findet am Freitag (19.30 Uhr) in der bereits ausverkauften Lanxess-Arena statt. Erwartungsgemäß gingen die Schwenninger, die sich über die Pre-Playoffs für das Viertelfinale qualifiziert hatten, mit mehr Schwung ins Spiel als die Haie, die zehn Tage pausiert hatten.
In der fünften Minute fiel sogar ein Tor für die Wild Wings, erzielt von Jordan Szwarz. Doch die Schiedsrichter erkannten es zurecht nicht an, da Juvonen zuvor gerempelt worden war. Der Finne, von Beginn an ruhig und souverän, wie man ihn kennt, stand danach einige Minuten unter Beschuss – und hielt makellos. In der Drangphase der Gastgeber hatte Kaski dann aber plötzlich an der blauen Linie viel Platz, den Flatterschuss des Finnen ließ Goalie Joacim Eriksson zum 0:1 passieren (13.). Es war die einzige Schwäche des schwedischen Torhüters an diesem Abend.
KEC offensiv und defensiv gefordert
Damit waren die Haie im Spiel, Nate Schnarr hätte kurz darauf im Powerplay fast ebenfalls getroffen. Sein Schuss landete aber am Pfosten. Zwar blieb das Mitteldrittel torlos, doch auf dem Eis entwickelte sich ein immer verbissener geführter Playoff-Kampf auf Augenhöhe – mit Chancen auf beiden Seiten. Die beste der Kölner hatte Aubry in der 25. Minute, doch Eriksson parierte. Auch Patrick Russell und Schnarr zeigten sich gefährlich vor Erikssons Tor.
„Es ist defensiv ein gutes Spiel von beiden Seiten“, meinte Aubry in der Pause vor dem Schlussabschnitt, in den die Haie entschlossen und offensivstark starteten – jedoch ohne weiteren Torerfolg. Schwenningen verteidigte mit vollem Einsatz und zeigte auch gutes Unterzahlspiel. Am Ende nahmen die Wild Wings den Goalie vom Eis. Die Haie hielten konsequent dagegen – und sicherten sich den Sieg.
Kölner Haie: Juvonen – Austin, Kaski – Vittasmäki, Kemiläinen – Sennhenn, Müller – Glötzl - Schnarr, MacLeod, Russell - Storm, Aubry, Bokk - Kammerer, Tyrväinen, Niedenz – Tuomie, van Calster, Uher. – Zuschauer: 5100 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Ansons, Huber. – Strafminuten: Schwenningen 8/ Köln 6. – Tor: 0:1 Kaski (12:53).

