Wo spielt Superstar Cristiano Ronaldo nach der WM? Das zweite Kapitel bei Manchester United ist geschlossen. Da nutzt ein kleiner englischer Verein die Gunst der Stunde für ein ganz besonderes Angebot.
Weltstar ohne VereinEnglischer Amateurverein macht Ronaldo einzigartiges Angebot

Steht bei der WM in Katar für Portugal auf dem Platz: Cristiano Ronaldo
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Der englische Amateurverein AFC Crewe hat sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo erlaubt – und damit in den sozialen Netzwerken größere Aufmerksamkeit erlangt.
Am Dienstag hatten erst Manchester United und dann Ronaldo das Ende ihrer anderthalb Jahre zuvor neu belebten Beziehung bekannt gegeben. Die scharfe Kritik von Seiten des Weltstars in einem Interview und mehrere Störfeuer konnte der Verein offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Nun ist Ronaldo, der sich aktuell mit der portugiesischen Nationalmannschaft in Katar bei der WM befindet, auf Vereinssuche.
Verein aus 14. englischer Liga will Ronaldo zum bestbezahlten Spieler machen
Scherzhaft in Stellung brachte sich in der Folge der kleine Klub aus der Region Cheshire im Nordwesten Englands. Der Verein veröffentlichte einen Tweet, in dem er dem Spieler ein scheinbar stolzes Angebot unterbreitete. „Wir können ein offizielles Angebot des Vereins bestätigen, um den vereinslosen Cristiano Ronaldo für ein Jahr unter Vertrag zu nehmen. Sollte Cristiano akzeptieren, würde er zum bestbezahlten AFC-Spieler werden und 35 Pfund (rund 40 Euro) pro Woche mit nach Hause nehmen“, heißt es dort.
Mehrere englische Medien griffen das Angebot auf und verbreiteten es über ihre Kanäle. Die Kommentare unter diversen Posts im Netz zeugen nun von großer Belustigung auf typisch englische Art und Weise. Ein User etwa bot das doppelte Salär für Ronaldo, damit dieser mit seinem Sohn im Garten spiele.
Um die Attraktivität für Ronaldo zu erhöhen, künftig in der 14. englischen Liga – der Crewe and District League Premier Division – zu kicken, machte sich der AFC Crewe auch noch die Mühe vorzurechnen, was der Spieler über das Jahr gesehen tatsächlich einheimsen könnte.
Bei United, wo das Einkommen des Spieler 578.000 Pfund pro Woche betrug, machten derlei Rechnungen bereits die Runde und sorgten für Staunen und Entsetzen gleichermaßen. Die Reaktionen auf 1480 Pfund im Jahr fallen auch hier unterhaltsam aus. „Diese Fußballer haben jede Bindung zur Realität verloren“, heißt es etwa voller Ironie. Dass sich der Verein in seiner Jahresrechnung ein wenig verrechnet hat (1680 Pfund müssten es sein), ist dabei kaum von Belang.
Tatsächlich aber wird Ronaldo aktuell mit seinem ehemaligen Verein Real Madrid in Verbindung gebracht, um noch einmal an glorreiche Zeiten anzuknüpfen. Viermal wurde Cristiano mit dem königlichen Verein Champions-League-Sieger, zweimal spanischer Meister und Pokalsieger. In seinen nachfolgenden Stationen bei Juventus Turin und Manchester United konnte er nicht ansatzweise an diese Erfolge anknüpfen. (oke)