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Neuer Eintracht-TrainerAlonso oder Rose oder doch ein ganz anderer

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Das Bild zeigt Real Madrids vorherigen Cheftrainer Xabi Alonso. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Real Madrids vorheriger Cheftrainer Xabi Alonso wird als Nachfolger des entlassenen Dino Toppmöller bei Eintracht Frankfurt gehandelt. Dass der Spanier kommt, gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Bei Eintracht Frankfurt läuft die Suche nach dem Nachfolger von Dino Toppmöller. Kommt Marco Rose? Und was ist dran an den Gerüchten um Xabi Alonso?

Nachdem am Sonntag Dino Toppmöller als Coach beim Fußball-Bundesligisten seinen Hut nehmen musste, läuft die Suche nach einem Nachfolger natürlich auf Hochtouren. Interimsweise übernehmen U21-Trainer Dennis Schmitt sowie U19-Trainer und Klub-Ikone Alexander Meier die Verantwortung. Und dann? Was braucht die defensiv komplett verunsicherte Mannschaft für einen Charakter auf der Bank, um die Atmosphäre zu verbessern?

„Die Stimmung kippt immer dann ins Positive, wenn du erfolgreich bist“, sagte Krösche lediglich. Und sein Zeitplan? „Dennis Schmitt ist bis auf Weiteres der Trainer. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ Zumindest für die Königsklasse am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) in Aserbaidschan bei Qarabag Agdam gilt das.

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, Krösche würde ein Gespräch mit dem vor einer Woche bei Real Madrid entlassenen Alonso anstreben. Kein Kommentar - da bleiben nur die Berichte aus dem Umfeld des Vereins. Ein Engagement von Startrainer Alonso, der nach seinem Aus bei den Königlichen wohl eher ein Kandidat für absolute Top-Klubs sein wird, wäre ein großer Coup, ist aber unwahrscheinlich.

Dass Rose übernimmt, scheint da schon realistischer zu sein. Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Borussia Dortmund kennt die Bundesliga gut. In Gladbach bewies er von 2019 bis 2021, dass er einer hochveranlagten Mannschaft zum nächsten Schritt verhelfen kann, als er die Fohlen bis in die Champions League führte und dort selbst Real Madrid Paroli bot.

Denn, immerhin das verriet Krösche, der neue Trainer sollte Europapokalerfahrung mitbringen, „offensiven und mutigen Fußball spielen lassen – und auf der anderen Seite auch Spieler weiterentwickeln“. Rose passt in dieses Profil.

Weitere Namen geistern durch die Medien, etwa Edin Terzic oder Roger Schmidt. Mit Letzterem, das erwähnte Krösche ganz beiläufig, arbeitete er einst bei Bayer Leverkusen zusammen. Doch mehr als Interpretationen und Fantasieren ließ Krösche nicht zu.

Deutlich wurde er dagegen bei dem, was er in dieser Saison noch erreichen möchte. „Wir haben noch zwei Champions-League-Spiele. Wir haben noch die Möglichkeit, in die K.o.-Phase zu kommen“, sagte Krösche: „Zudem haben wir fast noch die komplette Rückrunde in der Bundesliga vor uns, um unser Ziel – das internationale Geschäft – weiter zu verfolgen.“ (SID)