Nach erstem Sieg seit SeptemberViktoria-Trainer Dotchev zeigt sich gelöst

Viktorias Trainer Pavel Dotchev
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Köln – Für Pavel Dotchev fühlte sich der Sieg beinahe wie Weihnachten an: Nach dem spektakulären 4:3 (1:0)-Erfolg seiner Mannschaft am Freitag beim Halleschen FC strahlte der Trainer des Fußball-Drittligisten FC Viktoria Köln über beide Ohren. „Für die Jungs freue ich mich riesig, weil ein Erfolgserlebnis einfach wichtig für sie war.“
Der letzte Sieg der Höhenberger ist lange her: das 3:2 gegen Preußen Münster am 14. September des vergangenen Jahres. Entsprechend gelöst wirkte am Ende des Abends auch Kölns Kapitän Mike Wunderlich: „In unserer prekären Situation nach dem zwischenzeitlichen Haller Ausgleich so zurück zu kommen ist das I-Tüpfelchen. Ich bin unfassbar stolz.“
Neue Luft im Abstiegskampf
Tatsächlich war die Viktoria im Verlauf der zweiten Halbzeit bedrohlich ins Wanken geraten. Nachdem die Rechtsrheinischen durch Schalke-Leihgabe Jonas Carls (6.) früh in Führung gegangen waren und unmittelbar nach Wiederanpfiff (49.) durch Kai Klefisch gar erhöhen konnten, schien die Partie schon entschieden. Doch die aufstiegswilligen Gastgeber kamen zurück.
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Nach einem schweren Fehler des neuen Keepers André Weis konnte Sebastian Mai verkürzen (65.); spätestens nach dem Ausgleich von Mathias Fetsch (71.). schienen die drei sicher geglaubten Punkte verloren. Es spricht für die Moral der abstiegsbedrohten Kölner, dass sie sich vor den 7612 jubelnden Zuschauern nicht aufgaben. Winter-Zugang Michael Seaton stellte eine wilde Begegnung abermals auf den Kopf, der jamaikanische Angreifer traf zur erneuten Höhenberger Führung (79.).
Auch Steven Lewerenz traf (83.), der Anschluss durch Sebastian Mai in der vierten Minute der Nachspielzeit konnte dem Kölner Freudentaumel nichts mehr anhaben. Dank des Erfolgs nach 13 sieglosen Begegnungen in Folge hat sich die Viktoria etwas Luft verschafft im Abstiegskampf.



