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HandballElfen spielen 30 Minuten stark und brechen dann ein

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Handball I Frauen I Saison 2025-2026 I 2. Bundesliga I 16. Spieltag I VfL Waiblingen - TSV Bayer 04 Leverkusen I 31.01.2026 Dana Gruner 3, Bayer Leverkusen beim Siebenmeter Waiblingen Rundsporthalle Baden-Württemberg Deutschland *** Handball I Women I Season 2025 2026 I 2 Bundesliga I 16 Matchday I VfL Waiblingen TSV Bayer 04 Leverkusen I 31 01 2026 Dana Gruner 3, Bayer Leverkusen at Siebenmeter Waiblingen Rundsporthalle Baden Württemberg Germany Copyright: xLobeca/MaxxPetershansx

Leverkusens Dana Gruner

Die Leverkusener Zweitliga-Handballerinnen kassieren ein 25:35 gegen den HC Rödertal.

Die ersten 30 Minuten schürten Hoffnung, in der zweiten Halbzeit wurde den Handballerinnen von Bayer Leverkusen dann die Grenzen aufgezeigt. Die 25:35 (15:14)-Niederlage der Werkselfen gegen den HC Rödertal, immerhin Drittplatzierter der 2. Bundesliga, war im Grunde erwartbar. „Unterm Strich überwiegt jetzt aber erst einmal die Enttäuschung“, sagte Sybille Gruner. Verständlich, hatte Bayers Interimstrainerin doch einen überaus guten ersten Durchgang ihrer Schützlinge gesehen.

Leverkusen geht mit Führung in die Pause

Zwei Zwei-Tore-Rückstände in der Anfangsphase konnten die Werkselfen nicht nur egalisieren (2:2/6. und 4:4/9.), sondern mit 5:4 in der elften Spielminute auch erstmals selbst in Führung gehen. Die Begegnung wogte in der Folge hin und her und so richtig war nicht zu erkennen, dass der TSV Bayer 04 eigentlich um den Ligaverbleib im Bundesliga-Unterhaus kämpft. Zum Abschluss des ersten Spielabschnitts gelang den Leverkusenerinnen durch Denise Mol (29.) und Dana Gruner (30.) sogar noch ein Doppelschlag, der in Koproduktion mit ein wenig Glück bei einem Rödertaler Pfostentreffer und einer Parade von Merle Muth für die 15:14-Pausenführung sorgte.

„Die erste Halbzeit war wirklich sehr gut“, lobte Gruner. Dann zeigte sich mit dem Seitenwechsel allerdings der Unterschied zwischen einem Top-Team und einer Mannschaft, die im Abstiegskampf feststeckt: „Rödertal hat von einer offensiven auf eine 6:0-Abwehr umgestellt. Uns fehlte dann die Gefahr aus dem Rückraum und wir hatten dadurch nur noch wenige Optionen am Kreis.“ Ab der 38. Minute und dem zwischenzeitlichen 17:18 liefen die Werkselfen daher einem Rückstand hinterher. Und in den folgenden rund 15 Minuten gerieten die Leverkusenerinnen deutlich unter die Räder. Mit einer 6:0-Serie bauten die Gäste ihre Führung erst auf 25:18 (46.) aus und bis zur 53. Minute gelang es ihnen sogar, einen Zehn-Tore-Abstand herauszuspielen (30:20). Ein leichtes Aufbäumen der Gastgeberinnen sorgte dafür, dass dieser auch am Ende mit 25:35 noch Bestand hatte und nicht noch höher ausfiel.

Drei Wochen Pause, dann Duell mit dem Primus

Nun folgt eine dreiwöchige Pause, bevor Bayer Leverkusen bei Ligaprimus HC Leipzig gefordert ist. „Wir machen jetzt erst einmal eine Woche keinen Handball“, sagte Gruner, die erst am 9. März wieder zum Training bittet. Bis dahin sind die Spielerinnen ohne Ball selbst gefordert: „Alle haben einen individuellen Trainingsplan mitgegeben bekommen.“ Bis dahin sollte die Enttäuschung nach der zweiten Halbzeit gegen den HC Rödertal auch verdaut sein.