Schon beim ersten Arbeitstag zeigt sich, worauf der VZMORE AX9 Max AI Mini-PC ausgelegt ist: Das nur 135 × 131,8 × 57,7 Millimeter große Gerät nimmt auf dem Schreibtisch kaum Platz ein, verbindet sich aber gleichzeitig mit Monitor, Netzwerk, externer SSD, Eingabegeräten und Headset, ohne dass ein zusätzlicher USB-Hub nötig ist. Im einwöchigen Praxistest erlebe ich den Rechner als sehr reaktionsschnelle Arbeitsstation, die besonders bei vielen parallelen Anwendungen, lokaler KI und anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben ihre Stärken ausspielt.
Die getestete Ausführung kombiniert einen AMD Ryzen AI 9 HX 470 mit 32 GB DDR5-RAM und einer 1-TB-SSD. Dazu kommen eine Radeon 890M, zwei M.2-Steckplätze, zwei 2,5-Gbit-LAN-Anschlüsse, Wi-Fi 7 und zwei USB4-Ports. Damit richtet sich der Mini-PC nicht nur an klassische Büroanwenderinnen und Büroanwender, sondern ebenso an Entwicklerinnen und Entwickler, Kreative, Homelab-Betreiberinnen und Homelab-Betreiber sowie Gamerinnen und Gamer, die eine leistungsfähige integrierte Grafik bevorzugen.

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Die wichtigsten Eindrücke aus sieben Tagen
- Hohe Arbeitsleistung: Der Ryzen AI 9 HX 470 verfügt über 12 Kerne und 24 Threads und bewältigt parallele Programme sehr souverän.
- Lokale KI: Mit einem passenden Qwen-Modell erreiche ich ungefähr 29 bis 30 Tokens pro Sekunde, das erste Token erscheint nach etwa 0,1 Sekunden.
- Viele Schnittstellen: Zwei USB4-Anschlüsse, sechs USB-A-Ports, zwei HDMI-Ausgänge, SD 4.0 und zwei 2,5-Gbit-LAN-Ports decken zahlreiche Szenarien ab.
- Ausbaufähigkeit: Die zwei SO-DIMM-Steckplätze erlauben laut VZMORE bis zu 256 GB DDR5-RAM. Zusätzlich stehen zwei M.2-Steckplätze zur Verfügung.
- Stabile Dauerleistung: Unter längerer Belastung beobachte ich bei ungefähr 72 °C keine thermische Drosselung.
- Kompakte Aufstellung: Das Aluminiumgehäuse steht sicher auf dem Tisch und kann mit der mitgelieferten VESA-Halterung hinter einem kompatiblen Monitor verschwinden.
Vom Auspacken bis zum einsatzbereiten Arbeitsplatz
Der AX9 Max kommt in einer weißen, stabil wirkenden Kartonschachtel mit VZMORE-Logo, Produktabbildung und Hinweisen auf die AMD-Plattform. Ein geformter weißer Einsatz hält den Rechner und das Zubehör getrennt voneinander fest. Dadurch liegt das Gerät beim Transport nicht lose neben Netzteil oder Kabeln. Die Verpackung ist funktional gehalten und konzentriert sich auf Schutz und Übersichtlichkeit.
Im Karton finde ich den Mini-PC, ein schwarzes 120-W-Netzteil mit abnehmbarem EU-Netzkabel, ein HDMI-Kabel, eine VESA-Halterung samt Schrauben und ein Benutzerhandbuch beziehungsweise eine Kurzübersicht. Eine zusätzliche Anschlussübersicht erklärt die Ports an Vorderseite, Rückseite und Gehäuseseite. Blaue NOTICE-Aufkleber weisen bei der Lieferung auf die erste Einrichtung und einzelne Anschlüsse hin. Sie lassen sich vor dem normalen Betrieb entfernen.
Eine Montage ist für die erste Nutzung nicht notwendig. Ich schließe Netzteil, Monitor, Tastatur und Maus an und starte Windows 11 Pro. Die Einrichtung folgt dem üblichen Windows-Ablauf. RAM und SSD müssen nicht nachgerüstet werden, weil die getestete Version ab Werk 32 GB DDR5 und eine 1-TB-SSD besitzt.
Wer Platz sparen möchte, befestigt zunächst die schwarze kreuzförmige Halterung mit den beiliegenden Schrauben am Monitor und positioniert den Rechner anschließend dahinter. Dabei muss der umlaufende Lufteinlass an der Unterseite frei bleiben. Auch die große rückseitige Öffnung darf nicht unmittelbar an einer Wand anliegen. Auf dem Tisch oder hinter einem Bildschirm lässt sich der 777,5 Gramm leichte Rechner problemlos platzieren.
Was VZMORE mit dem AX9 Max erreichen will
VZMORE ist eine vergleichsweise junge Marke, die sich auf kompakte Hochleistungs-Mini-PCs konzentriert. Als zentrale Entwicklungsfelder nennt das Unternehmen Kühlung, Rechenleistung und Industriedesign. Die Begriffe V-Cooling und V-Boost bezeichnen dabei die Kühlarchitektur und die Leistungssteuerung der Geräte.
VZMORE beschreibt seine Produktphilosophie mit durchdachtem Design, hoher Leistung, Langlebigkeit und Nutzerorientierung. Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten werden in Taiwan, Hongkong und Berlin angegeben. Die deutsche Website wird von VZMORE LIMITED betrieben. Zum Sortiment gehören Mini-PCs mit AMD- und Intel-Prozessoren, darunter Systeme mit KI-Schwerpunkt und kleinere Varianten.
Beim AX9 Max wird dieses Konzept konkret. Die Vapor Chamber verteilt die Wärme über eine größere Fläche, aktive Lüfter führen sie aus dem Gehäuse ab und die Unterseite saugt rundum Frischluft an. V-Boost bietet die drei Profile Silent mit 45 W, Balanced mit 54 W und Performance mit 65 W. Zusätzlich nennt VZMORE eine Zehn-Punkte-Validierung für Dauerlast, Thermik, Luftstrom, Akustik, Stromversorgung, Anschlüsse, Multi-Display, Netzwerk, RAM, SSD sowie Betriebssystem und Firmware.
Für Deutschland nennt der Hersteller drei Jahre Hardwaregarantie, 30 Tage Rückgabe beziehungsweise Umtausch, technischen Support über die Nutzungsdauer, Versand aus einem deutschen Lager sowie Unterstützung per E-Mail und deutscher Telefonnummer. Bei Defekten oder Transportschäden soll innerhalb von sieben Tagen mit Fotodokumentation Kontakt aufgenommen werden. Für eine Rücksendung ist eine RMA-Freigabe erforderlich, außerdem sollen Originalzubehör und Originalverpackung verwendet werden.

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Technik, die im Alltag einen Unterschied macht
Die Plattform verbindet hohe Rechenleistung mit ungewöhnlich vielen Erweiterungsoptionen. Der AMD Ryzen AI 9 HX 470 basiert auf Zen 5 beziehungsweise Zen 5c und wird im 4-nm-FinFET-Verfahren gefertigt. Der Basistakt liegt bei 2,0 GHz, der Boost-Takt bei bis zu 5,2 GHz. Der Prozessor besitzt 12 MB L2-Cache und 24 MB L3-Cache.
- Grafik: AMD Radeon 890M mit RDNA-3.5-Architektur, 16 Compute Units und bis zu 3,1 GHz
- KI-Einheit: AMD Ryzen AI NPU mit bis zu 55 TOPS, laut AMD bis zu 86 TOPS Gesamtleistung
- Arbeitsspeicher: 32 GB DDR5 ab Werk, zwei austauschbare SO-DIMM-Module und laut Hersteller bis zu 256 GB
- Speicher: 1 TB M.2 2280 PCIe 4.0 x4 sowie ein M.2-2230-Steckplatz PCIe 4.0 x4 für laut Hersteller bis zu 1 TB
- Maximaler Gesamtspeicher: bis zu 5 TB nach Angabe von VZMORE
- Verbindungen: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und zwei RJ45-Anschlüsse mit jeweils 2,5 Gbit/s
- Stromversorgung: 120-W-Netzteil mit 19 V und 6,32 A
- Gehäuse: silberfarbenes Aluminium-Unibody mit 135 × 131,8 × 57,7 Millimetern und 777,5 Gramm
Praktisch besonders wichtig ist die Anschlussverteilung. Vorn sitzen vier USB-A-Ports nach USB 3.2 Gen 2 mit bis zu 10 Gbit/s, ein weiterer USB-A-Port mit S5-Power-Delivery-Funktion, der 3,5-mm-Stereo-Headsetanschluss und der Einschalter. Hinten kommen zwei USB4-Anschlüsse mit bis zu 40 Gbit/s, DisplayPort-2.0-Alt-Mode und jeweils bis zu 15 W PD-Out hinzu. Einer der USB4-Ports unterstützt laut Hersteller außerdem bis zu 100 W PD-In.
Die Rückseite bietet darüber hinaus einen USB-3.2-Gen-2-Type-A-Port, einen USB-2.0-Type-A-Anschluss, zwei HDMI-2.1-Ausgänge und die beiden 2,5-Gbit-LAN-Buchsen. Seitlich sitzt der SD-4.0-Kartensteckplatz. Bis zu vier Monitore lassen sich anschließen. Eine Bildausgabe bis 8K ist vorgesehen, hängt aber von Monitor, Kabel, Auflösung und Bildfrequenz ab.
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Vier Perspektiven aus dem Praxistest

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Verarbeitung und Bedienung
Das Aluminium-Unibody-Gehäuse wirkt stabil und verwindungsfest. Abgerundete Ecken, saubere Übergänge und die dunkle belüftete Unterseite vermitteln einen sorgfältig gefertigten Eindruck. Das geringe Gewicht erleichtert das Umsetzen, gleichzeitig steht der Rechner sicher auf dem Schreibtisch. Die Anschlüsse sitzen fest und sind mit Symbolen beziehungsweise Kennzeichnungen versehen.
Die Trennung der Schnittstellen erweist sich als sinnvoll. Häufig wechselnde USB-Geräte schließe ich bequem vorn an, während Monitore, Netzwerk und dauerhaft angeschlossene Peripherie hinten bleiben. Der Einschalter ist auch bei voller Verkabelung leicht erreichbar. Der seitliche Kartenleser bleibt nutzbar, wenn die Rückseite bereits belegt ist.
Rechenleistung und Speicher
Im Windows-Alltag reagiert der AX9 Max unmittelbar. Browser mit vielen Tabs, Entwicklungsumgebung, Dateiübertragung und Videowiedergabe laufen parallel, ohne dass das System aus dem Tritt gerät. Im Geekbench-6-Test erreicht der Rechner 3.095 Punkte im Single-Core-Durchlauf und 15.842 Punkte im Multi-Core-Test.
Die SSD liest sequenziell ungefähr 6.038 MB/s und schreibt rund 5.020 MB/s. Große Anwendungen, Projekte und lokale Modelle laden dadurch zügig. Die drei Leistungsprofile lassen sich an die Situation anpassen. Silent bleibt bei Büro- und Webaufgaben zurückhaltend, Balanced verbindet Leistung und Geräuschentwicklung ausgewogen, während Performance für längere Rechenlast, Rendering und KI vorgesehen ist.

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Lokale KI ohne zwingende Cloud-Nutzung
Für lokale Sprachmodelle nutze ich LM Studio, Ollama und llama.cpp. Die NPU erreicht laut Hersteller bis zu 55 TOPS, die gesamte Plattform bis zu 86 TOPS. In der Praxis hängt die tatsächlich genutzte Beschleunigung von Software und Modell ab. Bei den lokalen Sprachmodellen übernimmt häufig die Radeon 890M einen wesentlichen Teil der Verarbeitung, nicht ausschließlich die NPU.
Mit einem passend gewählten Qwen-Modell erreiche ich etwa 29 bis 30 Tokens pro Sekunde. Ein Token ist vereinfacht ein kleiner Textbaustein. Diese Geschwindigkeit macht lokale Dialoge flüssig. Das erste Token erscheint nach ungefähr 0,1 Sekunden. Bei einem Modell mit rund 22 GB belegt das Gesamtsystem etwa 28 GB RAM. Die serienmäßigen 32 GB reichen deshalb für kleinere und mittelgroße Modelle, lassen bei größeren Kontexten oder parallelen Programmen aber wenig Reserve. Für regelmäßige KI-Nutzung sind 64 GB oder mehr komfortabler.
Grafik und Spielen
Die Radeon 890M mit 16 Compute Units und bis zu 3,1 GHz zeigt sich für eine integrierte Grafiklösung vielseitig. E-Sport-Titel, weniger anspruchsvolle Spiele und viele ältere Produktionen laufen mit passenden Einstellungen flüssig. Bei aktuellen grafisch aufwendigen Spielen sind reduzierte Details und gegebenenfalls Upscaling sinnvoll. Auch Videowiedergabe, beschleunigte Darstellungen und einfache bis mittlere kreative Aufgaben bewältigt die GPU gut.
Für professionelle 3D-Projekte oder besonders hohe Bildraten ist die integrierte Architektur naturgemäß nicht mit einer separaten Grafikkarte gleichzusetzen. Für einen kompakten Rechner ohne dedizierte GPU fällt die Alltagserfahrung dennoch positiv aus. Der Dual-Channel-RAM unterstützt die gemeinsame Nutzung des Systemspeichers durch die integrierte Grafik.

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Kühlung und Lautstärke
Das Kühlsystem führt die Luft von unten durch das Gehäuse und bezieht dabei Prozessor, Grafikeinheit, Arbeitsspeicher und SSD in den Luftstrom ein. Auf einer harten, ebenen Fläche funktioniert dieses Konzept überzeugend. Unter längerer CPU-Last stabilisiert sich die Chip-Leistung bei etwa 54 W. Nach längerer Beanspruchung liegt die Temperatur bei ungefähr 72 °C, eine thermische Drosselung beobachte ich im zehnminütigen Belastungstest nicht.
Im Leerlauf bleibt der Mini-PC kaum wahrnehmbar. Unter CPU-Dauerlast messe ich ungefähr 41 dB(A), bei lokaler KI bis zu 47 dB(A) aus 30 Zentimetern Entfernung. Damit ist er bei hoher Last hörbarer als die Herstellerangabe von 38 dB. Im normalen Büro- und Webbetrieb fällt das kaum ins Gewicht, bei dauerhaft laufenden KI-Berechnungen wird der Lüfter dagegen deutlich präsent.
Erweiterung, Netzwerk und typische Einsatzorte

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Die beiden austauschbaren DDR5-SO-DIMM-Module arbeiten im Dual-Channel-Betrieb. VZMORE nennt eine maximale Kapazität von 256 GB. Der primäre M.2-2280-Steckplatz ist mit der mitgelieferten 1-TB-SSD bestückt. Der zusätzliche M.2-2230-Steckplatz nimmt laut Hersteller bis zu 1 TB auf. Eine 80 Millimeter lange M.2-2280-SSD passt dort nicht hinein. Vor dem Ausbau sollten Bauform, Modulkompatibilität und BIOS-Version geprüft werden.
Mit 12 Kernen, 24 Threads, zwei 2,5-Gbit-LAN-Ports und bis zu 256 GB RAM eignet sich der Rechner auch für Proxmox, Docker, NAS-Dienste und virtuelle Maschinen. Zwei M.2-Laufwerke können System und Daten trennen. Ein unabhängiger Praxiseinsatz mit Proxmox zeigt die Eignung für solche Szenarien. Der interne Speicher bleibt allerdings auf zwei Laufwerke begrenzt.
Unter Linux lässt sich die Radeon 890M für bestimmte LLM-Workflows über Vulkan nutzen. ROCm unterstützt den verwendeten Grafikchip in diesem Szenario nicht vollständig beziehungsweise nicht besonders geradlinig. Windows ist für LM Studio und Ollama einfacher einzurichten. Erfahrene Nutzerinnen und Nutzer können Linux oder Proxmox dennoch für einen Headless-Server oder ein individuelles KI-System einsetzen.
Eine externe Grafikkarte kann grundsätzlich über einen kompatiblen USB4-Weg angebunden werden. Ein dedizierter OCuLink-Anschluss fehlt jedoch. Für die interne Radeon 890M ist der AX9 Max gut abgestimmt. Wer regelmäßig professionelle GPU-Berechnungen plant, muss deshalb die USB4-Anbindung und passende Docking-Hardware berücksichtigen.
Meine Nutzungserfahrung im Alltag

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Ich empfinde die Kombination aus kleinem Gehäuse und großer Anschlussdichte als die prägendste Eigenschaft. Der Rechner bleibt neben dem Monitor unauffällig, verhält sich aber wie eine deutlich umfangreichere Arbeitsstation. Während des Tests verbinde ich Bildschirm, Netzwerk, externe SSD, Headset und mehrere USB-Geräte direkt mit dem Gehäuse. Adapterwechsel gehören dadurch nicht zum normalen Ablauf.
„Die Anschlussauswahl macht die tägliche Einrichtung unkompliziert. Selbst mit Monitor, Netzwerk, Speicher und Peripherie bleiben genügend direkte Verbindungen verfügbar.“
Auch die Erweiterbarkeit überzeugt mich. Für den Einstieg sind 32 GB ausreichend, bei virtuellen Maschinen, Containern und größeren Sprachmodellen schafft die Möglichkeit zum Ausbau jedoch zusätzlichen Spielraum. Zwei SSD-Steckplätze erleichtern die Trennung von Betriebssystem, Projekten und KI-Daten.
„Bei lokaler KI wirkt der AX9 Max praxistauglich statt experimentell. Mit einer passenden Konfiguration sind rund 29 bis 30 Tokens pro Sekunde erreichbar.“
Der hörbare Lüfter bei intensiver KI-Last bleibt mein einziger kleiner Vorbehalt. Das Verhalten steht mit der hohen Leistungsfreigabe in Zusammenhang. Wer maximale Rechenleistung benötigt, erhält dafür stabile Temperaturen und im Test keine beobachtete Drosselung. Für ruhige Büroarbeit genügt der Silent-Modus.
Was externe Erfahrungen ergänzen

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Die verfügbaren Kundenberichte fallen überwiegend positiv aus. Genannt werden die geringe Lautstärke im normalen Betrieb, die kompakte Bauweise, die große Anschlussauswahl, die lokale KI und die Leistung der Radeon 890M. Ein Nutzer hebt besonders hervor, dass sich mehrere Geräte gleichzeitig ohne zusätzliche Adapter anschließen lassen. Diese Einschätzung entspricht meiner eigenen Nutzung am festen Schreibtischarbeitsplatz.
Der externe Erfahrungsbericht von Home&Smart bewertet den AX9 Max mit 90 von 100 Punkten. Dort werden Verarbeitung, Dauerleistung, Aufrüstbarkeit, lokale KI und Kühlung positiv hervorgehoben. Die dort gemessenen Werte von ungefähr 72 °C, 41 dB(A) unter CPU-Volllast und bis zu 47 dB(A) bei KI-Berechnungen decken sich mit meinen Beobachtungen.
Die externe Erfahrungsbasis ist bei der noch jungen Produktgeneration überschaubar und stellt keine große Langzeitstichprobe dar. In vorhandenen Berichten werden außerdem die hörbare Lüfteraktivität bei hoher KI-Last, die fehlende OCuLink-Schnittstelle und ein anspruchsvolleres Linux-KI-Setup genannt. Diese Punkte passen zu den praktischen Grenzen, die auch im eigenen Test sichtbar werden.
Antworten für die konkrete Nutzung
Wie viel Arbeitsspeicher ist für lokale Modelle sinnvoll?
Für kleinere und mittelgroße quantisierte Modelle reichen 32 GB aus. Ein Modell mit etwa 22 GB belegt zusammen mit dem übrigen System ungefähr 28 GB. Für größere Modelle, umfangreiche Context-Fenster und parallele Programme ist ein Ausbau auf 64 GB oder mehr komfortabler. Die zwei SO-DIMM-Steckplätze erlauben laut VZMORE bis zu 256 GB.
Wie viele Bildschirme lassen sich anschließen?
Bis zu vier Monitore werden unterstützt. Dafür stehen zwei HDMI-2.1-Ausgänge und zwei USB4-Ports mit DisplayPort-Alt-Mode bereit. Die Plattform ist auch für 8K ausgelegt, wobei Monitor, Kabel, Auflösung und Bildfrequenz die tatsächlichen Möglichkeiten bestimmen. Für einen Arbeitsplatz mit mehreren Displays ist die Verteilung der Anschlüsse sehr praktisch.
Wie laut arbeitet der Rechner bei unterschiedlichen Aufgaben?
Im Leerlauf ist der AX9 Max kaum wahrnehmbar. Bei längerer CPU-Last messe ich ungefähr 41 dB(A), bei lokalen KI-Berechnungen bis zu 47 dB(A) aus 30 Zentimetern Entfernung. Silent arbeitet mit 45 W, Balanced mit 54 W und Performance mit 65 W. Mit höherer Leistungsfreigabe nimmt auch die Lüfteraktivität zu.
Ist Windows 11 Pro bereits eingerichtet?
Windows 11 Pro ist vorinstalliert. Nach dem Anschluss von Netzteil, Monitor und Eingabegeräten startet der übliche Einrichtungsprozess. Linux und Proxmox sind ebenfalls möglich, erfordern für bestimmte KI-Treiber und Beschleunigungsfunktionen aber mehr Konfigurationsarbeit als Windows.
Wie schnell ist die vorinstallierte SSD?
Die 1-TB-SSD nutzt PCIe 4.0 x4 und erreicht ungefähr 6.038 MB/s beim sequenziellen Lesen sowie rund 5.020 MB/s beim Schreiben. Windows, Anwendungen und Projektdateien laden dadurch zügig. Auch lokale KI-Modelle werden schnell eingelesen, während die anschließende Generierung stärker von RAM und GPU abhängt.
Kann der Mini-PC hinter einem Monitor verschwinden?
Ja, eine schwarze VESA-Halterung mit Montageschrauben gehört zum Lieferumfang. Bei 777,5 Gramm Gewicht und 57,7 Millimetern Höhe lässt sich der Rechner platzsparend hinter einem kompatiblen Monitor befestigen. Der unterseitige Lufteinlass und die rückseitige Lüftungsöffnung müssen dabei frei bleiben. Das HDMI-Kabel liegt ebenfalls bei.
Welche Netzwerkoptionen gibt es?
Der AX9 Max unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Hinzu kommen zwei RJ45-Buchsen mit jeweils bis zu 2,5 Gbit/s. Dadurch kann der Rechner gleichzeitig in getrennten Netzwerkumgebungen arbeiten, etwa im normalen Heimnetz und in einem NAS- oder Homelab-Segment. Das Funkmodul liegt laut Hersteller im M.2-2230-Format.
Für wen der AX9 Max besonders passt
Der VZMORE AX9 Max eignet sich besonders für Menschen, die einen kleinen, aber nicht auf einfache Büroaufgaben beschränkten Desktop suchen. Entwicklerinnen und Entwickler profitieren von 12 Kernen, 24 Threads, schnellem Speicher und der Möglichkeit, virtuelle Maschinen oder Container zu betreiben. Für Homelab-Szenarien sind zwei 2,5-Gbit-LAN-Ports, zwei SSD-Steckplätze und der mögliche Ausbau auf bis zu 256 GB RAM interessant.
Kreative erhalten eine vielseitige Bildausgabe, schnelle USB- und USB4-Verbindungen sowie eine integrierte Grafik, die Videowiedergabe und mittlere Grafikaufgaben beschleunigt. Auch für lokale KI eignet sich das Gerät, wenn passende Modelle gewählt werden und bei größeren Anwendungen zusätzlicher Arbeitsspeicher eingeplant wird. Gamerinnen und Gamer finden eine brauchbare Plattform für E-Sport-Titel, weniger anspruchsvolle Spiele und ältere Produktionen, sofern reduzierte Grafikeinstellungen akzeptabel sind.
Wer möglichst leise arbeiten möchte, kann das Silent-Profil verwenden. Bei dauerhafter KI- oder CPU-Last sollte jedoch bekannt sein, dass der Lüfter hörbar wird. Die freie Luftzufuhr bleibt unabhängig von der Zielgruppe wichtig. Auf einer ebenen, harten Fläche oder korrekt montiert hinter einem Monitor kann das Kühlsystem seine Stärken ausspielen.

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Mein Urteil nach dem Praxistest
Der VZMORE AX9 Max AI Mini-PC verbindet eine sehr kleine Stellfläche mit einer Ausstattung, die weit über einen gewöhnlichen Bürorechner hinausgeht. Im Test überzeugen mich vor allem die schnelle Reaktion bei Multitasking, die stabile Leistung unter längerer Last und die große Zahl direkt nutzbarer Anschlüsse. Die lokale KI funktioniert mit passender Software praktisch und erreicht ungefähr 29 bis 30 Tokens pro Sekunde.
Hinzu kommen die beiden 2,5-Gbit-LAN-Ports, bis zu vier mögliche Monitore, zwei M.2-Steckplätze und die großzügige RAM-Aufrüstung. Bei intensiver KI wird der Lüfter hörbar, im normalen Betrieb bleibt der Mini-PC jedoch zurückhaltend. Für technisch versierte Anwenderinnen und Anwender, Entwicklungsumgebungen, Homelabs, Kreativaufgaben, lokale KI und kompakte Gaming-Arbeitsplätze ist der AX9 Max deshalb eine überzeugende Wahl.
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