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Eklat in HürthSchlägerei nach Mittelrheinliga-Spiel mit Verletzten

2 min
Zweikampf im Lokalderby zwischen dem FC Hürth und der SpVg Frechen 20

Zweikampf im Lokalderby zwischen dem FC Hürth und der SpVg Frechen 20. Die Partie endete mit einem 2:1 für die Frechener.

Nach dem Lokalderby zwischen dem FC Hürth und der SpVg Frechen 20 kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

Eigentlich erlebten die Vereinsvertreter des FC Hürth und der SpVg Frechen 20 am 7. Spieltag der Fußball-Mittelrheinliga ein fair geführtes Lokalderby. Daran änderten auch zwei Rote Karten nichts: Frechens Trainer Patrick Friesdorf und Hürths Spieler Daniel Sopo wurden des Feldes verwiesen.

Nach dem 2:1 (1:0)-Sieg der Frechener kam es nach Angaben von Sahin Yildirim, dem Vorsitzenden von Frechen 20, am Salus Park noch zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Yildirim zufolge habe ein Vater eines Hürther Spielers die Familie eines Frechener Spielers angegriffen; mehrere Personen seien verletzt worden.

„Es gibt keinerlei Feindschaften zwischen dem FC Hürth und der SpVg Frechen 20 und es gab auch keinerlei Kulturkämpfe auf dem Platz. Umso bitterer ist es, dass unsere Spieler und ihre Familien an der Schranke in Hürth verprügelt werden. Das ist jetzt polizeiaktenkundig. Ich mag den FC Hürth, aber hier muss sich der Verein fragen, ob er die richtigen Leute im Verein hat. Es ist schon krass, was hier nach Spielschluss passierte“, sagte Yildirim zu den Vorkommnissen. Er vermutet, dass der Angriff einen rassistischen Hintergrund hatte. Der FC Hürth gab zu dem Vorfall bislang keine Stellungnahme ab.

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In der ersten Halbzeit sah Nico Beck, der den tätlichen Angriff in Hürth nicht mehr mitbekam, seine Hürther beim Ballbesitz und bei den Torchancen klar im Vorteil. „Eigentlich hätten wir zum Torerfolg kommen müssen, stattdessen kassierten wir aber aufgrund einer Unachtsamkeit das 0:1“, berichtete Beck.

Frechens Emirhan Özen hatte die Gäste in der 40. Minute nach Vorlage von Tim Dilley in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel war seine Mannschaft im Nachteil, auch wegen der Roten Karte gegen Sopo in der 56. Minute. „In Unterzahl haben wir trotzdem mutig weitergespielt, dem Gegner dadurch aber Räume gegeben, die er in Umschaltmomenten nutzen konnte. Unser Torhüter Kevin Kraus hielt uns im Spiel“, lobte Beck seinen Schlussmann.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit glich Manuel Kabambi für Hürth in Unterzahl zum 1:1 aus. Die letzte Aktion gehörte jedoch den Frechenern: Der eingewechselte Niklas Heidemann erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer. „Das ist eine bittere Niederlage, die wir erstmal schlucken müssen. Ich kann der Mannschaft aber keinen großen Vorwurf machen – außer, dass wir unsere Torchancen in der ersten Hälfte nicht genutzt haben“, sagte Beck.