Aus für Isaiah Hartenstein und die Thunder: Der NBA-Titelverteidiger scheitert im Halbfinale an den San Antonio Spurs.
Hartensteins Titel-Traum ausDeutscher NBA-Star scheitert mit Oklahoma im Halbfinale

Isaiah Hartenstein konnte das Aus der Thunder nicht verhindern.
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Die Ambition von Isaiah Hartenstein auf eine erneute Meisterschaft in der NBA ist beendet. Sein Team, die Oklahoma City Thunder und Champion der Vorsaison, hat den Wiedereinzug in die Finalserie nicht geschafft. In der siebten und entscheidenden Partie der Western Conference Finals musste sich der amtierende Meister den San Antonio Spurs mit 103:111 (53:56) geschlagen geben.
Mit diesem Resultat gewannen die Spurs die Serie im „Best of seven“-Format mit 4:3 und qualifizieren sich somit zum ersten Mal seit dem Jahr 2014 für die NBA-Finals. In der Auseinandersetzung um die Meisterschaft trifft das Team aus Texas auf die New York Knicks.
San Antonio dominiert das letzte Viertel
Die Weichen für den Sieg wurden zu Beginn des Schlussabschnitts gestellt. Zu dem Zeitpunkt, als Hartenstein wieder auf das Parkett zurückkehrte, hatte sich San Antonio bereits eine Führung im zweistelligen Bereich erspielt. Das Gästeteam war in den initialen sechs Offensivaktionen des letzten Viertels erfolgreich und eroberte so das kritische Momentum.
Hartenstein persönlich agierte mit sieben erzielten Punkten eher zurückhaltend. Angeführt wurde die Offensive von Oklahoma vom wertvollsten Akteur der Liga, Shai Gilgeous-Alexander, welcher 35 Zähler beisteuerte.

Victor Wembanyama war im entscheidenden Spiel gegen die Thunder San Antonios Topscorer.
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Wembanyama als entscheidender Faktor für die Spurs
Erfolgreichster Punktesammler aufseiten der siegreichen Spurs war Victor Wembanyama mit 22 Zählern. „Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, es ist so mächtig“, kommentierte der französische Ausnahmespieler den Einzug ins Finale. „Wir sind aber noch nicht fertig, wir wollen vier Siege mehr.“ Effektive Unterstützung bekam Wembanyama durch Julian Champagnie, welcher 20 Punkte beisteuerte und dabei sechs Würfe von jenseits der Dreipunktelinie verwandelte.
Das Scheitern von Oklahoma City stellt sicher, dass es 2026 in der NBA einen neuen Titelträger geben wird. Die letzte erfolgreiche Titelverteidigung schafften die Golden State Warriors im Jahr 2018. Seit diesem Zeitpunkt gab es mit den Toronto Raptors, Los Angeles Lakers, Milwaukee Bucks, Warriors, Denver Nuggets, Boston Celtics und Oklahoma City Thunder immer wieder andere Champions. Diese Abfolge findet nun ihre Fortsetzung. (dpa/red)
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