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Nur 2:2 gegen GroßaspachViktoria Köln verspielt 2:0-Führung

Viktoria Köln hat in der 3. Liga den fünften Sieg in Folge und damit einen Vereinsrekord vergeben. Gegen Aufsteiger Großaspach ließ der Tabellenzweite zahlreiche Chancen ungenutzt.

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Kölner Ratlosigkeit: Viktoria-Verteidiger Tobias Eisenhuth

Viktoria Köln hat im Kampf um die Spitzenplätze in der 3. Liga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Trotz einer lange Zeit dominanten Vorstellung kam der Tabellenzweite am Mittwochabend im Heimspiel gegen den Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach über ein 2:2 (2:0) nicht hinaus. Damit verpassten es die zuvor viermal in Folge siegreichen Kölner, einen neuen Drittliga-Vereinsrekord aufzustellen und sich obendrein bis auf sechs Punkte von Rang vier abzusetzen. „Es fühlt sich heute schwer an. Wir waren nicht über 90 Minuten auf der Höhe und haben den Deckel nicht draufgemacht. Am Ende geht der Punktverlust für uns in Ordnung“, haderte Trainer Marian Wilhelm.

Die Viktoria brannte in der Anfangsphase ein Offensiv-Feuerwerk ab und nutzte gleich ihren ersten Konter zur Führung. Nach einem Vorstoß von Pascal Fallmann zirkelte Niklas Castelle den Ball von der Strafraumgrenze mithilfe der Unterkante der Latte in den Winkel (5.). Nachdem der Torjäger mit einem Pfostenschuss den Doppelpack verpasst hatte (9.), legte er Lucas Wolf den Abstauber zum 2:0 auf (11.).

Es fühlt sich heute schwer an.
Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln

Nochmals Castelle (13.) und Niklas Jahn (15.) hätten die Partie vor 2524 Zuschauern gegen naiv verteidigende Schwaben bereits nach einer Viertelstunde entscheiden können. Kurz vor dem Seitenwechsel vergaben David Otto (39.) und Meiko Sponsel (45.+1) jeweils per Kopf weitere Chancen für die bis dato haushoch überlegene Viktoria. „Wir hatten sehr gute Möglichkeiten, zur Pause hätten wir noch deutlicher führen müssen“, sagte Wilhelm über den Kölner Sturmlauf.

Im zweiten Durchgang wurde Viktorias Chancenwucher bestraft. Nach einer weiteren Möglichkeit für Otto (59.) kamen die Gäste durch Fabian Eisele zum überraschenden Anschlusstreffer, bei dem Viktoria-Torwart Arne Schulz keine gute Figur abgab (70.). Daraufhin entglitt den Kölnern die Partie. Schulz war nun mehrfach gefordert und machte seinen Fehler mit einem gehaltenen Foulelfmeter gegen Eisele wieder gut (86.). Loris Maier glich trotzdem noch aus (88.). Ein Stimmungsdämpfer für die Höhenberger vor dem Gipfeltreffen bei Spitzenreiter MSV Duisburg am Sonntag (16.30 Uhr).

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