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3. LigaViktoria Köln vor „großer Herausforderung“

Der Drittligist empfängt mit dem SC Verl eine Mannschaft, die ebenfalls auf Ballbesitz setzt. Trainer Marian Wilhelm warnt vor den erstarkten Ostwestfalen.

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Trainer Marian Wilhelm  FC Viktoria Koeln  gestikuliert. GER, MSV Duisburg vs FC Viktoria Koeln, Fussball, 3. Liga, 10. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 18.10.2026 DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO GER, MSV Duisburg vs FC Viktoria Koeln, Fussball, 3. Liga, 10. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 18.10.2026 Duisburg *** Coach Marian Wilhelm of FC Viktoria Köln gestures GER, MSV Duisburg vs. FC Viktoria Köln, soccer, 3. Liga, Matchday 10, 20262027 season, October 18, 2026 DFL DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video GER, MSV Duisburg vs. FC Viktoria Cologne, soccer, 3. Liga, Matchday 10, 20262027 season, October 18, 2026, Duisburg Copyright: xEibner-Pressefoto/ThomasxThienelx EP_TTL

Viktoria-Trainer Marian Wilhelm

Marian Wilhelm ist ein ehrgeiziger Trainer. Selbst das beachtliche 1:1 im Drittliga-Topspiel beim MSV Duisburg stimmte den Coach des FC Viktoria Köln nicht restlos zufrieden. Und das hörte sich in der Nachbetrachtung dann wie folgt an: „Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und hatten sehr viel Kontrolle. Schade, dass wir uns am Ende nicht belohnt haben. Wir wollen daran arbeiten, dass wir zukünftig auch solche Spiele auf unsere Seite ziehen“, erklärte der 38-Jährige.

Wilhelms Worte stehen sinnbildlich für die Erfolgsgier, mit der die Höhenberger im bisherigen Saisonverlauf für Furore sorgen. Die englische Woche wurde unbeschadet überstanden; mit dem Sieg in Aachen (5:2) sowie den Punkteteilungen gegen Großaspach (2:2) und in Duisburg verteidigten die Kölner den zweiten Tabellenplatz. „Wir haben kein Spiel verloren, das ist gut“, resümierte Wilhelm. Auch in personeller Hinsicht gab es keinen Rückschlag. „Wir sind gut durch die Woche gekommen. Darüber freuen wir uns“, sagte der Coach. Für das Heimspiel gegen den SC Verl am Samstag (14 Uhr) steht bis auf Alexander Prokopenko (Kreuzbandriss) somit der gesamte Kader zur Verfügung.

Verl ist eine andere Mannschaft als noch zu Saisonbeginn.
Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln

Wilhelm dürfte froh sein, personell die Wahl zu haben. Die Aufgabe gegen die Ostwestfalen bezeichnet er als „große Herausforderung“: „Verl hat im Sommer viele Leistungsträger verloren und eine Weile gebraucht, um in die Saison zu kommen. Man kann nur den Hut davor ziehen, wie die Mannschaft inzwischen auftritt.“ Nach einem starken sechsten Tabellenplatz hatte der Sportclub in Berkan Taz, Jonas Arweiler, Alessio Besio, Oualid Mhamdi und Timur Gayret den Verlust seiner fünf besten Scorer zu beklagen.

Der massive Aderlass blieb nicht ohne Folgen. Verl startete mit drei Niederlagen in die neue Spielzeit und fand sich erst einmal im Tabellenkeller wieder. Zuletzt präsentierte sich das Team des ebenfalls neuen Coaches Orest Shala (Wilhelm: „Ein sehr guter Trainer“) aber deutlich verbessert und verlor nur eines seiner jüngsten sieben Spiele. „Verl ist eine andere Mannschaft als noch zu Saisonbeginn“, betont Wilhelm. „Sie agieren mit viel Ballbesitz und einem klaren Plan. Das ist die DNA, die sich der Klub über Jahre erarbeitet hat.“ Für Wilhelm steht deshalb fest: „Wir werden gute Lösungen brauchen und wollen unsere Spielweise auf den Platz bringen.“

Pascal Fallmann pflichtet seinem Trainer bei. „Verl ist immer ein eklig zu bespielender Gegner“, weiß der Außenbahnspieler. „Sie setzen auf Ballbesitzfußball und sind kombinationsfreudig.“ Attribute, die auch den FC Viktoria auszeichnen. „Wir werden versuchen, ihnen unser Spiel aufzudrücken“, erklärte Fallmann. „Dann bin ich guter Dinge, dass wir Verl schlagen können.“