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BasketballBayer Giants Leverkusen rechnen in Paderborn mit harten Attacken

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Zweikampf zwischen Jordan Johnson Tigers Tuebingen, 11 und Kobe Langley Bayer Giants Leverkusen, 08. Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tuebingen, Basketball, Barmer 2. Basketballbundesliga, 24. Spieltag, Saison 2025/2026, 21.02.2026 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tuebingen, Basketball, Barmer 2. Basketballbundesliga, Pro A, 24. Spieltag, Saison 2025/2026, 21.02.2026 Leverkusen *** duel between Jordan Johnson Tigers Tuebingen, 11 and Kobe Langley Bayer Giants Leverkusen, 08 Bayer Giants Leverkusen vs Tigers Tuebingen, Basketball, Barmer 2 Basketballbundesliga, 24 Matchday, Season 2025 2026, 21 02 2026 Bayer Giants Leverkusen vs Tigers Tuebingen, Basketball, Barmer 2 Basketballbundesliga, Pro A, 24 Matchday, Season 2025 2026, 21 02 2026 Leverkusen Copyright: xEibner-Pressefoto/ThomasxHaeslerx EP_THR

Kobe Langley (r.) von den Bayer Giants Leverkusen wird in Paderborn in der Verteidigung gefordert sein. 

Der Gegner des Teams von Trainer Michael Koch sucht vehement den Weg zum Korb.

Acht Spiele sind in der zweiten Basketball-Bundesliga (Pro A) für die Teams noch zu absolvieren, ehe es für die besten acht Mannschaften in die Playoffs um den Aufstieg in die Erste Liga, aber auch für die letzten beiden Teams gegen den Abstieg in die Pro B geht.

Die Bayer Giants stehen auf dem drittletzten Platz – mindestens dort wollen sich die Leverkusener auch nach dem letzten Spieltag sehen. Es wird ein enges Rennen um den Verbleib in der Liga - man muss kein Prophet sein, um dies zu behaupten. Das sieht auch Giants-Headcoach Mike Koch so: „Jedes Spiel ist für uns von enormer Wichtigkeit. So geht es am Samstag in Paderborn nicht darum, den direkten Vergleich zu gewinnen, sondern überhaupt zu gewinnen. Wir müssen Abstand zu den beiden Mannschaften schaffen, die hinter uns stehen“, so Koch.

Wir müssen schauen, dass wir mehr das Innenspiel suchen, den Korb attackieren
Michael Koch, Trainer der Bayer Giants Leverkusen

Der Coach sieht sein Team am Samstagabend in der stimmungsvollen Maspern-Halle defensiv anders gefordert als zuletzt gegen Spitzenreiter Hagen. Während der Liga-Primus immer wieder sein Glück aus der Distanz suchte, wird Paderborn ein ums andere Mal auf direktem Weg den Korb angreifen. Das kann man aus der Statistik ablesen, „Sie attackieren mit ihren Guards extrem den Korb, sie haben die meisten Zweipunkte-Versuche, holen die fünftmeisten Freiwürfe. Dagegen nimmt Paderborn die wenigsten Dreier der Liga“, erklärt Koch.

Dreier haben die Giants am Sonntag gegen Hagen in der zweiten Hälfte zuhauf genommen, so mancher der Versuche war schlecht bis gar nicht vorbereitet und viel zu früh genommen. „Das dürfen wir nicht wiederholen. Wir müssen schauen, dass wir mehr das Innenspiel suchen, den Korb attackieren“, so Koch.

Die Spieler dafür hat er. In erster Linie Dennis Heinzmann, der mehr am Brett gesucht werden muss. Aber auch Akteure wie Lok Wur oder John Williams Jr. sind physisch in der Lage, Druck Richtung Korb aufzubauen. Aufbauspieler Kobe Langley kann dies durch sein Tempo, durch seinen unheimlich schnellen Antritt ebenfalls initiieren, selbst abschließen oder auf einen Teamkollegen ablegen. Optionen haben die Giants genug.