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OneOdio Studio Max 2 Kopfhörer im Test 9 ms Funklatenz, vielseitige Anschlussmöglichkeiten und hoher Komfort

Entdecken Sie im Test Erfahrungen mit dem OneOdio Studio Max 2

Eine kaum wahrnehmbare Verzögerung kann beim Auflegen, Musizieren oder Spielen bereits den Arbeitsfluss stören. Deshalb konzentriere ich mich in diesem Praxisbericht zum OneOdio Studio Max 2 nicht allein auf seine Klangwiedergabe, sondern ebenso auf die RapidWill+-Übertragung, die Anschlussmöglichkeiten, den Sitz und die Nutzung im Alltag. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer spricht DJs, Musikerinnen und Musiker, Produzierende, Gamerinnen und Gamer sowie alle an, die Bluetooth und eine zusätzliche 2,4-GHz-Verbindung in einem Gerät kombinieren möchten.

Zur Ausstattung gehören eine angegebene Funklatenz von 9 ms, bis zu 120 Stunden Bluetooth-Betrieb, LDAC, ein App-EQ und der M2-Sender. Im Verlauf meines einwöchigen Tests erweist sich die geringe Verzögerung besonders bei rhythmischen Anwendungen als nützlich. Das Modell ist allerdings vergleichsweise groß, und seine klangliche Ausrichtung lässt sich so deutlich verändern, dass die persönlichen Hörgewohnheiten bei der Bewertung eine Rolle spielen.

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Produktprofil und technische Grundlage

  • Bezeichnung: OneOdio Studio Max 2 DJ-Kopfhörer mit der internen Modellnummer SX2
  • Ausführung: Standard Edition
  • Geeignet für: DJs, Musikproduzierende, Musikerinnen und Musiker, Gamerinnen und Gamer, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie Bluetooth-Nutzende
  • Preisrahmen: abhängig vom Angebot ab etwa 161 €, regulär ungefähr 189 €

Technische Ausstattung:

  • geschlossenes, dynamisches und ohrumschließendes Over-Ear-Design
  • 45-mm-Treiber mit Japanese-PET-Membran auf PET-Basis
  • Neodym-Magnete
  • Frequenzwiedergabe von 20 Hz bis 40 kHz
  • Impedanz: 34 Ohm
  • Empfindlichkeit: 98 dB ±3 dB
  • maximaler Schalldruck: 118 dB
  • Mikrofonempfindlichkeit: −42 dB ±3 dB
  • Bluetooth 6.0
  • SBC, AAC und Sony LDAC als Bluetooth-Codecs
  • LDAC mit bis zu 990 kbit/s
  • RapidWill+ 3.0 über den M2-Sender im 2,4-GHz-Band
  • RapidWill+-Verzögerung: 9 ms beziehungsweise 0,009 Sekunden
  • RapidWill+-Übertragung mit OPUS und 400 kbit/s
  • Funkreichweite von mindestens 10 m
  • Betriebsbereich von 2402 bis 2480 MHz
  • maximale Sendeleistung unter 20 dBm
  • 1000-mAh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 3,7 V und 3,7 Wh
  • Akkugewicht im Kopfhörer: 19,5 g
  • bis zu 120 Stunden Laufzeit über Bluetooth
  • bis zu 60 Stunden über RapidWill+
  • bis zu 50 Stunden Betriebszeit für den M2-Sender
  • Ladezeit des Kopfhörers: ungefähr 2,5 Stunden
  • Ladezeit des M2: rund 2 bis 2,5 Stunden
  • Ladeanschluss mit 5 V und 800 mA
  • Ladetemperatur zwischen 0 und 45 °C
  • 3,5-mm- und 6,35-mm-Klinkenbuchse am Kopfhörer
  • 3,5-mm-Analogeingang und USB-C-Anschluss am M2
  • Ohrmuscheln mit einem Schwenkbereich von bis zu 180 Grad
  • überwiegend aus Kunststoff gefertigt, mit Metallverstärkung im Kopfbügel
  • Ohrpolster aus Kunstleder beziehungsweise PU-Leder
  • faltbare Konstruktion und geformtes EVA-Hardcase
  • ungefähre Maße: 23 × 20,5 × 9,7 cm geöffnet sowie 21 × 12,5 × 9,7 cm zusammengelegt

Besondere Merkmale im Überblick

  • RapidWill+ mit 9 ms: Der M2-Sender übermittelt Audiosignale mit geringer Verzögerung und ist damit für Beatmatching, Instrumente und Monitoring bei Live-Anwendungen ausgelegt.
  • Vier Verbindungswege: Bluetooth, 2,4-GHz-Funk über den M2 sowie Kabelverbindungen mit 3,5 mm und 6,35 mm decken unterschiedliche Quellen ab.
  • Ausdauernder Akku: Bluetooth ermöglicht bis zu 120 Stunden, RapidWill+ bis zu 60 Stunden Wiedergabe.
  • LDAC: Bei kompatiblen Geräten sind Bluetooth-Datenraten bis 990 kbit/s möglich.
  • Vier Klangoptionen in der App: Music, Bass, Monitoring und Custom erlauben eine Anpassung der Abstimmung.
  • Schwenkbare Muscheln: Der Drehmechanismus unterstützt das einseitige Vorhören im DJ-Einsatz.
  • 6,35-mm-Anschluss: Die große Klinkenbuchse erleichtert die Verbindung mit DJ-Controllern, Mischpulten, Instrumenten und Verstärkern.
  • Transportcase: Das EVA-Hardcase schützt vor Druck und Stößen, beansprucht unterwegs aber mehr Raum als eine einfache Stofftasche.

Die Ausrichtung auf DJs und Musikerinnen sowie Musiker ist nachvollziehbar. Niedrige Funklatenz, große Klinke und bewegliche Ohrmuscheln sind Funktionen, die unmittelbar zu diesen Aufgaben passen. Für das tägliche Pendeln fehlt hingegen eine aktive Geräuschunterdrückung. Wer zwischen Smartphone, Rechner, Instrument und DJ-Hardware wechselt, profitiert von der hohen Anschlussflexibilität.

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Mein einwöchiges Testverfahren

Bewertungsschwerpunkte

Ich untersuche den OneOdio Studio Max 2 sieben Tage lang unter Bedingungen, die zu einem Informatikstudenten und Gamer passen, der regelmäßig am Computer arbeitet, Musik hört und zeitkritische Audiosignale beurteilt. Dabei beschränke ich mich nicht auf Bluetooth, sondern beziehe den M2-Sender, den passiven Kabelbetrieb und die Nutzung an einem Instrument oder Studiogerät ein. So entsteht ein Bild, das sowohl den mobilen als auch den stationären Einsatz berücksichtigt.

  • Verpackung: Ich achte auf Stabilität, Schutz, Übersichtlichkeit und die Vollständigkeit des Lieferumfangs.
  • Verarbeitung: Bewertet werden Materialeindruck, Gelenke, Bügel, Nähte, Polster und Beweglichkeit.
  • Bedienung: Zum Prüfbereich gehören Tasten, Schalter, LEDs, Lautstärkeregelung und App-Anbindung.
  • Funktionen: Ich kontrolliere Bluetooth, LDAC, RapidWill+, Kabelbetrieb und die EQ-Modi.
  • Verzögerung: Getestet wird das subjektive Timing beim Spielen, Beatmatching und bei Instrumentensignalen.
  • Tragekomfort: Ohrumschließung, Anpressdruck, Bügelpolster und Verhalten bei Kopfbewegungen fließen ein.
  • Alltag: Berücksichtigt werden Akku, Reichweite, Transport und der Wechsel zwischen Verbindungsarten.
  • Sicherheit: Ich prüfe passive Abschirmung, angemessene Lautstärke und den korrekten Umgang mit Funk- und Kabelanschlüssen.

Durchführung in Dortmund

Während des siebentägigen Tests nutze ich den Kopfhörer täglich mehrere Stunden in Dortmund. Die Einsatzbereiche umfassen Schreibtischarbeit, Musikwiedergabe, Computerspiele, kabelgebundenes Monitoring und die Kontrolle von Instrumentensignalen. Zusätzlich sehe ich mir Handbuch, Beschriftungen und Anschlüsse an und prüfe den M2 sowohl mit analoger als auch mit digitaler Signalzuführung.

Von einem System mit 9 ms Verzögerung erwarte ich bei rhythmischen Eingaben ein direkteres Verhalten als von herkömmlichem Bluetooth. Der geschlossene Aufbau sollte außerdem eine brauchbare passive Abschirmung und einen sicheren Sitz bieten. Sieben Tage reichen für eine alltagsnahe Einschätzung von Einrichtung, Komfort und Bedienung aus, ersetzen jedoch keine mehrmonatige Langzeitbeobachtung.

Lieferumfang und erster Eindruck

Der Kopfhörer befindet sich in einer schwarzen Faltschachtel mit Aufdruck. Im Inneren liegen der Studio Max 2, der M2-RapidWill+-Sender und das geformte EVA-Hardcase in einer übersichtlich angeordneten Verpackung. Die Präsentation ist zweckmäßig und konzentriert sich auf die mitgelieferten Komponenten.

OneOdio legt ein 1,2 m langes 3,5-mm-auf-3,5-mm-Kabel, ein etwa 3 m langes Spiralkabel mit 3,5- und 6,35-mm-Steckern sowie ein 1 m langes USB-C-auf-USB-C-Kabel bei. Handbuch und Sicherheitshinweise ergänzen das Paket. Das Spiralkabel eignet sich wegen seiner Länge besonders für einen DJ-Arbeitsplatz, während das kurze Analogkabel gut zum M2 passt. Im Case liegt der zusammengefaltete Kopfhörer geschützt und stabil.

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Einrichtung der Verbindungen

Die Inbetriebnahme erfordert nur wenige Schritte. Für Bluetooth stelle ich den Schalter auf BT, schalte den Kopfhörer an und wähle ihn in den Systemeinstellungen aus. Für RapidWill+ wechsle ich in den ULL-Modus, aktiviere den M2 und warte auf die automatische Verbindung. Eine dauerhaft grüne LED am Kopfhörer und eine weiße Anzeige am Sender bestätigen den erfolgreichen Vorgang.

Über USB-C erkennt der Computer den M2 als Audiogerät. Bei mehreren gespeicherten Ausgängen kann eine manuelle Auswahl erforderlich sein. Die Grundeinrichtung verläuft dennoch schnell. Falls die Kopplung nicht gelingt, lässt sich die Suche durch sechsmaliges Drücken der jeweiligen Taste erneut starten; diese Vorgehensweise ist im Handbuch verständlich erklärt.

Ergebnisse aus den einzelnen Testtagen

Verarbeitung, Mechanik und Sitz

Das Kunststoffgehäuse hinterlässt einen ordentlich gefertigten Eindruck. Rote Markierungen für die linke und rechte Seite befinden sich gut sichtbar an den Innenseiten der Muscheln. Der gerasterte Bügelauszug erlaubt eine wiederholbare Einstellung. Eine rote Naht am gepolsterten Kopfband und die strukturierte Außenseite unterstreichen die optische Ausrichtung auf DJ-Anwendungen.

Im Kopfbügel sorgt ein Metallband für zusätzliche Stabilität. Beim Verstellen wirkt die Konstruktion kontrolliert, während die Muschelgelenke ausreichend beweglich bleiben. Bis zu 180 Grad lassen sich die Ohrmuscheln drehen, wodurch einseitiges Vorhören möglich wird. Für den Transport falte ich sie in Richtung Bügel und reduziere so das Packmaß.

Am Schreibtisch bleibt der Sitz auch über längere Zeit angenehm. Die Kunstlederpolster umschließen die Ohren vollständig und tragen zur passiven Geräuschminderung bei. Nach mehreren Stunden entsteht darunter jedoch Wärme. Wie stark dies auffällt, hängt von Raumtemperatur, Kopfform und persönlichem Empfinden ab; bei langen Sitzungen ist der Effekt dennoch wahrnehmbar.

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Bluetooth, LDAC und App-Steuerung

Im normalen Bluetooth-Betrieb reagieren die Bedienelemente unmittelbar. Über die Lautstärketasten steuere ich die Pegel und Titel, während die Multifunktionstaste zentrale Aktionen übernimmt. In der Wohn- und Arbeitsumgebung bleibt die Verbindung stabil. Die Bedienung ist auch ohne ständiges Öffnen der App gut möglich.

Für die höherwertige Bluetooth-Wiedergabe aktiviere ich LDAC in der OneOdio-App. Der Codec kann bis zu 990 kbit/s übertragen, setzt aber eine kompatible Quelle voraus. In der Anwendung stehen Music, Bass, Monitoring und ein frei anpassbares Custom-Profil zur Verfügung. Damit lässt sich der Kopfhörer auf Musik, Überwachungssignale oder persönliche Vorlieben abstimmen.

Die App ist funktional aufgebaut und leicht verständlich. Firmware-Aktualisierungen, Klangprofile und eine Begrenzung der Lautstärke sind sinnvoll integriert, auch wenn die Anwendung kein vollständiges Produktionswerkzeug darstellt. Während des Tests hilft der EQ besonders bei Material, das mit der Werkseinstellung zu hell oder zu kräftig erscheint. Für eine kontrolliertere Arbeitsweise verwende ich Monitoring und verändere einzelne Frequenzbereiche nur zurückhaltend.

RapidWill+ beim Spielen und Musizieren

Die zentrale Prüfung erfolgt mit dem M2-Sender. Zuerst speise ich ihn analog, danach digital über USB-C. Nach dem Umschalten auf ULL verbinden sich Sender und Kopfhörer selbstständig. Die grüne Anzeige am Kopfhörer sowie die weiße LED des M2 leuchten nach erfolgreicher Verbindung dauerhaft.

Bei rhythmischen Spielen und kurzen perkussiven Signalen fühlt sich das System direkt an. Ein für Bluetooth typischer Versatz zwischen Eingabe und Ton stört den Ablauf nicht. Auch am E-Piano lassen sich Anschlag und Klangereignis unmittelbar einander zuordnen. Die 9 ms entsprechen 0,009 Sekunden und eignen sich damit für Beatmatching und Monitoring in der Praxis.

Im ULL-Modus bleibt der Kopfhörermikrofonzugang deaktiviert. Für Sprachchat beim Gaming nutze ich daher Bluetooth oder ein separates Mikrofon. Diese Einschränkung ist für die technische Übertragung nachvollziehbar, sollte aber zur geplanten Nutzung passen. Wer den M2 lediglich zum Abhören von Spielen, Instrumenten oder DJ-Signalen verwendet, wird im normalen Betrieb kaum davon berührt.

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Klangbild und passive Isolation

Die geschlossene Bauweise reduziert Stimmen und gleichmäßige Geräusche aus der Umgebung spürbar. Eine elektronische Geräuschunterdrückung ist nicht vorhanden; die Abschirmung entsteht ausschließlich durch Konstruktion und Ohrpolster. Für Büro, Studio, Musikhören und mäßig laute DJ-Umgebungen reicht diese Wirkung aus. In sehr lauten Verkehrsmitteln kann eine aktive Geräuschunterdrückung unter Umständen besser zum Einsatzzweck passen.

Im Hörtest zeigt sich ein detailreicher und druckvoller Grundcharakter mit klaren Transienten. Monitoring wirkt kontrollierter, während das Bass-Profil den Tiefton stärker hervorhebt. Das Ergebnis verändert sich abhängig vom Quellmaterial und von der EQ-Auswahl. Für DJ-Monitoring, Tracking und Spiele funktioniert die direkte Wiedergabe gut; beim finalen Mastering ziehe ich zusätzlich Studiomonitore oder eine neutralere Referenz heran.

Der praktische Wert der App wird an dieser Stelle deutlich. Eine bei Stimmen oder Becken zu präsente Wiedergabe lässt sich abschwächen, während bassarmes Material mehr Fundament erhalten kann. Der Studio Max 2 besitzt somit keine unveränderliche Klangsignatur. Die Abstimmung lässt sich an Aufgabe und Geschmack anpassen, wobei die Beurteilung eines Mixes weiterhin mit weiteren Referenzen sinnvoll bleibt.

Anschlüsse und kabelgebundene Nutzung

Die zwei Klinkenbuchsen am Kopfhörer erweitern die Einsatzmöglichkeiten deutlich. Der 3,5-mm-Anschluss passt zu Smartphones, Laptops, Tablets und Mediaplayern. Über 6,35 mm verbinde ich das Modell direkt mit größerer DJ- und Studiotechnik. Ein kleiner Adapter ist bei dieser Anschlussart nicht erforderlich.

Sobald ich ein Kabel anschließe, hat die analoge Verbindung Vorrang. Ein eingeschalteter Kopfhörer schaltet sich dabei automatisch aus, und seine Tasten bleiben ohne Funktion. Für Studioarbeit verhindert das versehentliche Umschalten auf Funk. Gleichzeitig stehen im passiven Betrieb weder App-EQ noch aktive Bedienelemente zur Verfügung; abhängig vom Arbeitsplatz kann das eine Rolle spielen.

Der M2 nimmt Signale analog über 3,5 mm oder digital via USB-C entgegen. USB-C besitzt dabei die höhere Priorität. Bei digitalem Audio kann der Sender gleichzeitig geladen werden und Audiosignale übertragen. Wird der analoge Eingang während des Ladens verwendet, stoppt die Audioübertragung. Für längere Einsätze ist daher das mitgelieferte Kabel eine zweckmäßige Reserve.

Akku, Transport und tägliche Handhabung

Mit bis zu 120 Stunden im Bluetooth-Modus, bis zu 60 Stunden über RapidWill+ und bis zu 50 Stunden beim M2 ist die Ausdauer großzügig bemessen. Während einer Woche mit täglichen mehrstündigen Sessions entsteht dadurch nur geringer Ladebedarf. OneOdio nennt außerdem bis zu 9 Stunden Wiedergabe nach einer Ladezeit von 5 Minuten. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Verbindung, Lautstärke und Nutzung ab.

Während des Ladevorgangs lässt sich der Kopfhörer nicht einschalten. Vor einer längeren Sitzung prüfe ich deshalb den Akkustand. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr 2,5 Stunden und bleibt angesichts der möglichen Betriebszeit angemessen. Für den M2 werden etwa 2 bis 2,5 Stunden Ladezeit angegeben.

Das Hardcase schützt den Kopfhörer zuverlässig, fällt aber nicht besonders kompakt aus. Zusammengelegt misst das Modell ungefähr 21 × 12,5 × 9,7 cm; geöffnet sind es etwa 23 × 20,5 × 9,7 cm. Ohne Case passt es leichter in einen gewöhnlichen Rucksack. Im größeren DJ- oder Studiogepäck rechtfertigt der Schutz vor Druck und Stößen den zusätzlichen Platzbedarf.

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Zusätzliche Einschätzung für verschiedene Einsatzbereiche

Gaming und Sprachkommunikation

Für Spiele mit rhythmischen oder schnellen akustischen Rückmeldungen ist RapidWill+ die passende Betriebsart. Die geringe Verzögerung sorgt dafür, dass Eingabe und Ton eng zusammenliegen. Für Teamkommunikation muss jedoch berücksichtigt werden, dass das integrierte Mikrofon im ULL-Modus nicht zur Verfügung steht. Bluetooth oder ein separates Mikrofon sind in diesem Fall die praktikableren Wege.

Instrumente, DJing und Monitoring

Bei E-Piano, Digitalpiano und elektronischen Schlagzeugen spielt die geringe Latenz ihre Stärke aus. Der M2 kann analog oder digital gespeist werden, während die 6,35-mm-Buchse eine direkte Verbindung mit DJ- und Studiogeräten ermöglicht. Die schwenkbaren Muscheln unterstützen das einseitige Vorhören. Für Gitarren kann je nach Aufbau weiterhin ein Verstärker, Effektgerät oder Audiointerface nötig sein.

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Persönlicher Höreindruck

Am deutlichsten bleibt mir die Verbindung aus geringer Verzögerung und vielseitigen Anschlüssen in Erinnerung. Der Wechsel zwischen Bluetooth, M2 und Kabel ist ohne komplizierte Abläufe möglich, und die 9-ms-Wiedergabe wirkt bei rhythmischen Signalen tatsächlich unmittelbar. Beim E-Piano und beim Gaming ist der Unterschied zu einer gewöhnlichen Bluetooth-Verbindung klar nachvollziehbar.

„Bei Spielen und kurzen rhythmischen Signalen folgt der Ton meiner Eingabe so unmittelbar, dass die geringe Verzögerung im Ablauf nicht störend auffällt.“

Ebenso hilfreich ist die Möglichkeit, den Kopfhörer unabhängig von Funk einzusetzen. 6,35-mm-Anschluss, langes Spiralkabel und 3,5-mm-Leitung halten ihn auch bei leerem Akku oder inkompatibler Funkquelle einsatzbereit. Die farbigen Seitenmarkierungen und die gerasterte Bügelverstellung erweisen sich als kleine, aber nützliche Details.

„Durch M2, Bluetooth und Kabel wirkt der Studio Max 2 wie ein vielseitiges Arbeitsgerät und nicht wie ein reines Funkmodell für gelegentliche DJ-Aufgaben.“

Bei längeren Sitzungen ist der Komfort überwiegend gut, wobei die großen Muscheln nicht zu jeder Kopfform gleich passen. Bei schnellen Bewegungen wirkt der Kopfhörer durch seine Baugröße weniger unauffällig als ein kompakteres DJ-Modell. Die Kunstlederpolster liegen angenehm an, erzeugen nach mehreren Stunden jedoch Wärme. Für stationäres Produzieren und Monitoring ist dieser Punkt weniger relevant als beim mobilen Auflegen.

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Erfahrungen aus weiteren Quellen

Für ein im Mai 2026 vorgestelltes Modell liegt bereits eine vergleichsweise breite externe Erfahrungsbasis vor. Geizhals listet acht Testberichte, und bei Amazon Deutschland erreicht der Kopfhörer aktuell 4,6 von 5 Sternen aus 81 Bewertungen. Die Rückmeldungen sprechen besonders bei Ausstattung, Laufzeit und Funklatenz für eine hohe Zustimmung.

Beim Klang fallen die Einschätzungen unabhängiger Fachmedien weniger einheitlich aus. Bonedo und kopfhoerer.de beschreiben die Wiedergabe als ausgewogen, detailliert und für DJ-Aufgaben geeignet. Sound&Go, TechRadar und Tom’s Guide beurteilen einzelne Aspekte teilweise kritischer. Daraus lässt sich vor allem ableiten, dass eigene Musikstücke und die Anpassung über den App-EQ für eine persönliche Beurteilung wichtig sind.

Mehrere Berichte bestätigen außerdem die stabile Verbindung des M2, die große Reichweite und den praktischen Nutzen des ausdauernden Akkus. Beim Komfort reichen die Eindrücke von angenehm über längere Zeit bis zu etwas wuchtig bei Bewegung. Meine Beobachtungen decken sich somit vor allem bei Funktechnik, Ausstattung und Baugröße mit den dokumentierten Nutzer- und Fachmeinungen.

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Häufige Fragen zum OneOdio Studio Max 2

Passt RapidWill+ mit 9 ms zu Beatmatching und Live-Monitoring?

Ja, die 9-ms-Übertragung über RapidWill+ 3.0 und den M2 eignet sich für Beatmatching, Cueing und Live-Monitoring. 9 ms entsprechen 0,009 Sekunden, wodurch rhythmische Signale im Test nahezu ohne störenden Versatz ankommen. Der Wert gilt ausschließlich für ULL. LDAC kann Bluetooth-Audio hochwertig übertragen, ist jedoch nicht auf dieselbe zeitkritische Nutzung ausgelegt.

Wie verhält sich der M2 in einer stark belegten 2,4-GHz-Umgebung?

Der Sender arbeitet zwischen 2402 und 2480 MHz und erreicht laut Hersteller mindestens 10 m Reichweite. In einer normalen Wohn- und Arbeitsumgebung bleibt die Verbindung während des Tests stabil. Viele WLAN-, Bluetooth- und andere 2,4-GHz-Signale bei Veranstaltungen können die Bedingungen verändern. Für solche Situationen steht der Kabelbetrieb als praktische Ausweichlösung bereit.

Eignet sich das Modell für Mischen und Mastern?

Für Monitoring, Tracking und DJ-Aufgaben ist der Studio Max 2 gut verwendbar. Beim finalen Mastering empfehle ich jedoch, zusätzlich eine weitere Referenz einzubeziehen. Der angegebene Frequenzbereich von 20 Hz bis 40 kHz bedeutet nicht automatisch eine lineare Abstimmung. Die App stellt Music, Bass, Monitoring und Custom bereit, wodurch sich das Klangbild an unterschiedliche Aufgaben anpassen lässt.

Welche Verbindung passt zu welcher Anwendung?

RapidWill+ ist wegen seiner niedrigen Verzögerung für DJing, Instrumente, Gaming und Live-Monitoring vorgesehen. Bluetooth mit LDAC eignet sich für gewöhnliches Musikhören mit kompatiblen Geräten. Das Kabel bietet sich bei leerem Akku, maximaler Betriebssicherheit oder Quellen ohne Funk an. Im passiven Betrieb bleiben aktive Elektronik und Tasten ausgeschaltet.

Wie wird der M2 mit Computer oder Mobilgerät verbunden?

Der Sender lässt sich digital über USB-C oder analog über 3,5 mm anschließen. Windows- und Mac-Systeme erkennen ihn normalerweise als Audioausgabegerät. Bei mehreren verfügbaren Ausgängen muss der M2 eventuell manuell ausgewählt werden. Das Mikrofon wird über ULL nicht übertragen, weshalb Bluetooth für Telefonie und Headset-Nutzung geeigneter ist.

Welche Akkulaufzeiten sind vorgesehen?

OneOdio nennt bis zu 120 Stunden im Bluetooth-Modus und bis zu 60 Stunden bei RapidWill+. Der M2 soll bis zu 50 Stunden durchhalten. Nach 5 Minuten Laden sollen bis zu 9 Stunden Wiedergabe möglich sein. Für eine vollständige Ladung des Kopfhörers werden ungefähr 2,5 Stunden benötigt; währenddessen bleibt er ausgeschaltet.

Ist der Sitz für mehrstündige DJ-Sets geeignet?

Bei längeren, eher stationären Anwendungen sitzt der große Over-Ear-Kopfhörer angenehm und umschließt die Ohren vollständig. Die Kunstlederpolster können nach mehreren Stunden Wärme entwickeln. Durch seine Größe wirkt das Modell bei schnellen Kopfbewegungen etwas wuchtig. Wie stark dies stört, hängt von Kopfform, Bewegung und persönlicher Vorliebe ab.

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Kann ich Instrumente kabellos abhören?

Der Kopfhörer ist für E-Piano, Digitalpiano und elektronische Schlagzeuge ausgelegt. Die Verbindung erfolgt über den M2 und RapidWill+, wodurch Anschläge mit geringer Verzögerung wiedergegeben werden. Bei einer Gitarre können je nach Signalweg weiterhin Verstärker, Effektgerät oder Audiointerface erforderlich sein. Das integrierte Mikrofon bleibt im ULL-Modus deaktiviert.

Was kostet die Standard Edition in Deutschland?

Regulär liegt der Preis der Standard Edition bei ungefähr 189 €. Je nach Händler und Angebot kann das Modell ab etwa 161 € erhältlich sein. Preise ändern sich und unterscheiden sich von der KSHMR Signed Edition. Für eine Kaufentscheidung ist es sinnvoll, aktuelle Angebote bei OneOdio und deutschen Fachhändlern zu prüfen.

Worin unterscheiden sich Standard- und Signed Edition?

Die Signed Edition trägt die KSHMR-Signatur und ist auf 1.000 Exemplare begrenzt. Für Treiber, Akku, Funk und Latenz sind keine abweichenden technischen Angaben genannt. Die getestete Standard Edition basiert daher auf derselben technischen Plattform. Das zusätzliche Merkmal der Sonderausführung liegt vor allem in Signatur und Limitierung.

Welche Kabel und Beigaben befinden sich im Karton?

Enthalten sind der Studio Max 2, der M2-RapidWill+-Sender, ein 1,2 m langes 3,5-mm-auf-3,5-mm-Kabel und ein rund 3 m langes Spiralkabel mit 3,5- und 6,35-mm-Anschluss. Ein 1 m langes USB-C-auf-USB-C-Kabel, das EVA-Hardcase, Handbuch und Sicherheitshinweise vervollständigen den Lieferumfang.

Welche Einstellungen ermöglicht die OneOdio-App?

Die Anwendung stellt die Profile Music, Bass und Monitoring sowie einen Custom-EQ bereit. Außerdem lassen sich Firmware-Aktualisierungen durchführen und Einstellungen verwalten. Bei kompatiblen Bluetooth-Quellen kann LDAC aktiviert werden. Für die grundlegende Nutzung ist die App nicht dauerhaft nötig; im passiven Kabelmodus bleiben aktive Funktionen allerdings außer Betrieb.

Unterstützt der Studio Max 2 zwei Bluetooth-Quellen?

Fachtests dokumentieren für Bluetooth eine Dual-Connection- beziehungsweise Multipoint-Funktion. Damit kann der Kopfhörer flexibler zwischen zwei Geräten wechseln. M2, Kabelbetrieb und die höchste LDAC-Datenrate folgen jedoch einer eigenen Prioritätslogik. Wer diese Funktionen parallel verwenden möchte, sollte die konkrete Kombination aus Smartphone und Notebook vorher prüfen.

Besitzt der Kopfhörer eine aktive Geräuschunterdrückung?

Nein, der Studio Max 2 verfügt nicht über ANC. Die beiden ENC-Mikrofone unterstützen die Sprachaufnahme und reduzieren bei Gesprächen störende Umgebungsanteile, übernehmen aber keine aktive Musikabschirmung. Die geschlossene Bauweise sorgt für passive Isolation. Für Büro, Studio und moderate DJ-Umgebungen genügt diese, während sehr laute Verkehrssituationen eine andere Ausstattung verlangen können.

Wie groß ist der Kopfhörer?

Geöffnet misst das Modell ungefähr 23 × 20,5 × 9,7 cm, zusammengelegt rund 21 × 12,5 × 9,7 cm. Der Studio Max 2 zählt damit zu den größeren Over-Ear-Konstruktionen. Die Faltmechanik erleichtert das Verstauen, und das Hardcase schützt beim Transport. Für diesen Schutz muss jedoch zusätzlicher Platz im Gepäck eingeplant werden.

Ist eine Nutzung am Fernseher möglich?

Eine Verbindung per Bluetooth ist grundsätzlich möglich, wobei OneOdio keine uneingeschränkte Kompatibilität mit jedem Fernsehgerät garantiert. Unterstützte Bluetooth-Audioprofile können sich je nach TV-Modell unterscheiden. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, welche Profile das vorhandene Gerät unterstützt. Alternativ kann der Kopfhörer über ein geeignetes Kabel angeschlossen werden.

Was hilft bei einer fehlgeschlagenen M2-Kopplung?

Zunächst stelle ich den Kopfhörer auf ULL und schalte beide Geräte ein. Danach drücke ich sechsmal die Multifunktionstaste am Kopfhörer und sechsmal die Ein-/Aus-Taste am M2. Während der Suche blinkt die grüne beziehungsweise weiße LED; nach der Verbindung leuchtet sie dauerhaft. Bleibt das Problem bestehen, setzt ein achtsekündiges gleichzeitiges Drücken der Lautstärketasten den Kopfhörer zurück.

Welche Garantie gilt bei einem Direktkauf?

OneOdio nennt bei direkt über OneOdio.com gekauften Produkten 24 Monate Garantie auf Qualitätsprobleme. Als mögliche Lösung kommen Reparatur, Austausch oder eine angemessene Alternative infrage. Unfall, Missbrauch, nicht autorisierte Reparaturen und normaler Verschleiß sind unter anderem ausgeschlossen. Beim Kauf über einen deutschen Händler gelten zusätzlich dessen Bedingungen; gesetzliche Rechte bleiben bestehen.

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OneOdio als Hersteller

OneOdio gibt 2013 als Gründungsjahr an und richtet seine Produkte an Creators, Players und Music Lovers. Das Sortiment verbindet klassische Studio- und DJ-Anwendungen mit Bluetooth, App-Steuerung und Funktechnik für Spiele. Die Marke positioniert sich damit zwischen professionellen Anschlussmöglichkeiten und einem vergleichsweise zugänglichen Preisniveau.

Zum Angebot gehören kabelgebundene Studio-Pro-Modelle, Monitor- und HiFi-Kopfhörer sowie Wireless-, ANC- und DJ-Serien. Beim Studio Max 2 setzt OneOdio mit RapidWill+ 3.0 auf eine eigene Lösung für niedrige Funklatenz. Ergänzt wird sie durch LDAC, USB-C-Digitalaudio, Bluetooth 6.0 sowie 3,5- und 6,35-mm-Anschlüsse.

Die Kooperation mit KSHMR prägt die Außendarstellung des Studio Max 2. Standard Edition und limitierte Signed Edition basieren technisch auf derselben Plattform, während Signatur und Stückzahl die Sonderausführung kennzeichnen. Rückmeldungen zu Laufzeit, Ausstattung und Verzögerung fallen überwiegend positiv aus, beim Klang gehen die Eindrücke auseinander. Ein eigener Hörtest bleibt deshalb besonders aussagekräftig.

Bei Direktkäufen gewährt OneOdio 24 Monate Garantie auf Qualitätsprobleme und nennt info@oneodio.com als Kontakt zum Kundensupport. Je nach Fall können Reparatur, Austausch oder eine andere angemessene Lösung angeboten werden. Die Marke weist außerdem auf dauerhaften Support hin. Bei einem Kauf in Deutschland sollten Käuferinnen und Käufer zusätzlich die Händlerbedingungen beachten.

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Fazit nach sieben Tagen

Der OneOdio Studio Max 2 verbindet 9-ms-RapidWill+, lange Akkulaufzeit, vielseitige Anschlüsse und einen anpassbaren App-EQ in einem großen DJ- und Monitoring-Kopfhörer. Schwenkbare Muscheln, Spiralkabel und M2-Sender passen besonders zu DJs, Musikerinnen und Musikern, Gamern sowie Produzierenden, die zwischen Funk und Kabel wechseln möchten.

Eine bedingte Empfehlung gilt für Menschen, die ein ohrumschließendes Modell bevorzugen und zeitkritische Signale ohne deutlich wahrnehmbare Verzögerung kontrollieren wollen. Bis zu 120 Stunden Bluetooth, bis zu 60 Stunden ULL-Betrieb und das umfangreiche Zubehör erleichtern lange Sessions. Wer dagegen ein besonders leichtes Gerät für mobile Einsätze oder eine starke aktive Geräuschunterdrückung sucht, sollte die eigenen Prioritäten vor dem Kauf sorgfältig abgleichen.

Als Arbeitskopfhörer für Musik, Gaming, DJing und Instrumente zeigt sich der Studio Max 2 technisch vielseitig. Das Verhältnis zwischen Ausstattung und einem Preis von etwa 161 bis 189 € macht ihn für Nutzerinnen und Nutzer interessant, die über die Möglichkeiten gewöhnlichen Bluetooths hinausgehen möchten. Entscheidend bleiben dabei die persönliche Einschätzung von Größe, Wärmeentwicklung und Klangabstimmung.

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