Abo

Niederlage in BernauRheinstars sind beim Spitzenreiter chancenlos

2 min
Ein Basketballtrainer steht mit nachdenklicher Miene am Spielfeldrand.

Rheinstars-Trainer Stephan Baeck

Bei der 66:89-Niederlage in der Pro B Nord können die Kölner Basketballer nur in der Anfangsphase mithalten.

Die Rheinstars haben die Erfahrung gemacht, dass sich Überraschungen nicht wöchentlich wiederholen lassen. Sieben Tage nach dem 77:70-Coup im Heimspiel gegen den damaligen Spitzenreiter der Pro B Nord, die BSW Sixers Sandersdorf, unterlagen die Basketballer von Trainer Stephan Baeck am Samstag bei Tabellenführer Lok Bernau mit 66:89 (34:47).

„Wir sind auf ein Team getroffen, dass uns einfach überlegen war“, bemerkte Baeck. „Bernau hat von der ersten bis zur letzten Sekunde immensen Druck auf uns ausgeübt – und das im Angriff und in der Verteidigung. Für uns war das in dieser Phase der Saison zu viel.“

Wir sind auf ein Team getroffen, das uns einfach überlegen war
Stehan Baeck, Trainer der Rheinstars

Im ersten Viertel verstanden es die Gäste noch, dem Kooperationspartner des Deutschen Meisters Alba Berlin Widerstand zu leisten, lediglich mit einem Punkt lagen sie zurück (19:20). Doch Bernau brachte die Kölner mit seiner permanent hohen Intensität zunehmend in Schwierigkeiten. Im Angriff sank die Wurfquote und in der Defensive gestatteten die Rheinstars ihren Gegnern immer wieder einfache Punkte.

Nach einem 4:20-Lauf hatten die Kölner bei einem 23:41-Rückstand schon kurz vor der Pause nahezu alle Chancen auf einen Sieg eingebüßt – zumal der Gegner zu stark war, um sich noch einmal in Verlegenheit bringen zu lassen. „Wir haben in diesem Spiel einige gute Hinweise darauf erhalten, in welche Richtung wir uns noch entwickeln müssen“, bemerkte Baeck.

Rheinstars: Hennen (13, 8 Rebounds), Sow (16/1 Dreier, 8 Rebounds), Pilipovic (6/2), Haufs (3), Ladjyn, Trierscheidt (2), Adenekan, Schmidt (4), Anthony Bauer (9/1, 5 Rebounds), Dujmovic, von Seckendorff (11, 6 Rebounds).