Tennis-Legende Serena Williams ist zurück auf dem Platz und feiert nach ihrem Karriereende einen Sieg im Doppel in London.
Sieg beim ComebackSerena Williams gewinnt ihr erstes Match nach vier Jahren Pause

Williams (r) meldete sich mit einem Sieg zurück.
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Eine erfolgreiche Wiederkehr auf den Tennisplatz ist Superstar Serena Williams gelungen. Die 44-jährige, 23-fache Grand-Slam-Gewinnerin war im Doppel im Queen's Club in London siegreich, wo sie gemeinsam mit der Kanadierin Victoria Mboko antrat. Etwa vier Jahre nach ihrem Karriereende besiegte das Team die auf Rang drei eingestufte Kombination aus Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) mit einem Ergebnis von 7:6 (7:2), 6:2.
Zu den Motiven für ihre Wiederaufnahme des Sports äußerte sich Williams scherzhaft: „Ich hatte nicht Besseres zu tun. Ich war es leid, zu Hause rumzusitzen.“ Das Zusammenspiel mit Mboko, die 25 Jahre jünger ist, habe ihr viel Vergnügen bereitet. „Es hat sich so natürlich angefühlt, mit Vicky zu spielen“, fügte sie hinzu.
Nächste Stationen: Berlin und Wimbledon
Eine Wildcard ermöglichte Williams die Teilnahme am Wettbewerb in London. „Der Queen’s Club fühlt sich wie der perfekte Ort an, um dieses nächste Kapitel zu beginnen“, ließ sie verlauten. Die Partie dient, ebenso wie ein geplanter Auftritt beim Turnier in Berlin kommende Woche, der Vorbereitung auf das Rasen-Turnier in Wimbledon, welches Ende Juni anfängt. Es wird erwartet, dass sie auch an der Church Road antreten wird, dem Ort, an dem sie sieben Einzeltitel gewann.
Eine Karriere der Superlative
Williams wird von zahlreichen Beobachtern als die herausragendste Tennisspielerin der Geschichte erachtet. Ihren Rückzug aus dem aktiven Sport vollzog sie im Rahmen der US Open 2022. Rund zwölf Monate darauf brachte sie ihr zweites Kind zur Welt. Für 319 Wochen wurde die Weltrangliste von der heute 44-Jährigen angeführt, und sie errang 73 Turniersiege auf der WTA-Tour. Lediglich Margaret Court aus Australien hat mit 24 einen Grand-Slam-Titel mehr errungen. Ihre Schwester Venus nimmt weiterhin vereinzelt an Turnieren teil. (dpa/red)
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