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Kommentar zum KECKölner Haie präsentieren sich als Vorbild an Kampfeslust

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Pogge NEU

Gut in Form: KEC-Goalie Justin Pogge

Von den letzten neun DEL-Spielen haben die Kölner Haie acht gewonnen. Eine erstaunlich gute Bilanz einer Mannschaft, die mit einem Etat zusammengestellt worden ist, der nur im Mittelfeld der Liga liegt. Hätte man Trainer Uwe Krupp vor dem Start der Spielzeit 2021/22 gefragt, wie er es fände, Ende November nach 22 von 56 Hauptrundenspielen auf Tabellenrang fünf zu liegen, hätte er das sicher als eine sehr gute Aussicht bezeichnet.

Dort stehen die Haie nun, und man kann festhalten, dass bei der Planung des Teams einiges richtig gemacht worden ist. Der Charakter der Mannschaft ist vorbildlich kämpferisch, die Profis arbeiten erfolgreich an ihren Schwachstellen, zum Beispiel am Defensivspiel. Längst sind die Haie nicht mehr so anfällig für Konter wie früher.

Gute Entscheidung für Goalie Justin Pogge

Zu einer guten Abwehr gehört im Eishockey zwingend ein starker Goalie. Und hier hat es sich als gute Entscheidung erwiesen, dem Kanadier Justin Pogge nach einem ersten schwachen Jahr in Köln eine zweite Chance zu geben, was er den Haien mit stabilen Leistungen zurückzahlt.

Der neu verpflichtete Tomas Pöpperle hat das Zeug, wie er beim 2:0 gegen Bremerhaven zeigte, Pogge adäquat zu entlasten. Ein gutes Händchen hatten die Haie im Sturm auch mit der Verpflichtung des Schweden Andreas Thuresson, der nicht nur torgefährlich ist, sondern auch ein Führungsspieler. Genauso wie der Kanadier Landon Ferraro, den Krupp noch während der letzten Saison vom DEL-2-Klub Frankfurt holte, wo man die Fähigkeiten des Teamplayers nicht zu würdigen wusste.

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Das Manko des KEC-Teams ist – etatbedingt – seine geringe Kadertiefe. Nur schwer würden die Haie gleichzeitige Ausfälle mehrerer Routiniers verkraften können. Im Moment sind fast alle Spieler fit, auch das ist einer der Gründe, warum es gerade so gut läuft.