Der Gruppensieg ist der DFB-Auswahl bereits sicher. Für das letzte Vorrundenspiel hat Julian Nagelsmann daher personell freie Hand – auch durch eine neue Regelung.
Entwarnung für DFB-TeamNeue Fifa-Regel entlastet Nagelsmann

Julian Nagelsmann braucht bei seinen Planungen für das finale WM-Gruppenspiel gegen Ecuador keine drohenden Sperren zu berücksichtigen.
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Bei seinen Planungen für das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador muss Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Gelbsperren einkalkulieren. Da die deutsche Nationalmannschaft bereits als Gruppensieger feststeht, kann er für die Partie am Donnerstag (22 Uhr, ARD und MagentaTV) voraussichtlich auch Stammkräfte schonen. In den bisherigen Begegnungen gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) blieb das DFB-Team ohne Verwarnungen; alle 18 bislang eingesetzten Spieler sahen keine Karte.
Der ehemalige Trainer von Bayern München ist dennoch zu personellen Änderungen gezwungen. Für Nico Schlotterbeck ist die WM leider gelaufen: Der BVB-Verteidiger hat sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste verletzt. Der 26-Jährige erlitt einen Bänderriss im linken Sprunggelenk.
WM 2026: Neue Fifa-Regel sorgt für Entlastung
Die entspannte Personalsituation ist auf eine Regeländerung der Fifa für die auf 48 Nationen erweiterte WM zurückzuführen. Einzelne Verwarnungen werden laut dieser nach dem dritten Gruppenspiel sowie nach dem Viertelfinale aus dem Register eines Spielers gelöscht. Eine Gelbe Karte gegen Ecuador würde demzufolge direkt wieder verfallen.
Ein Akteur muss erst nach der zweiten Gelben Karte pausieren, weshalb für die DFB-Auswahl eine Sperre frühestens im Viertelfinale drohen würde. Gelb-Rote und Rote Karten behalten ihre Gültigkeit und ziehen eine Sperre für das nächste Spiel nach sich.

Deniz Undav konnte bei der WM bisher überzeugen.
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Star der WM: Deniz Undav drängt sich Julian Nagelsmann auf
Unabhängig von der günstigen Situation bei den Gelben Karten gibt es Spekulationen über die Startelf gegen Ecuador. Die am häufigsten diskutierte Frage ist, ob der dreifache WM-Torschütze Deniz Undav seinen Joker-Status ablegt und von Beginn an aufläuft.
Im deutschen Aufgebot hoffen zudem sechs Feldspieler auf ihre ersten WM-Einsatzminuten in Amerika: Malick Thiaw, Angelo Stiller, Pascal Groß, Maximilian Beier, Nick Woltemade und Assan Ouedraogo. (dpa/mbr)

