Tore von Erling Haaland sorgen für Jubel-Beben: Seismische Geräte in Norwegen schlugen beim WM-Auftakt aus.
Haaland lässt Erde bebenFan-Jubel bei WM-Spiel löst messbare Erdstöße aus

Erling Haalands Tore gegen WM-Gegner Irak ließen in Norwegen die Erde zittern.
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Die Begeisterung über zwei Tore von Norwegens Angreifer Erling Haaland hat beim 4:1-WM-Auftaktsieg gegen den Irak in seinem Heimatland buchstäblich den Boden erschüttert.
Ein seismisches Messgerät in Bergen erfasste in der Nacht zu Mittwoch „deutliche Signale“, wie das Institut Norsar berichtete. Die Ausschläge ereigneten sich während der Treffer in der 29. und 43. Minute und wurden durch den Jubel von Fans unweit der Messstation hervorgerufen.
Beben nach Haaland-Toren: Phänomen auch bei Konzerten bekannt
Laut dem Institut wurden auch zu anderen Zeitpunkten des Spiels messbare, wenngleich schwächere Ausschläge verzeichnet: zum Anpfiff, bei den weiteren Toren, nach einer Verwarnung für den irakischen Verteidiger Zaid Tahseen und zum Schlusspfiff.
„Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden“, so die wissenschaftliche Erklärung von Norsar.
Das Vorkommnis sei bei Großereignissen nicht außergewöhnlich. So hätten im Sommer 2024 auch Auftritte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion für vergleichbare seismische Aktivitäten gesorgt.
Ein echtes Erdbeben lösten die Fußballanhänger zwar nicht aus, doch nach dem gelungenen Start in das Turnier keimen Hoffnungen auf. Es ist die erste WM-Teilnahme des Landes seit 28 Jahren, und viele Norweger träumen bereits vom Titel. Sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, dürfte nicht nur in Bergen der Boden beben. (dpa/red)