Von einem Gasgrill dieser Preiskategorie wird inzwischen deutlich mehr erwartet als das gleichmäßige Garen von Würstchen oder Gemüse. Der BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 verbindet in der getesteten Zusammenstellung zwei klassische Hauptbrenner mit einer integrierten Hochtemperaturzone, einem rückseitigen Brenner und einem separaten Kochfeld. Der eingesetzte Keramikbrenner lässt sich bei Bedarf gegen einen normalen Stabbrenner tauschen. Dadurch kann die Brenneraufteilung stärker auf Steaks oder auf klassisches Grillen abgestimmt werden.
Gegenstand des Tests ist die Edelstahlvariante mit einem Rost aus Edelstahl. Für diese Ausführung werden regulär ungefähr 869 EUR aufgerufen; die Konfiguration mit Gusseisenrost beginnt bei etwa 799 EUR. Eine Abdeckhaube gehört nicht zum Lieferumfang und ist für rund 60 EUR separat erhältlich. Preislich befindet sich der Grill damit in der oberen Mittelklasse und spricht vor allem Grillende an, die verschiedene Zubereitungsweisen in einem einzigen Terrassengerät zusammenführen möchten.
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Modell, Zielgruppe und Preisrahmen
- Bezeichnung: BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4
- Geeignet für: Engagierte Grillfans, die Steaks, übliche Grillgerichte, Beilagen und Gerichte vom Drehspieß mit einem Gerät zubereiten wollen
- Vorgesehene Personenzahl: Herstellerangabe bis zehn Personen; besonders bequem ist die Nutzung in der Praxis für vier bis sechs Personen
- Testpreis: ungefähr 869 EUR für die geprüfte Edelstahlversion einschließlich Edelstahlrost
Die Angabe zur möglichen Gruppengröße ist grundsätzlich nachvollziehbar, muss aber passend zum jeweiligen Grillabend betrachtet werden. Bei vier bis sechs Personen steht ausreichend Fläche zur Verfügung, sodass Grillgut nicht fortlaufend neu angeordnet werden muss. Auch acht bis zehn Gäste lassen sich versorgen, wobei mehrere Grillrunden, eine vorbereitete Reihenfolge und der Warmhalterost dann stärker in den Ablauf eingebunden werden. Wie komfortabel das gelingt, hängt außerdem von Art und Menge der Speisen ab.
Abmessungen, Leistung und Konstruktion
- Grillfläche: 59 × 41,5 cm
- Warmhalteebene: 54,6 × 13,5 cm
- Maße bei geschlossenem Deckel: 130,4 × 58,4 × 119 cm
- Maße mit geöffnetem Deckel: 130,4 × 64,5 × 148,5 cm
- Gerätebreite bei eingeklappten Seitenablagen: 87,4 cm
- Gewicht: 41 kg
- Klassische Hauptbrenner: zwei Stabbrenner aus Edelstahl mit jeweils 3,75 kW
- Weitere untere Hitzequelle: integrierter Infrarot-Keramikbrenner mit 3,75 kW
- Alternative Brennerbestückung: Der Keramikbrenner kann gegen einen normalen Edelstahl-Stabbrenner ausgetauscht werden
- Rückseitiger Brenner: Infrarot-Keramik-Heckbrenner mit 3,2 kW
- Kochstelle an der Seite: 3 kW
- Gesamte addierte Nennleistung: 17,45 kW
- Werkstoff der Brennkammer: Edelstahl
- Seitliche Teile der Brennkammer: Aluminium-Druckguss
- Seitenteile am Deckel: Aluminium-Druckguss
- Deckelkonstruktion: doppelwandige Ausführung
- Hitzeverteilung: drei W-förmig gestaltete Flammenverteiler aus Edelstahl
- Rostausführung: kräftige, parallel angeordnete Edelstahlstäbe
- Fettmanagement: Fettablaufblech und Auffangschale aus Edelstahl
- Seitenflächen: auf beiden Seiten einklappbar und jeweils bis 20 kg belastbar
- Fahrwerk: vier gummierte, schwenkbare Rollen mit Bremsen
- Passende Flaschengrößen im Schrank: 5, 8 und 11 kg
- Zulässige Gasarten: Butan G30 sowie Propan G31 mit 50 mbar
Ausstattung und Zonenlogik
- Integrierte 900-Grad-Zone: für kurzes, intensives Anbraten vorgesehen und bei Bedarf durch einen normalen Stabbrenner ersetzbar
- Heckbrenner: liefert rückwärtige Hitze und ist für Rotisserie-Gerichte gedacht, benötigt jedoch einen gesondert zu kaufenden Drehspieß
- Seitenkochstelle: nimmt Töpfe und Pfannen für Beilagen oder Saucen direkt neben dem Grill auf
- Einklappbare Seitentische: erleichtern das Abstellen auf begrenzter Fläche und senken die Gesamtbreite auf weniger als 90 cm
- Akazienbrett samt GN-Behälter: gehört im praktischen Einsatz zu den besonders hilfreichen Komponenten
- Quick-Connect und Quick-Release: ermöglichen die modulare Befestigung der Seitenmodule
- Rost aus Edelstahl: unkompliziert in der Pflege und für den Alltag geeignet, erzeugt jedoch etwas dezentere Grilllinien als ein schwerer Gussrost
- Mechanische Steuerung: arbeitet ohne verpflichtende App, elektronische Regelung oder digitale Temperaturführung

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Die Ausstattung macht früh deutlich, dass der FRED Deluxe flexibel auf verschiedene Grillaufgaben ausgerichtet werden kann. Im Test bleibt die besonders heiße Keramikzone innerhalb der Hauptfläche eingesetzt, wodurch zunächst eine andere Arbeitsweise als bei drei identischen Brennern entsteht. Wer den Schwerpunkt auf klassische Grillgerichte legt, kann die dritte Position stattdessen mit einem normalen Stabbrenner bestücken.
Details zur getesteten Edelstahl-Ausführung beim Hersteller nachlesen
Prüfaufbau und Testmethode

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Bewertungskriterien des Praxistests
Ich prüfe den BURNHARD FRED Deluxe Series 4 über einen Zeitraum von sieben Tagen auf meiner Terrasse in Halle. Im Mittelpunkt stehen Kriterien, die bei einem Gasgrill dieser Klasse für den laufenden Gebrauch relevant sind: Verpackungsqualität, Vollständigkeit, Montage, Materialeindruck, Handhabung, Temperaturentwicklung, Einsatzbreite, Reinigung, Raumbedarf, Beweglichkeit und Sicherheit. Zusätzlich fließen die Nutzbarkeit der Seitenmodule, des Kochfelds, des Warmhalterosts und der Fettableitung in die Beurteilung ein. Auf diese Weise bildet der Test nicht nur einzelne Grillvorgänge, sondern den gesamten Umgang mit dem Gerät ab.
Da der FRED Deluxe mehrere Funktionen in einem System vereint, genügt eine Betrachtung der maximalen Heizleistung nicht. Ebenso relevant ist, ob sich die verschiedenen Temperaturbereiche während eines vollständigen Grillabends sinnvoll miteinander verbinden lassen. Während der Testwoche arbeiten im unteren Garraum zwei herkömmliche Edelstahl-Stabbrenner neben einem Infrarotbrenner aus Keramik. Die Aussagen zur Flächenplanung beziehen sich daher auf diese Bestückung. Die alternative Nutzung mit drei normalen Brennern wird berücksichtigt, aber nicht separat praktisch geprüft.
Speisen, Standort und Durchführung
Die komplette Erprobung führe ich selbst durch. Durch meine Tätigkeit als Landschaftsarchitektin beschäftige ich mich regelmäßig mit Außenräumen und lege bei Terrassen- sowie Gartenprodukten besonderen Wert auf nachvollziehbare Bedienung, Materialeigenschaften und praktische Abläufe. An sieben direkt aufeinanderfolgenden Tagen bereite ich Gemüse, Würstchen, Burger-Patties, Hähnchenteile und Steaks zu; ergänzend entsteht eine Pfannensauce auf dem Seitenbrenner. Wiederkehrende Alltagssituationen wie Aufheizen, Verschieben der Speisen, Warmhalten größerer Mengen und Säubern nach intensiver Verwendung gehören ebenfalls zum Prüfprogramm.
Als Untergrund dient ein ebener und tragfähiger Terrassenbelag. Beim Grillbetrieb bleiben ungefähr 100 cm Abstand zu den seitlichen und rückwärtigen Bereichen sowie 200 cm freie Höhe erhalten. Vor dem Zünden arretiere ich sämtliche Rollen. Entsprechend den für Gasgrills geltenden Vorgaben findet die gesamte Nutzung ausschließlich unter freiem Himmel statt.

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Lieferumfang und erste Sichtkontrolle
Angeliefert wird das Grillsystem in mindestens sechs einzelnen, braunen Versandkartons. Bereits die Zahl der Pakete zeigt, dass mehrere Baugruppen statt eines nahezu komplett montierten Einzelgeräts eintreffen. Eigene Kartons tragen unter anderem der Deckel, der Hauptkörper, das Seitenmodul mit Kochstelle sowie die Ablage mit GN-Behälter und Brett. Die Aufteilung macht die Pakete leichter handhabbar, verursacht vor der Montage aber eine deutlich wahrnehmbare Menge an Verpackung; bei einem Gerät dieser Abmessungen lässt sich dieser Umstand teilweise durch die getrennte Anlieferung erklären.
Nach dem Öffnen ordne ich sämtliche Komponenten, bevor die Montage beginnt. Zum Inhalt zählen Grillkörper und Brennkammer, der zweischalige Deckel mitsamt Thermometer, drei einzelne Rostteile, drei W-förmige Hitzeverteiler, ein klappbarer Warmhalterost und beide Seitentische. Hinzu kommen Akazienbrett, GN-Behälter, Kochfeld, Rollen, Türen, Fettwanne, Ablaufblech, Werkzeughaken, magnetischer Flaschenöffner, Halterungen für die Gasflasche, Hitzeschutz, Gasschlauch, Druckminderer für 50 mbar, Schraubenmaterial und Anleitungen. Ebenfalls enthalten sind drei Reinigungsnadeln mit Durchmessern von 0,7, 0,8 und 0,9 mm.
Die Präsentation beim Auspacken bleibt zweckmäßig und stabil, statt auf dekorative Inszenierung zu setzen. Funktionale Transportverpackungen erleichtern es, die Metallteile unmittelbar auf Kratzer oder Verformungen zu untersuchen. Bei meinem Testexemplar sind nach der Anlieferung keine erkennbaren Beschädigungen vorhanden. Insgesamt entsteht ein sauberer erster Eindruck, auch wenn die vielen Kartons nach dem Auspacken entsprechend entsorgt werden müssen.

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Montage, Gasanschluss und Einbrennen
Die Montage verläuft nachvollziehbar, erfordert jedoch ausreichend Stellfläche und ein konzentriertes Vorgehen. Als Werkzeug ist ein Kreuzschlitzschraubendreher notwendig. Obwohl mehrere Baugruppen schon vorbereitet sind, müssen Fahrgestell, Räder, Schranktüren, Grillkammer, Deckel und Seitenmodule korrekt verbunden werden. Beim Einsetzen schwererer Teile ist Unterstützung durch eine zweite Person ratsam; allein ist dieser Montageschritt wegen Gewicht und Abmessungen nur eingeschränkt komfortabel.
Mit Auspacken, Sortierung, Teilekontrolle und Anschluss der Gasversorgung benötige ich knapp zwei Stunden. Dieser Zeitbedarf erscheint für Umfang und Aufbau realistisch. Danach verbinde ich eine Propangasflasche bei 50 mbar, fixiere sie im unteren Schrank und kontrolliere alle Verbindungen mit einer Mischung aus einem Anteil Seife und drei Anteilen Wasser. Die Dichtigkeitskontrolle ist bei einem gasbetriebenen Gerät ein notwendiger Sicherheitsschritt. An keiner der geprüften Stellen bilden sich Blasen.
Bevor Lebensmittel auf den Rost kommen, reinige ich erreichbare Innenflächen und Roste mit einem feuchten Tuch. Anschließend läuft der Hauptbereich ungefähr 20 Minuten mit hoher Leistung, um Produktionsrückstände auszubrennen. Auch Seitenkochfeld und Keramikbrenner werden zunächst ohne Koch- oder Grillgut betrieben. Kurzzeitig ist ein leichter Neugeruch feststellbar, der bei einem fabrikfrischen Grill üblich ist und nach diesem Vorgang abnimmt.
Sieben Testtage im Detail

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Erster Tag: Werkstoffe, Verarbeitung und Steuerung
Nach der Montage tritt die Edelstahloptik des Grills deutlich hervor. Edelstahl verkleidet nicht nur sichtbare Bereiche des Gehäuses, sondern bildet auch den Werkstoff der Brennkammer, während die seitlichen Druckgussteile aus Aluminium stabil erscheinen. Der Deckel lässt sich satt schließen und bleibt dennoch angenehm bedienbar. Beim Aufheizen zeigt sich, dass die doppelte Wandung zusammen mit dem eingesetzten Ofenband die Wärme vergleichsweise kontrolliert im Innenraum hält.
Die mechanischen Regler bewegen sich gleichmäßig und bieten einen passenden Widerstand. Ihre integrierte Zündfunktion ermöglicht einen direkten Start ohne zusätzliche Bedienelemente. Die analoge Auslegung verzichtet bewusst auf Display, App-Verbindung und Kopplungsvorgänge. Dafür steuert ihr die Temperatur über Brennerstellung, Deckelthermometer und zunehmende Erfahrung, was je nach persönlicher Vorliebe entweder angenehm unmittelbar oder zunächst weniger präzise wirken kann.

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Zweiter Tag: Aufheizphase und klassische Gerichte
Für den ersten regulären Grilldurchgang aktiviere ich ausschließlich die beiden Stabbrenner aus Edelstahl. Nach ungefähr zehn bis 15 Minuten ist der Rost ausreichend vorgeheizt, was sich gut in einen üblichen Ablauf integrieren lässt. Die Hauptfläche umfasst knapp 2.450 cm² und nimmt gleichzeitig Gemüsespieße, Hähnchenstücke sowie Würstchen in einer komfortablen Menge auf. Der obere Rost hält nicht nur fertige Portionen warm, sondern eignet sich ebenfalls zum Erwärmen von Brot und Burger-Buns.
Über den beiden konventionellen Brennern verteilt sich die Temperatur im Test ordentlich. Die drei W-förmigen Edelstahlabdeckungen reduzieren direkte Tropfstellen und verhindern auffällig unruhige Flammen über den Brennern. Bei indirekter Zubereitung stehen in der getesteten Konfiguration zwei normale Brenner zur Verfügung. Größere indirekte Bereiche erfordern dadurch etwas mehr Planung. Wird diese Grilltechnik besonders häufig genutzt, kann der Keramikbrenner gegen einen dritten Stabbrenner gewechselt werden.

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Dritter Tag: Steak auf dem integrierten Keramikbrenner
Der dritte Prüftag gehört vollständig der Infrarotzone aus Keramik. Diese zentrale Besonderheit des Modells ist konzeptionell für Temperaturen von bis zu 900 °C ausgelegt. Bereits nach kurzer Aufheizzeit entsteht eine sehr intensive, unmittelbar wirkende Strahlungshitze. Steaks bilden dadurch rasch eine gebräunte Oberfläche und deutliche Röstaromen, bevor sie zum Weitergaren in einen weniger heißen Bereich wechseln.
Bei empfindlichen Lebensmitteln ist auf dieser Zone besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Zuckerhaltige Glasuren, stark marinierte Stücke und fein strukturiertes Grillgut können innerhalb kurzer Zeit zu dunkel werden. Diese Einschränkung entsteht aus dem vorgesehenen Hochtemperatureinsatz und fällt bei passender Nutzung weniger ins Gewicht. Für Steaks, Koteletts und Patties ist der Brenner sehr zweckmäßig, während andere Speisen besser auf den herkömmlichen Zonen liegen.
Weil die Keramikfläche innerhalb der Brennkammer sitzt, kann ich das scharf angebratene Fleisch ohne Umweg auf einen normalen Bereich verschieben. In dieser Bestückung nimmt der Spezialbrenner die dritte untere Position ein. Die Entscheidung ist jedoch nicht dauerhaft festgelegt: Für überwiegend klassische Gerichte lässt sich dort ein normaler Stabbrenner einsetzen. Nicht gleichzeitig möglich sind damit lediglich drei Standardbrenner und die innenliegende 900-Grad-Zone.

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Vierter Tag: Kochfeld und vorbereitende Arbeiten
Am vierten Tag nutze ich den FRED Deluxe als kleine Kochstation für den Außenbereich. Zunächst erwärme ich auf dem rechten Modul eine Sauce im Topf, anschließend bereite ich dort Gemüse in einer Pfanne zu. Mit 3 kW ersetzt der Brenner keine große Küchenkochstelle, verkürzt aber Laufwege zwischen Terrasse und Haus. Kochgeschirr mit einem Durchmesser von ungefähr 12 bis 30 cm lässt sich darauf sinnvoll verwenden.
Besonders praktisch ist die linke Arbeitsseite gestaltet. Das Schneidebrett aus Akazienholz bietet eine brauchbare Arbeitsgröße und erfüllt mehr als einen rein optischen Zweck. Unterhalb des Brettes befindet sich ein herausnehmbarer GN-Behälter, der vorbereitete Zutaten, mariniertes Gemüse oder Schnittreste aufnimmt. Während der parallelen Zubereitung mehrerer Bestandteile gehört dieses Modul für mich zu den nützlichsten Elementen des gesamten Geräts.
Unter den Ablagen befinden sich Hakenleisten, während an der Vorderseite ein magnetischer Öffner für Flaschen sitzt. Solche Ergänzungen verändern zwar nicht das Garergebnis, strukturieren den Arbeitsplatz aber sinnvoll. Die beiden Seitenmodule wirken bei der Nutzung belastbar, und der Klappmechanismus arbeitet ohne Auffälligkeiten. Werden beide Tische abgesenkt, beträgt die Breite nur noch 87,4 cm, was bei begrenztem Terrassenraum einen spürbaren Unterschied ausmacht.

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Fünfter Tag: Säuberung und Materialpflege
Nach mehreren Grilldurchgängen steht eine umfassendere Reinigung an. Durch kurzes Freibraten lassen sich Rückstände auf den Edelstahlrosten lösen und danach gut mit einer Bürste entfernen. Laut Pflegevorgabe dürfen die drei Rostsegmente auch in die Spülmaschine, sofern dort genügend Platz vorhanden ist. Für den regelmäßigen Alltag erscheint eine Kombination aus Ausbrennen, Abbürsten und gelegentlichem Einweichen am praktikabelsten.
Auf den äußeren Edelstahlflächen werden Fingerabdrücke, Fettspritzer und getrocknete Wassertropfen relativ rasch sichtbar. Das beeinträchtigt die Wertigkeit nicht, führt bei hohen optischen Ansprüchen jedoch zu häufigerem Nachwischen in Richtung des Schliffs. Je nach Standort, Nutzungshäufigkeit und Anspruch an eine fleckenfreie Front fällt dieser Pflegepunkt unterschiedlich stark auf. Im Gegenzug bleibt die helle Edelstahlgestaltung optisch präsent.
Für den Keramikbrenner gelten eigene Reinigungsregeln. Wasser, Reinigungsmittel, Bürste und Schwamm dürfen dort nicht eingesetzt werden; Rückstände werden stattdessen durch Erhitzen abgebrannt. Im Test funktioniert dieses Vorgehen zuverlässig, solange die Materialvorgabe eingehalten wird. Auch das Akazienbrett darf weder längere Zeit im Wasser liegen noch in die Spülmaschine, während der GN-Einsatz maschinell gereinigt werden kann.

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Sechster Tag: Rollen, Unterschrank und Betriebssicherheit
Mit einem Eigengewicht von 41 kg gehört der FRED Deluxe nicht zu den leichten Terrassengeräten. Auf ebenen Platten und glattem Pflaster lässt er sich dank seiner vier gummierten Lenkrollen trotzdem kontrolliert verschieben und ausrichten. Jede Rolle verfügt über eine eigene Feststellbremse, sodass der Grill während des Betriebs stabil steht. Für Stufen oder lockeren Untergrund ist der Transport allein weniger geeignet, wobei Untergrund und körperliche Voraussetzungen dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Die Gasflasche steht aufrecht im Unterschrank und wird dort mit vorgesehenen Halterungen gegen Bewegung gesichert. Flaschen mit 5, 8 oder 11 kg können im Schrank untergebracht werden. Eine große 11-kg-Ausführung reduziert allerdings den verbleibenden Raum für Reinigungsmittel, Handschuhe und sonstiges Zubehör. Diese Platzbegrenzung ergibt sich aus den kompakten Abmessungen und ist bei kleineren Gasflaschen entsprechend weniger ausgeprägt.
Beim Heckbrenner ist eine wichtige Betriebsvorschrift zu beachten. Er dient vor allem der Rotisserie-Zubereitung und darf nicht gemeinsam mit den Hauptbrennern oder dem Keramikbrenner verwendet werden. Diese Regel begrenzt nicht seinen vorgesehenen Zweck, sondern verhindert eine unnötig hohe thermische Belastung der Konstruktion. Da der benötigte Drehspieß nicht beiliegt, muss er bei geplanter Nutzung zusätzlich in das Budget aufgenommen werden.

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Siebter Tag: Zusammenführung der Testerfahrungen
Am Ende der Testwoche zeigt sich ein konsistentes Gesamtbild. In der geprüften Konfiguration verbindet der BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 konventionelle Grillbereiche mit einer Steakzone, rückseitiger Hitze und einem Seitenkochfeld. Zusätzlich kann der IR-Brenner gegen einen normalen Brenner getauscht werden, wodurch sich das Gerät stärker auf klassische Anwendungen ausrichten lässt. Wer verschiedene Zubereitungsarten nutzen und dabei zusätzliche Einzelgeräte vermeiden möchte, erhält ein nachvollziehbar aufgebautes Konzept.
Einige Eigenschaften verlangen eine persönliche Abwägung. Solange die Keramikzone eingesetzt ist, steht ein regulärer Hauptbrenner weniger zur Verfügung. Bei einem Wechsel auf drei Stabbrenner entfällt dafür die innenliegende Hochtemperaturzone. Gebrauchsspuren fallen auf Edelstahl zudem schneller auf, und für den Heckbrenner fehlt der Drehspieß. Abhängig von Grillgewohnheiten, Pflegeanspruch und geplanter Rotisserie-Nutzung besitzen diese Punkte jedoch unterschiedliches Gewicht. In meiner Gesamtwertung überwiegt die nutzbare Funktionsbreite.
Bedienkomfort im vollständigen Grillablauf
Zusammenspiel der einzelnen Arbeitsbereiche
Der praktische Nutzen erschließt sich vor allem, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anfallen. Während Fleisch auf der Keramikzone eine Kruste erhält, können empfindlichere Speisen über einem Stabbrenner garen und fertige Portionen auf dem oberen Rost ruhen. Parallel bleibt das Seitenkochfeld für Sauce oder Gemüse verfügbar. Diese Aufteilung unterstützt einen geordneten Grillabend, setzt aber voraus, dass ihr jeder Zone eine passende Aufgabe gebt.
Auch das Vorbereitungsmodul trägt zum flüssigen Ablauf bei. Auf dem Holzbrett lassen sich Zutaten schneiden, während der darunterliegende Behälter Lebensmittel oder Schnittreste aufnimmt. Dadurch bleiben Arbeitsschritte direkt am Grill und unnötige Wege reduzieren sich. Bei großen Gruppen wird die verfügbare Fläche dennoch stärker beansprucht, was sich durch Vorbereitung und mehrere Durchgänge gut ausgleichen lässt.

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Temperaturführung ohne digitale Steuerung
Die vollständige Bedienung erfolgt über mechanische Drehregler und das Thermometer im Deckel. Eine digitale Regelung oder App-Unterstützung steht nicht zur Verfügung, wodurch ihr Temperaturen eigenständig beobachten und über die Brennerleistung anpassen müsst. Für unerfahrene Grillende kann das anfangs mehr Aufmerksamkeit bedeuten. Mit zunehmender Kenntnis der einzelnen Zonen wird die Steuerung jedoch gut nachvollziehbar und bleibt frei von zusätzlichen elektronischen Bedienschritten.
Persönliche Einschätzung nach dem Praxistest

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Nach einer Woche fällt meine persönliche Bewertung deutlich positiv aus. Das Gerät vermittelt im Betrieb einen ausgereiften Eindruck. Besonders überzeugen mich das Zusammenspiel aus intensiver Steakzone, sinnvoll dimensionierter Kochstelle und praktisch nutzbaren Arbeitsflächen. Vor allem das Modul aus Schneidebrett und GN-Einsatz bleibt als funktionaler Bestandteil in Erinnerung, weil es den Vorbereitungsprozess tatsächlich erleichtert.
Mit eingebautem Keramikbrenner verlangt die Aufteilung der unteren Grillfläche etwas Eingewöhnung. Für normales direktes oder indirektes Garen bleiben in dieser Variante zwei klassische Bereiche. Bei empfindlichen Zutaten behandle ich die 900-Grad-Fläche konsequent als Spezialzone. Wer im Alltag lieber drei gleichartige Brenner nutzt, kann die Bestückung entsprechend ändern.
Die direkte Wirkung der Steakzone fällt deutlich aus und verlangt beim Anbraten durchgehend Aufmerksamkeit.
Im täglichen Ablauf besitzt die Kombination aus GN-Behälter und Holzbrett annähernd den Nutzwert einer zusätzlichen Arbeitsfläche.
Das Seitenkochfeld erhöht den Komfort ebenfalls spürbar. Gemüse lässt sich neben dem Grill in der Pfanne schwenken, während eine Sauce ohne Weg in die Innenküche warm bleibt. Auf diese Weise laufen mehrere Arbeitsschritte geordnet nebeneinander ab. Insgesamt wirkt die Konstruktion nicht auf einen einzelnen Effekt reduziert, sondern auf die unterschiedlichen Phasen eines kompletten Grillabends abgestimmt.

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Häufige Fragen zum BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill
Ist die Fläche für Familien sowie acht bis zehn Gäste ausreichend?
Für Familien und gewöhnliche Grillrunden bietet der FRED Deluxe genügend Kapazität. Vier bis sechs Personen lassen sich auf der 59 × 41,5 cm großen Hauptfläche komfortabel versorgen. Bei acht bis zehn Gästen unterstützen Warmhalterost und Seitenkochstelle den parallelen Ablauf, wobei etwas Vorbereitung und mehrere Durchgänge sinnvoll sind. Der tatsächliche Komfort hängt dabei von Portionsgröße, Speisenauswahl und gewünschter Gleichzeitigkeit ab.
Welche Auswirkungen hat die innen eingebaute 900-Grad-Zone?
Die Position innerhalb der Grillkammer ermöglicht es, Fleisch nach dem intensiven Anbraten ohne zusätzlichen Weg in einen gemäßigten Bereich zu verschieben. Mit eingesetztem Keramikbrenner verbleiben zwei klassische untere Brenner. Da die dritte Position alternativ mit einem normalen Stabbrenner bestückt werden kann, lässt sich der Grill jedoch auch auf gleichmäßigere Standardzonen ausrichten. Die Hochtemperaturfunktion steht in dieser Konfiguration dann nicht gleichzeitig zur Verfügung.
Können Heck- und Hauptbrenner gemeinsam laufen?
Der rückseitige Brenner darf weder zusammen mit den normalen Hauptbrennern noch mit der keramischen Hochtemperaturzone betrieben werden. Damit wird vermieden, dass die Bauteile einer zu starken Gesamtwärme ausgesetzt sind. Vorgesehen ist der Heckbrenner hauptsächlich als eigenständige Wärmequelle bei Rotisserie-Gerichten. Bei Einhaltung dieser Betriebsweise wird er entsprechend seinem konstruktiven Zweck verwendet.
Ist die Mehrinvestition für einen Rost aus Edelstahl sinnvoll?
Wenn eine unkomplizierte Pflege Vorrang vor besonders ausgeprägten Grillmarkierungen hat, kann sich der Mehrpreis lohnen. Gegenüber der Gusseisenausführung kostet der Edelstahlrost ungefähr 70 EUR zusätzlich, benötigt kein Einbrennen und ist weniger anfällig für Korrosion. Bei passendem Platzangebot darf er zudem in der Spülmaschine gereinigt werden. Gusseisen speichert Wärme üblicherweise intensiver, während Edelstahl im regelmäßigen Umgang für viele Nutzerinnen und Nutzer einfacher bleibt.
Welcher Stellraum ist auf einer Terrasse erforderlich?
Zur reinen Gerätefläche müssen die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände gerechnet werden. Bei geschlossenem Deckel betragen die Maße 130,4 × 58,4 × 119 cm; eingeklappte Seitentische verringern die Breite auf 87,4 cm. Rundum sind nach hinten und seitlich ungefähr 100 cm Abstand erforderlich, nach oben müssen 200 cm frei bleiben. Auf einer kleinen Terrasse ist deshalb eine genaue Prüfung des vorgesehenen Standortes notwendig.
Wie viel Zeit und Aufwand erfordert die Montage?
Der Zusammenbau ist nachvollziehbar, lässt sich jedoch nicht innerhalb weniger Minuten abschließen. Abhängig von Erfahrung und Anzahl der helfenden Personen sind ungefähr eineinhalb bis zweieinhalb Stunden realistisch. Wegen der getrennten Pakete, größerer Baugruppen und des Gesamtgewichts von 41 kg erleichtert eine zweite Person mehrere Arbeitsschritte. Vor der ersten Zündung muss außerdem jede gasführende Verbindung auf Dichtigkeit kontrolliert werden.

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Darf eine Gasflasche mit 11 kg während des Grillens im Schrank stehen?
Eine 11-kg-Flasche kann beim laufenden Betrieb im Unterschrank verbleiben. Sie muss aufrecht positioniert und durch die vorgesehenen Halterungen gegen Verrutschen geschützt sein. Lüftungsöffnungen dürfen dabei nicht verdeckt werden, und eine zusätzliche Reserveflasche gehört nicht in denselben Schrank. Durch das größere Behältervolumen bleibt weniger Platz für Zubehör, was bei kleineren Flaschen entsprechend weniger auffällt.
Wie gestaltet sich die Pflege von Keramikbrenner und Edelstahlrost?
Der reguläre Reinigungsaufwand bleibt insgesamt überschaubar. Die Edelstahlsegmente können ausgebrannt, abgebürstet und bei ausreichendem Raum auch maschinell gespült werden; Fettblech und Auffangschale lassen sich herausnehmen. Anders wird der Keramikbrenner behandelt, da keine nasse Reinigung erlaubt ist. Stattdessen entfernt ein Ausbrennvorgang von 15 bis 30 Minuten die Rückstände, sofern die Pflegevorgaben konsequent eingehalten werden.
Sind indirekte Zubereitung und Low-and-Slow möglich?
Indirektes Grillen lässt sich bereits mit dem eingesetzten Keramikbrenner umsetzen. Die beiden Stabbrenner sind separat regelbar und ermöglichen einen indirekten Bereich. Für häufige Low-and-Slow-Gerichte kann anstelle der Keramikzone ein dritter normaler Brenner eingesetzt werden, wodurch sich größere und gleichmäßiger steuerbare indirekte Flächen einrichten lassen. Der doppelwandige Deckel unterstützt in beiden Varianten die Wärmespeicherung.
Welche konstruktiven Änderungen zeigt die Series 4?
Die vierte Baureihe hinterlässt einen überarbeiteten konstruktiven Eindruck. Eine Brennkammer aus Edelstahl, Komponenten aus Aluminium-Druckguss, belastbarere Seitentische und die angepasste Deckelisolierung deuten auf eine robuste Auslegung hin. Aussagen über eine Nutzung über viele Jahre sind nach einem kurzen Testzeitraum noch nicht belastbar. Innerhalb der Testwoche erscheinen Aufbau und Detaillösungen jedoch solide sowie sinnvoll abgestimmt.
Worin unterscheiden sich Base, Deluxe und Deluxe+ innerhalb der Series 4?
Die Modellstufen unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Ausstattung und die Anordnung der Hitzezonen. Bei der Base-Ausführung liegt der Schwerpunkt auf klassischem Grillen und einfacher gestalteten Seitenflächen. Deluxe ergänzt den integrierten Keramikbrenner, Heckbrenner, Kochstelle sowie das Modul aus GN-Behälter und Schneidebrett. Je nach konkreter Version verfügen Deluxe+-Geräte über abweichende Brennerkonzepte und zusätzliche Seitentischfunktionen, sodass die passende Auswahl vom vorgesehenen Nutzungsprofil abhängt.
Lässt sich Zubehör der Series 3 weiterverwenden?
Zahlreiche Zubehörprodukte der vorherigen FRED-Baureihe sind auch mit der Series 4 kombinierbar. Das betrifft beispielsweise bereits vorhandene oder später gekaufte Planchas, Drehspieße und weitere Einsätze. Vor der Verwendung muss dennoch die jeweilige Gerätebreite geprüft werden, weil sich FRED und Big FRED sowie andere Ausführungen voneinander unterscheiden. Bei Teilen mit Sicherheitsrelevanz ist exakt passendes Originalzubehör die geeignete Wahl.

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Welche späteren Erweiterungen sind möglich?
Auch die Bestückung der unteren Brennerpositionen lässt sich verändern, indem der Keramikbrenner gegen einen normalen Stabbrenner getauscht wird. Nicht jede Funktion einer Deluxe+-Ausführung lässt sich nachträglich mit vertretbarem Aufwand übernehmen. Für eine spätere Ausrichtung auf Plancha, Rotisserie oder eine umfangreichere Außenküche bleibt das System dennoch vergleichsweise anpassbar.
Welche Temperatur erreicht der Grill und wie lange dauert das Vorheizen?
Die keramische Zone erzeugt eine sehr starke direkte Strahlungshitze und dient dem schnellen Anrösten. Bei gewöhnlichen Grillaufgaben reichen in der Regel zehn bis 15 Minuten zum Vorheizen, bevor die Hauptbereiche einsatzbereit sind. Als üblicher Temperaturbereich für normales Grillen gelten ungefähr 250 bis 370 °C. Die genannten 900 °C beziehen sich auf die spezielle Keramikzone und nicht auf die Temperatur des gesamten Garraums.
Mit welchem Gasverbrauch ist zu rechnen?
Der konkrete Verbrauch richtet sich danach, welche Brenner mit welcher Leistung eingeschaltet sind. Ein Brenner mit 3,75 kW benötigt bei Volllast ungefähr 273 g Gas je Stunde. Für den Heckbrenner werden rund 233 g/h und für das Kochfeld etwa 218 g/h angesetzt. Da im normalen Betrieb nicht dauerhaft alle Bereiche auf maximaler Stufe laufen, hält eine Flasche üblicherweise länger als bei einer theoretischen Volllastberechnung.

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Wie lauten Gewicht und genaue Gerätemaße?
Mit geschlossenem Deckel ist der Grill 130,4 cm breit, 58,4 cm tief und 119 cm hoch. Wird der Deckel geöffnet, verändern sich die Abmessungen auf 130,4 × 64,5 × 148,5 cm. Nach dem Einklappen beider Seitenmodule bleiben in der Breite 87,4 cm. Die Grillfläche misst 59 × 41,5 cm, die Warmhaltefläche 54,6 × 13,5 cm und das Gewicht beträgt 41 kg.
Gehört die Rotisserie bereits zum Paket?
Ein Drehspieß ist im regulären Lieferumfang des FRED Deluxe nicht enthalten. Der Heckbrenner ist zwar ab Werk installiert, doch die mechanische Rotisserie muss zusätzlich erworben werden. Wer häufig Drehspießgerichte plant, sollte diese Ausgabe beim Gesamtpreis berücksichtigen. Bei nur gelegentlicher Nutzung fällt der fehlende Lieferbestandteil weniger stark ins Gewicht, bleibt aber für den tatsächlichen Einsatz des Heckbrenners relevant.
Welche Wetterschutzhaube ist vorgesehen?
Für die entsprechende Grillgröße ist eine gesonderte Abdeckung aus der FRED-Reihe erhältlich. Ihr Preis liegt derzeit bei ungefähr 60 EUR. Die Haube sollte exakt zur jeweiligen Ausführung passen, damit sie weder übermäßig straff noch zu locker sitzt. Vor dem Abdecken muss der Grill vollständig abgekühlt und trocken sein, damit sich möglichst keine Feuchtigkeit darunter sammelt.
Wie sind Gewährleistung, Rückgabe und Kundenservice geregelt?
Für das Modell gilt eine gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren. Eine darüber hinausgehende, besonders lange Herstellergarantie steht nicht im Mittelpunkt des Angebots. BURNHARD stellt telefonische Beratung, ein Portal für Reklamationen, einen Bereich für Ersatzteile und ein 30-tägiges Rückgaberecht im eigenen Onlineshop bereit. Die Absicherung ist damit zweckmäßig, auch wenn sie zeitlich im üblichen gesetzlichen Rahmen bleibt.
Warum kann ein Brenner unter Umständen nicht zünden?
Zu den häufigen Ursachen zählen eine geschlossene oder leere Gasflasche, ein geknickter Schlauch, Feuchtigkeit an der Zündung oder ein nicht richtig eingesetzter Brenner. Verschmutzte Düsen und Ablagerungen an den Elektroden können den Start ebenfalls beeinträchtigen. Sinnvoll ist eine systematische Kontrolle von Gaszufuhr, Brennerposition und Elektrodenabstand. Sobald Gasgeruch wahrnehmbar ist, darf der Grill nicht weiterbetrieben werden, bis die Verbindung kontrolliert und die Ursache behoben ist.
Herstellerprofil: BURNHARD

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Das Unternehmen BURNHARD hat seinen Sitz in Düsseldorf und tritt auf dem Grillmarkt als direkt vertreibende, ausstattungsorientierte Marke auf. Erkennbar ist ein Ansatz, der zahlreiche Funktionen, eine zeitgemäße Gestaltung und die Nähe zur eigenen Community verbindet. Gleichzeitig bleibt die Preisposition unter bestimmten klassischen Premiumsegmenten. Daraus entsteht die berechtigte Erwartung, dass die umfangreiche Ausstattung nicht nur auf dem Papier, sondern ebenso im täglichen Betrieb zusammenwirkt.
Nach Darstellung der Marke liegen die Ursprünge in einer kleinen Grillgarage, in der zunächst Geräte anderer Hersteller vertrieben werden. Aus dieser Entwicklung geht später mit dem FRED der erste eigene Gasgrill hervor. Das heutige Angebot reicht von kleineren Grillgeräten und umfangreicheren Gasgrillreihen bis zu Pizzaöfen, Pflegeartikeln, Zubehör und Modulen für Außenküchen. Inhaltlich richtet sich die Produktphilosophie auf praktische Nutzung, zugängliche Kommunikation und eine breite Ausstattung.
Charakteristisch sind unter anderem Keramik-Infrarotbrenner, rückseitige Brenner, W-förmige Flammenabdeckungen, austauschbare Seitenmodule und Zubehör, das über mehrere Produktgenerationen verwendbar bleibt. Beim getesteten FRED Deluxe wird diese Ausrichtung besonders sichtbar. Statt ausschließlich hohe Leistungswerte zu nennen, verbindet das Gerät mehrere konkrete Nutzungssituationen innerhalb eines Grills.
Zum Kundendienst gehören eine telefonische Kontaktmöglichkeit, ein Reklamationsportal und ein eigener Ersatzteilbereich. Bestellungen aus dem Onlineshop können innerhalb von 30 Tagen zurückgegeben werden, während die Gewährleistung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dieses Paket ist sachgerecht, stellt aber keine außergewöhnlich lange Absicherung dar. Das wesentliche Merkmal der Marke bleibt die umfangreiche Funktionsausstattung in der mittleren Preiskategorie.
Ergebnis des siebentägigen Tests

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Der BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 richtet sich an Grillende, die ihre Brenneraufteilung an unterschiedliche Zubereitungsarten anpassen möchten. Im Test arbeiten zwei klassische Hitzequellen zusammen mit einer innen verbauten Hochtemperaturzone, einem Heckbrenner und dem seitlichen Kochfeld. Alternativ kann der IR-Brenner gegen einen normalen Stabbrenner ausgetauscht werden. Hinzu kommen modulare Seitenbereiche, alltagstaugliche Arbeitsflächen und unkompliziert zu pflegende Edelstahlroste. Die getestete Zonenaufteilung verlangt zunächst etwas Planung, bietet für das scharfe Anbraten aber einen klaren praktischen Nutzen. Durch den möglichen Brennerwechsel bleibt der Grill zugleich für klassischere Anwendungen flexibel.
Besonders passend ist das Gerät für Nutzerinnen und Nutzer, die Fleisch sehr heiß anrösten, Beilagen parallel kochen und ihren Grillplatz wie eine kompakte Außenküche organisieren. Im Alltag bietet es für vier bis sechs Personen ein ausgewogenes Platzangebot, mit mehreren Durchgängen lassen sich auch größere Runden bewältigen. Unter dem Strich liefert der FRED Deluxe im durchgeführten Test ein stimmiges, vielseitiges und sachgerecht konstruiertes Gesamtpaket.
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