Das Team von Trainer Heiko Dietz kassiert zum Saisonauftakt ein 2:4.
LandesligaSV Schlebusch bekommt gegen FC Pesch die Grenzen aufgezeigt

Sebastian Bamberg (l.) sucht mit dem SV Schlebusch noch nach seiner Form.
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Vier Gegentreffer waren zu viel. Der SV Schlebusch konnte das erste Landesliga-Spiel der neuen Saison nicht mit Punkten abschließen. Beim FC Pesch kassierte die Mannschaft von Dirk Dreher eine 2:4 (0:2)-Niederlage. „Man kann unsere Stellungsfehler oder individuelle Probleme vor den Gegentoren anmerken oder man sagt, dass der Gegner stark gespielt hat“, meinte der Vorstandssprecher nach dem enttäuschenden Auswärtsspiel am Sonntagnachmittag.
Beim ehemaligen Mittelrheinligisten in Köln hatte sein Team die erste Chance. Sebastian Bamberg vergab diese aber in der zweiten Minute. „Danach haben wir eigentlich gut gestanden und auf Konter gespielt“, beschrieb Dreher weite Teile der ersten Hälfte. Erst gegen Ende nährte sich der gastgebende Favorit mit einem Lattenschuss an. Dann machte es Tobias Wild noch besser und traf genau in den Winkel zum 0:1 (38.).
„Als wir dann vor der Pause auch noch das zweite Gegentor kassieren, war die Sache eigentlich gegessen“, befand der SVS-Sprecher. Auf Tugra-Süleyman Kocs 0:2 fanden die Leverkusener aber eine gute Antwort. Murat Aydin und Hasan Abdullah kamen in die Partie. Letzterer bestätigte seine gute Form aus der Vorbereitung mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 (53.). „Wir hatten dann eigentlich ein gutes Gefühl, aber der Gegner hat wieder seine Klasse gezeigt.“ Mit einem tollen Pass hebelten die Pescher den SVS-Abwehrriegel aus und Jayden Sinkala stellte in der 57. Minute den alten Abstand zum 1:3 wieder her.
Am Ende war es Temirlan Meirambekov, der den Schlebuschern zeigte, wie man effizient seine Chancen nutzt (87.). Dass der in den Sturm beorderte Defensivmann David Matusinski in der Schlussminute noch zum 2:4 traf, machte Schlebusch Hoffnung für das erste Heimspiel am Sonntag gegen den SC Rheinbach.
