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Fortuna Köln im TrainingslagerZurück aus Side – und bereit für den Restart

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Adrian Stanilewicz fokussiert im Training

Der Südstadt-Klub landete am Samstag wieder in Köln und blickte auf eine erfolgreiche Trainingslager-Woche zurück.

Am Samstag, pünktlich um 12. 30 Uhr setzte der Tross des Regionalligisten SC Fortuna Köln wieder am Köln-Bonner Flughafen auf, ehe sich die Mannschaft von Trainer Matthias Mink zusammen mit dem Bus wieder Richtung Südstadion aufmachte. Dabei blickt die Fortuna auf ein gelungenes Trainingslager im türkischen Side zurück und auch die Eindrücke aus dem Trainingslager fielen positiv aus.

Matthias Mink zufrieden

Die Stimmung war sehr gut. In Summe waren Trainingsarbeit, Rahmenbedingungen, Plätze und Wetter perfekt“, sagte Trainer Matthias Mink. Blessuren und kleinere Krankheitsfälle habe es bei einem 28-Mann-Kader zwar gegeben, „aber nichts, was langfristig ist“. Sportlich schloss die Fortuna das einwöchige Camp mit zwei Tests gegen ambitionierte Gegner ab. Gegen Lokomotive Leipzig, Tabellenführer der Regionalliga Nordost, verspielten die Kölner am Freitag eine 2:0-Führung. David Al-Azzawe traf nach 29 Minuten per Kopf, Enzo Wirtz erhöhte kurz nach der Pause. In der Schlussphase glich Leipzig durch Öztürk (77.) und Ziane (85.) aus. Zuvor hatte es am Dienstag ein 3:3 gegen den Chemnitzer FC gegeben, nachdem die Fortuna einen 1:3-Rückstand aufgeholt hatte.

Die Ergebnisse ärgerten Trainer Mink: „Gegen Leipzig war es das nächste gute Testspiel zum Ende des Trainingslagers, aber nicht das passende Ergebnis. Die erste Halbzeit war schon auf sehr gutem Wettkampfniveau“, so Mink. Das stand aber nicht unbedingt für ihm im Mittelpunkt: „Viele Spieler haben ihre Minuten bekommen. Wir konnten hier sehr gut arbeiten“, sagte der 58-Jährige. Der Fokus richtet sich nun auf den Pflichtspielauftakt. Am kommenden Sonntag gastiert die Fortuna bei der zweiten Mannschaft des VfL Bochum. Der „Wintermeister“ – die Fortuna führt die Regionalliga West derzeit mit 37 Punkten an – peilt die Verteidigung dieser an.

Denn der Tabellenzweite Schalke II hat nur einen Punkt, der Tabellendritte Rot-Weiß Oberhausen nur drei Punkte Rückstand. In Side legten die Südstädter dafür den Grundstein. Die Tage waren klar strukturiert. „In den ersten beiden Tagen sind wir morgens um sieben Uhr nüchtern an der Strandpromenade etwas eine halbe Stunde gelaufen, um den Kreislauf in Gang zu bringen“, berichtete Mink. Nach dem Frühstück folgte eine Platzeinheit, später eine zweite Trainingseinheit. Dazwischen Besprechungen, Regeneration, Abendessen. „Das waren volle Tage“, so der Trainer.

Phasenweise teilte der Trainerstaff die Mannschaft in zwei Gruppen auf. Während ein Teil weiterarbeitete, regenerierten andere Spieler im vorhandenen Spa-Bereich – in Sauna, im türkischem Dampfbad oder im Wasser. Nach der Rückkehr am Samstag bekamen die Profis das Wochenende noch frei. Am Montag und Dienstag stehen jeweils zwei Einheiten im Jean-Löring-Sportpark an. „Am Mittwoch haben die Jungs noch einmal frei“, sagte Mink. „Danach beginnt die konkrete Spielvorbereitung.“