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Nachwuchsfußball1. FC Köln steht nach 2:0 gegen Heidenheim im DM-Halbfinale

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U 19 DFB-Nachwuchsliga Viertelfinale, 1. FC Köln - 1. FC Heidenheim 1846 10.05.2026 Jubel zum 2:0 durch Jason Manuel Ponente Ramirez 1. FC Köln, 7, Tor, Torjubel U 19 DFB-Nachwuchsliga Viertelfinale, 1. FC Köln - 1. FC Heidenheim 1846, Köln, Franz-Kremer-Stadion am 10.05.2026 DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. *** U 19 DFB Nachwuchsliga Quarterfinal, 1 FC Köln 1 FC Heidenheim 1846 10 05 2026 Celebration for 2 0 by Jason Manuel Ponente Ramirez 1 FC Köln, 7 , Goal, Goal celebration U 19 DFB Nachwuchsliga Quarterfinal, 1 FC Köln 1 FC Heidenheim 1846, Köln, Franz Kremer Stadion on 10 05 2026 DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/Wunderlx

Jason Ponente Ramirez (r.) feiert seinen Treffer zum 2:0 im DM-Viertelfinale gegen den 1. FC Heidenheim. 

Fynn Schenten und der überragende Jason Ponente Ramirez treffen vor 1440 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion für das Team von Stefan Ruthenbeck.

Der 1. FC Köln hat den 1. FC Heidenheim im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren mit 2:0 (1:0) besiegt.

Der überragende Spieler war Jason Ponente Ramirez. Der 19-Jährige wird derzeit mit einem Wechsel zum Zweitligisten Karlsruher SC in Verbindung gebracht. Kölns U-19-Trainer Stefan Ruthenbeck wollte dies nicht bestätigen. Im Halbfinale trifft der 1. FC Köln am Wochenende auf den SC Paderborn, der sich mit 2:1 gegen Bochum durchgesetzt hat.

Abwehr des 1. FC Köln agiert nahe am Optimimum

Im mit 1440 Zuschauern überaus gut besuchten Franz-Kremer-Stadion übernahm Heidenheim schnell die Initiative und wirkte vor allem in den Zweikämpfen entschlossener. Finalisieren konnten die Baden-Württemberger ihr gefälliges Spiel allerdings nicht. Das meiste blieb Stückwerk. Eingreifen musste Kölns Schlussmann Timo Schmitz nicht – bis zur 34. Minute, als Heidenheims Topscorer Yannik Wagner das kurze Eck anvisiert hatte und den FC-Keeper zu einer ersten Reaktion zwang.

Entscheidende Fehler waren beiden Teams bis dahin nicht unterlaufen. Das änderte sich, als Dahrel Tchitchi in letzter Linie den Ball an den pfeilschnellen Kölner Flügelspieler Ponente Ramirez verlor, dessen uneigennütziges Zuspiel Mittelstürmer Fynn Schenten (38.) mühelos zur Kölner Pausenführung verwertete. Nach einem erfolgversprechenden Sololauf verließ David Fürst (42.) auf dem Weg zum möglichen 2:0 dann wohl der Mut.

100 Sekunden nach Wiederbeginn holte dies Ponente Ramirez dann nach und zog wieder einen seiner etlichen Sprints an und vollendete nach Vorarbeit des ebenfalls gut aufgelegten Benjamjn Ley zum 2:0 (47.). Der Wegbereiter des Kölner Erfolgs erhielt mehrfach Szenenapplaus. Es folgte die beste Phase des FC, auch wenn weitere Gelegenheiten von Ponente Ramirez (50.), Arian Römer (52. Freistoß), Schenten (61. Innenpfosten) sowie des eingewechselten Alessandro Puzzo (74. Lattenkopfball) nicht den Weg ins Ziel fanden.

Heidenheim, das inzwischen fünf Wechsel vollzogen hatte, raffte sich zwar noch einmal auf, fand in einem fairen Duell ohne eine einzige Gelbe Karte seinen Meister jedoch in der nahe am Optimum agierenden Kölner Defensive um Kapitän Jonathon Friemel. In der Nachspielzeit lenkte Schmitz den sicher geglaubten Anschlusstreffer aus dem Winkel und sicherte Ruthenbecks Team den zweiten Zu-Null-Erfolg in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Es war ein schwieriges Spiel gegen einen richtig guten Gegner, das schon mehr von Erwachsenenfußball hatte – mit einigen taktische Feinheiten. Wir waren schlau genug, um im richtigen Moment zuzuschlagen
Stefan Ruthenbeck, Trainer der U 19 des 1. FC Köln

„Es war ein schwieriges Spiel gegen einen richtig guten Gegner, das schon mehr von Erwachsenenfußball hatte – mit einigen taktische Feinheiten. Wir waren schlau genug, um im richtigen Moment zuzuschlagen, hätten das Spiel aber frühzeitiger entscheiden müssen. In der Schlussviertelstunde hätte Heidenheim sicher ein Tor verdient gehabt. Am Ende war es aber sicher ein verdienter Sieg, für den wir allerdings hart arbeiten mussten“, meinte Ruthenbeck nach dem Einzug ins Halbfinale.

Fortuna Köln verpasst Sprung an die Spitze

Die A-Junioren des SC Fortuna Köln haben gegen den MSV Duisburg 2:2 gespielt und damit den Sprung an die Tabellenspitze (Liga B, Gruppe F) knapp verpasst. Für Fortuna trafen Thierry Abessouguie (76.) und Enes Kujovic (77.). Als eines der vier bestplatzieren Teams sind die Südstädter - die kein Nachwuchsleistungszentrum unterhalten - auch in der kommenden Saison für die ranghöchste Spielklasse im Juniorenfußball qualifiziert.

Nach dem 0:3 (0:1) mussten die B-Junioren des FC Viktoria Köln im Spitzenspiel gegen den SV Sandhausen die Tabellenführung abgeben. In der Belkaw Arena in Bergisch Gladbach unterlagen die Rechtsrheinischen am 13. Spieltag mit 0:3 (0:1). Beim Stand von 0:2 vergab Leon Hecht, Viktorias auffälligster Akteur, einen an ihm verursachten Foulelfmeter.