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Waterdrop Filter M6HG im Test Komfortable Auftisch-Umkehrosmoseanlage mit Heißwasserfunktion

Dieser Testbericht zur Waterdrop Filter M6HG untersucht eine Auftisch-Umkehrosmoseanlage, die gefiltertes Wasser ohne festen Anschluss bereitstellt und zusätzlich über eine Sofort-Heißwasserfunktion verfügt. Ich prüfe das Gerät sieben Tage lang im Innenbereich und betrachte dabei Aufbau, Bedienung, Tankverwaltung, Filtration, Glaskrug, Reinigung und Sicherheitsfunktionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gut sich die Anlage in einen normalen Alltag mit Küche, Büro oder Mietwohnung einfügt.

Die M6HG richtet sich an Haushalte, Büros, Ferienwohnungen und Wohnmobile, in denen Leitungswasser ohne Bohrungen oder Montagearbeiten aufbereitet werden soll. Voraussetzung sind eine tragfähige, waagerechte Stellfläche, eine geerdete Steckdose und genügend Platz oberhalb des Geräts. Bei regelmäßigem hohem Verbrauch gehören das Befüllen des Rohwassertanks und das Leeren des Konzentratbereichs zur täglichen Nutzung.

Details zur Waterdrop Filter M6HG und ihrer Heißwasserausgabe ansehen

Technische Einordnung und Ausstattung

Bei der Waterdrop Filter M6HG beziehungsweise WD-M6HG handelt es sich um eine installationsfreie Auftischanlage mit integriertem Heißwasserspender. Der Hersteller beschreibt eine achtstufige Aufbereitung mit PP-Vlies, Voraktivkohle, Kalkschutz, Umkehrosmosemembran, Aktivkohle-Nachfilter, Mineralisierung, einer weiteren PP-Stufe und UV-Behandlung. Die RO-Membran besitzt laut Produktangaben eine Trenngrenze von 0,0001 µm. Die nominelle Membrankapazität beträgt 75 GPD, also rund 284 Liter pro Tag unter den entsprechenden Bedingungen.

  • Wasserführung: Das Verhältnis von Reinwasser zu Konzentrat beträgt 3:1.
  • Tankvolumen: Der Rohwassertank nimmt 4,0 Liter auf, der Abwasserbereich 1,5 Liter.
  • Glaskrug: Der herausnehmbare Krug fasst ungefähr 1,2 Liter.
  • Nachfüllung: Unterhalb von etwa 0,6 Litern kann die Anlage automatisch neues Wasser produzieren.
  • Temperaturen: Raumtemperatur sowie 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C stehen am deutschen Testgerät zur Verfügung.
  • Ausgabe: Die wählbare Wassermenge beginnt bei 150 ml und reicht bis zur maximalen beziehungsweise fortlaufenden Ausgabe.
  • Bedienung: Das Touchfeld zeigt Temperatur, Menge, Filterzustand und Funktionssymbole an.
  • Abmessungen: Die Anlage misst 40,39 × 23,62 × 36,83 cm und wiegt leer 9,98 kg.
  • Filter: Die Kartusche M6RFG soll ungefähr alle zwölf Monate ersetzt werden.
  • Garantie: Waterdrop nennt ein Jahr freiwillige Herstellergarantie zusätzlich zu den gesetzlichen Verbraucherrechten.

Was im Alltag besonders auffällt

Die M6HG benötigt weder einen festen Wasserzulauf noch einen Abfluss. Dadurch kann sie ohne Bohrungen und ohne Veränderungen an der Kücheninstallation betrieben werden. Rohwasser und Konzentrat bleiben in getrennten Bereichen, wodurch der Wasserweg gut nachvollziehbar bleibt. Gleichzeitig verlangt diese Bauweise regelmäßiges Nachfüllen und Leeren.

Nach der Umkehrosmose erfolgt laut Hersteller eine Mineralisierung mit unter anderem Kalium, Calcium, Natrium, Magnesium, Strontium, Zink und Kieselsäure. Das Wasser bleibt dadurch nicht vollständig mineralstofffrei. Zusätzlich ist eine UV-Einheit integriert; während dieser Behandlung leuchtet das zugehörige Symbol am Bedienfeld.

Die Heißwasserfunktion arbeitet mit voreingestellten Temperaturen bis ungefähr 95 °C. Für Tee, Kaffee oder Instantgerichte ist diese Auswahl vielseitig, ersetzt aber kein sprudelnd kochendes Wasser mit 100 °C. Der Glaskrug kann aus der Aufnahme genommen und im Kühlschrank gekühlt werden, da die Anlage selbst keine aktive Kühlung besitzt.

Anzeige, Favorit und automatische Befüllung

Das Display informiert nicht nur über die gewählte Temperatur und Menge. Auch Filtration, UV-Behandlung, Filterstatus, Rohwassertank und Glaskrug werden über Symbole dargestellt. Dadurch lässt sich der jeweilige Betriebszustand ohne zusätzliche Kontrolle am Gerät nachvollziehen.

Eine häufig benötigte Kombination aus Temperatur und Wassermenge kann im Favoritenmodus gespeichert werden. Die Funktion reduziert wiederkehrende Eingaben und eignet sich beispielsweise für dieselbe Tassenmenge am Morgen. Sinkt der Pegel im Glaskrug unter ungefähr 0,6 Liter, startet laut Produktdarstellung die automatische Nachproduktion.

Ausstattung, Maße und Bedienkonzept beim Hersteller nachvollziehen

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Mein Prüfaufbau

Rahmenbedingungen und Testkriterien

Ich nutze die Waterdrop Filter M6HG sieben Tage lang als Einzeltester in einem normalen Innenraum. Das Gerät steht auf einer stabilen, waagerechten Fläche und wird an einer geerdeten Steckdose betrieben. Meine Bewertung stützt sich auf die beobachtbare Alltagshandhabung und nicht auf eine Laboranalyse der Wasserwerte.

  • Ich kontrolliere Verpackung, Schutzmaterial und Lieferumfang.
  • Ich beurteile Gehäuse, Tankaufnahmen, Glaskrug, Deckel und Tropfschale.
  • Ich prüfe Filtereinbau, Erstbefüllung und automatischen Spülvorgang.
  • Ich beobachte Touchfeld, Temperaturwahl, Mengensteuerung und Favoritenfunktion.
  • Ich nutze Raumtemperatur und alle am deutschen Gerät verfügbaren Heizstufen.
  • Ich achte auf Tankwechsel, Krugerkennung, Abwasser, Geräuschentwicklung und Platzbedarf.
  • Ich reinige zugängliche Bauteile und prüfe deren Entnahme und Wiedereinbau.
  • Ich kontrolliere Kindersicherung, korrekten Sitz der Komponenten und Hinweise zum Stromanschluss.

Die sieben Testtage im Überblick

Am ersten Tag erfasse ich Gehäuse, Zubehör, Glaskrug, Tropfschale und Bedienelemente. Anschließend prüfe ich, ob die Tiefe von ungefähr 40,4 cm auf der vorgesehenen Arbeitsfläche berücksichtigt werden kann. Die Aufstellung erfolgt fern von direkter Sonne, starken Wärmequellen und Außenbedingungen.

Am zweiten Tag setze ich den Filter anhand seiner Markierung ein und verriegle ihn durch Drehen. Den Rohwassertank fülle ich bis zur MAX-Linie mit kommunalem Leitungswasser. Nach dem Einschalten startet die Anlage den automatischen Spülvorgang; dieses Wasser wird nicht getrunken, sondern in einem geeigneten Behälter aufgefangen.

Vom dritten bis zum fünften Tag nutze ich die Anlage mehrfach für Wasser mit Raumtemperatur und für die verschiedenen Heißwasserstufen. Dabei prüfe ich Mengen ab 150 ml, beobachte Display und automatische Krugbefüllung und nehme den Krug mehrfach aus seiner Aufnahme. So zeigt sich, wie sich die Tankroutine bei wiederholten Entnahmen in den Alltag einfügt.

Am sechsten Tag widme ich mich der Pflege. Ich entnehme Krug und Rohwassertank, kontrolliere Silikonabdeckung, Schwimmerkugel und Filtersieb und wische die Tropfschale aus. Am letzten Tag fasse ich Bedienung, Sicherheitsfunktionen, Stellfläche und Alltagstauglichkeit zusammen. Langfristige Ausfallraten oder die tatsächliche Filterlebensdauer lassen sich aus einer einwöchigen Prüfung nicht ableiten.

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Ergebnisse aus dem Praxistest

Auspacken und Verarbeitung

Die Anlage kommt in einem großen, bedruckten Karton und ist als umfangreiches Auftischgerät geschützt verpackt. Zum Lieferumfang gehören M6RFG-Filter, Tropfschale, Bedienungsanleitung sowie Informations- und Servicekarten. Der Glaskrug liegt mit Deckel und Aufnahme bei, sodass nur wenige lose Kleinteile zu sortieren sind.

Das Gehäuse besteht überwiegend aus dunklem Kunststoff beziehungsweise Polymer. Es wirkt für den vorgesehenen stationären Einsatz stabil und lässt sich mit einem Tuch reinigen. Auf der dunklen Oberfläche können Fingerabdrücke sichtbar bleiben, was je nach Anspruch an die Optik unterschiedlich auffällt.

Der Glaskrug bringt ein deutlich höheres Eigengewicht als das Gehäuse mit und sollte entsprechend vorsichtig behandelt werden. Tank und Krug müssen korrekt in ihren Aufnahmen sitzen, damit Sensorik und Wasserabgabe freigegeben werden. Nach der Nutzung lassen sich Krug, Deckel, Tropfschale und Tank separat entnehmen.

Stellfläche und Handhabung

Mit rund 23,6 cm Breite bleibt die M6HG vergleichsweise schmal. Die Tiefe von etwa 40,4 cm beansprucht auf einer Küchenplatte jedoch sichtbar Platz. Das Leergewicht von 9,98 kg erlaubt ein grundsätzliches Umstellen; mit gefüllten Tanks wird das Bewegen spürbar umständlicher.

Wichtig ist außerdem der Freiraum nach oben. Der Rohwassertank wird vertikal herausgehoben, und auch der Filterwechsel erfolgt von oben. Unter einem niedrigen Hängeschrank kann das regelmäßige Handling deshalb eingeschränkt sein. In einer passenden Umgebung funktioniert die Entnahme problemlos, sofern ausreichend Bewegungsraum vorhanden ist.

Bedienung und Temperaturwahl

Das frontale Touchfeld stellt Temperatur und Menge übersichtlich dar. Hinzu kommen Symbole für Filter, UV-Behandlung, Filtration, Tank und Glaskrug. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist die Bedienlogik nachvollziehbar, weil die wichtigsten Funktionen direkt erreichbar sind.

Die Heißwasserausgabe ist ab ungefähr 45 °C mit einer Kindersicherung versehen. Die Sperre verlangt eine bewusste Bestätigung und erschwert damit eine unbeabsichtigte Ausgabe. Für einzelne Tassen ist die Startmenge von 150 ml praktisch; zugleich kann die tatsächliche Temperatur im Gefäß wegen Wärmeverlusten von der Anzeige abweichen.

Die verfügbaren Stufen Raumtemperatur, 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C decken viele typische Anwendungen ab. Die Höchsttemperatur eignet sich für heiße Getränke und Speisen, sollte aber nicht mit kochendem Wasser gleichgesetzt werden. Die Option zur Anpassung an verschiedene Höhenlagen berücksichtigt, dass Wasser in größerer Höhe bei niedrigeren Temperaturen siedet.

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Filtration, Krug und Betriebsanzeige

Die mehrstufige Wasseraufbereitung führt das Leitungswasser zunächst durch Vorstufen und anschließend durch die RO-Membran. Danach folgen laut Systemdarstellung unter anderem Aktivkohle, Mineralisierung und UV-Behandlung. Während der Produktion blinkt das Filtrationssymbol, während der UV-Phase leuchtet die UV-Anzeige.

Der ungefähr 1,2 Liter fassende Krug lässt sich vollständig aus dem Gerät nehmen. Er kann auf dem Tisch verwendet oder für eine niedrigere Trinktemperatur in den Kühlschrank gestellt werden. Diese Lösung ist alltagstauglich, verlangt für kaltes Wasser aber etwas Vorausplanung.

Die automatische Nachfüllung nimmt einen Teil der manuellen Bedienung ab. Dennoch bleibt die M6HG ein Tankgerät: Bei größerem Verbrauch muss der Rohwassertank ergänzt und der 1,5-Liter-Abwasserbereich geleert werden. Wie deutlich diese Routine auffällt, hängt vom individuellen Wasserbedarf ab.

Wasserverhältnis und Tankroutine

Das angegebene Reinwasser-/Abwasserverhältnis von 3:1 bedeutet, dass rechnerisch auf drei Teile Reinwasser etwa ein Teil Konzentratwasser kommt. Das Konzentrat wird separat gesammelt und darf laut Anleitung nicht einfach dauerhaft mit neuem Leitungswasser vermischt werden. Beim entsprechenden Hinweis wird der Bereich vollständig geleert und anschließend neu befüllt.

Das Konzentratwasser kann für bestimmte Reinigungsarbeiten genutzt werden. Auch das Gießen wird als Möglichkeit genannt, wobei Wasserzusammensetzung und Pflanzenart berücksichtigt werden sollten. Dadurch kann sich der praktische Wasserverlust im Haushalt reduzieren; am technischen Verhältnis der Anlage ändert sich dadurch nichts.

Reinigung, Filterwechsel und Sicherheit

Rohwassertank, Schwimmer und Filtersieb benötigen regelmäßige Pflege. Die Tropfschale sollte ungefähr einmal pro Woche ausgewischt werden, damit sich dort keine Wasserreste sammeln. Bei einer Pause von mehr als zwei Tagen sieht die Anleitung vor, Wasser aus Tank und Krug zu ersetzen und die betroffenen Bereiche zu reinigen.

Für eine intensivere Reinigung des Rohwassertanks wird eine ungefähr 30-minütige Behandlung mit Zitronensäure beziehungsweise geeignetem Entkalker genannt. Alkohol, Benzin, Aceton, Stahlwolle und aggressive Scheuermittel sind nicht vorgesehen. Der M6RFG-Filter wird per Twist-&-Pull-System entfernt und eingesetzt; nach dem Wechsel ist ein weiterer Spülvorgang erforderlich.

Der aktuelle Preis der Filterkartusche liegt bei ungefähr 69,99 €, im Abonnement werden etwa 66,49 € genannt. Der empfohlene Austausch nach ungefähr zwölf Monaten macht die laufenden Filterkosten planbar, wobei Rohwasserqualität und Verbrauch das tatsächliche Intervall beeinflussen können.

Die Anlage ist für kommunales Leitungswasser mit 5 bis 38 °C, weniger als 500 ppm TDS, einem pH-Wert von 6,5 bis 8,5 und einer Trübung unter 1 NTU vorgesehen. Eine geerdete Steckdose ist erforderlich. Die UV-C-Einheit darf nicht eigenständig geöffnet werden; bei heißem Wasser besteht trotz Sperrfunktion weiterhin Verbrühungsgefahr.

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Mein Eindruck nach sieben Tagen

Die M6HG verbindet eine umfangreiche Wasseraufbereitung mit einer vergleichsweise unkomplizierten Aufstellung. Besonders der abnehmbare Glaskrug, die automatische Nachproduktion und die wählbaren Temperaturen erhöhen den Komfort im täglichen Gebrauch. Die Anlage lässt sich dort einsetzen, wo eine geeignete Fläche und Strom vorhanden sind.

Im Alltag entsteht der größte Nutzen aus dem Zusammenspiel von Glaskrug, Temperaturwahl und automatischer Befüllung.

Die Tankroutine bleibt ein fester Bestandteil des Betriebs. Rohwasser muss ergänzt, Konzentrat abgegossen und der Krug nach längeren Pausen hygienisch berücksichtigt werden. Für Haushalte mit moderatem Verbrauch ist dieser Aufwand gut einplanbar; bei sehr häufigen Entnahmen kann er stärker auffallen.

Die Bedienung erschließt sich nach kurzer Zeit. Temperatur und Menge sind gleichzeitig sichtbar, die Favoritentaste beschleunigt wiederkehrende Einstellungen und die automatische Heißwassersperre erhöht die Sicherheit. Die 95-°C-Stufe ist vielseitig, liefert aber kein sprudelnd kochendes Wasser.

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Häufige Fragen zur Waterdrop Filter M6HG

Wie arbeitet die Anlage?

Die M6HG führt Leitungswasser durch mehrere Vorstufen, eine Umkehrosmosemembran, Aktivkohle, Mineralisierung und UV-Behandlung. Das aufbereitete Wasser wird in den herausnehmbaren Glaskrug geleitet und kann automatisch nachproduziert werden. Zusätzlich stehen Raumtemperatur und mehrere Heißwasserstufen bis ungefähr 95 °C zur Verfügung.

Ist ein fester Wasseranschluss nötig?

Nein. Das Leitungswasser kommt in den 4,0-Liter-Rohwassertank, während Konzentrat in einem separaten Bereich mit 1,5 Litern Volumen gesammelt wird. Für die Aufstellung sind weder Bohrungen noch Arbeiten am Wasserhahn nötig. Eine waagerechte Fläche und eine geerdete Steckdose bleiben erforderlich.

Wie groß ist der Glaskrug?

Der Krug fasst ungefähr 1,2 Liter. Sinkt der Pegel laut Produktdarstellung unter etwa 0,6 Liter, kann die Anlage automatisch nachfüllen. Für kaltes Wasser wird der herausgenommene Krug in den Kühlschrank gestellt.

Welche Temperaturstufen gibt es?

Das getestete deutsche Gerät bietet Raumtemperatur sowie 45 °C, 75 °C, 85 °C und 95 °C. Die Auswahl erfolgt über das Touchfeld. Die höhere Einstellung eignet sich für Tee, Kaffee und Instantgerichte, entspricht jedoch nicht 100 °C kochendem Wasser.

Wie oft wird der Filter gewechselt?

Für die M6RFG-Kartusche empfiehlt Waterdrop einen Austausch ungefähr alle zwölf Monate. Die Anzeige informiert über den Filterzustand und blinkt laut Anleitung rund 15 Tage vor dem berechneten Ende. Nach dem Wechsel wird ein Spülvorgang durchgeführt.

Was kostet der Ersatzfilter?

Der Einzelpreis liegt derzeit bei ungefähr 69,99 €. Im Abonnement werden etwa 66,49 € genannt. Strom, Leitungswasser und Reinigungsmittel sind darin nicht enthalten.

Wie wird das Gerät erstmals gestartet?

Die Kartusche wird an der Markierung ausgerichtet, eingesetzt und durch Drehen verriegelt. Danach wird der Rohwassertank bis zur MAX-Linie gefüllt. Beim Einschalten führt die Anlage einen automatischen Spülvorgang aus, dessen Wasser nicht getrunken wird.

Was ist nach einer längeren Pause zu beachten?

Bei mehr als zwei Tagen Nichtbenutzung sollen Tank und Glaskrug geleert, mit frischem Wasser befüllt und gereinigt werden. Ein erneuter Spülvorgang unterstützt die Wiederinbetriebnahme. So bleibt stehendes Wasser nicht unnötig lange im System.

Ist die Heißwasserausgabe abgesichert?

Ab ungefähr 45 °C aktiviert sich laut Anleitung die Kindersicherung. Die Ausgabe muss anschließend bewusst freigegeben werden. Trotzdem können Wasser, Heizelement und wasserführende Teile heiß sein, weshalb beim Zapfen Aufmerksamkeit erforderlich bleibt.

Erzeugt die M6HG kaltes Wasser?

Eine aktive Kühlung besitzt das Gerät nicht. Es gibt Wasser bei Raumtemperatur aus. Für gekühltes Wasser wird der Glaskrug nach der Aufbereitung in den Kühlschrank gestellt.

Wie viel Konzentratwasser entsteht?

Das Verhältnis beträgt 3:1 zugunsten des Reinwassers. Der Abwasserbereich fasst 1,5 Liter. Das Wasser kann für bestimmte Reinigungsarbeiten wiederverwendet werden; beim Gießen ist die örtliche Wasserqualität zu berücksichtigen.

Wie erfolgt die Reinigung?

Tank, Schwimmer, Filtersieb, Krug und Tropfschale werden regelmäßig gereinigt. Für den Tank nennt die Anleitung eine etwa 30-minütige Behandlung mit Zitronensäure beziehungsweise geeignetem Entkalker. Aggressive Reiniger und scheuernde Hilfsmittel sind nicht vorgesehen.

Was zeigt das UV-Symbol?

Das Symbol leuchtet während der integrierten UV-Behandlung. Die UV-C-Einheit gehört zum Aufbereitungsprozess und darf nicht eigenständig geöffnet oder bearbeitet werden. Bei Problemen ist der Kundendienst beziehungsweise Fachpersonal zuständig.

Was tun, wenn der Krug nicht erkannt wird?

Zunächst sollte geprüft werden, ob der Krug korrekt in seiner Aufnahme sitzt. Kontakt- und Sensorbereiche müssen sauber und trocken sein. Nach erneutem Einsetzen kann ein Neustart helfen; bleibt die Meldung bestehen, ist der Support der passende Ansprechpartner.

Wie laut ist das Gerät?

Pumpe, Wasserführung und Heizung sind während des Betriebs wahrnehmbar. Waterdrop veröffentlicht für dieses Modell keinen belastbaren dB(A)-Wert. Die empfundene Lautstärke hängt daher auch von Aufstellfläche und persönlicher Wahrnehmung ab.

Welche Garantie gilt?

Waterdrop nennt ein Jahr freiwillige Herstellergarantie. Gesetzliche Verbraucherrechte gegenüber dem Verkäufer bleiben davon unberührt. Zusätzlich werden Kundensupport, 30 Tage Rückgabe und kostenloser Standardversand kommuniziert.

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Waterdrop Filter als Anbieter

Waterdrop Filter bezeichnet 2015 als Startjahr der eigenen Marke und konzentriert sich auf Wasseraufbereitung für Haushalte und Point-of-use-Anwendungen. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen in mehr als 82 Ländern vertreten und verfügt über 296 erteilte Patente sowie über 200 Zertifizierungen. Diese Angaben stammen vom Unternehmen und sind hier nicht unabhängig geprüft.

Zum Konzept der Marke gehören kompakte Geräte, Umkehrosmosemembranen, Ersatzfilter sowie Komfortfunktionen wie Mineralisierung, UV-Behandlung und Heißwasser. Die M6HG setzt diese Ausrichtung in einer Auftischanlage mit getrennten Tanks und abnehmbarem Krug um.

Das Sortiment umfasst Auftisch- und Untertischsysteme, tanklose Anlagen, Kühlschrankfilter, Ersatzkartuschen sowie Geräte mit heißem oder mineralisiertem Wasser. Waterdrop kommuniziert außerdem das Ziel, Einwegflaschen zu reduzieren, und nennt selbst mehr als eine Milliarde ersetzte Plastikflaschen.

Für deutsche Kundinnen und Kunden nennt die Marke 24/7-Kunden- beziehungsweise technischen Support, 30 Tage Rückgabe, eine 30-Tage-Preisgarantie und kostenlosen Standardversand. Die M6HG wird mit einem Jahr freiwilliger Herstellergarantie angeboten. Gesetzliche Ansprüche gegenüber dem Verkäufer bestehen davon unabhängig.

Fazit zur Waterdrop Filter M6HG

Die Waterdrop Filter M6HG ist eine vielseitige Auftischanlage für Menschen, die Trinkwasser ohne feste Installation aufbereiten möchten. Umkehrosmose, Mineralisierung, UV-Behandlung, mehrere Heizstufen, Favoritenmodus und automatisches Nachfüllen verbinden die technische Aufbereitung mit praktischen Bedienfunktionen. Der herausnehmbare Glaskrug erweitert die Nutzung, weil er auch separat gekühlt oder serviert werden kann.

Besonders passend ist das Gerät für Mietwohnungen, kleinere Haushalte, Büros, Ferienwohnungen und Wohnmobile mit regelmäßigem, aber nicht außergewöhnlich hohem Bedarf. Vor dem Aufstellen müssen die Abmessungen, die Tiefe und der notwendige Freiraum nach oben geprüft werden. Auch die Tankpflege sollte von Anfang an in die tägliche Nutzung eingeplant werden.

Unter diesen Bedingungen spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Im einwöchigen Test überzeugt die M6HG vor allem durch die einfache Inbetriebnahme, die nachvollziehbaren Statusanzeigen, die flexible Temperaturwahl und den abnehmbaren Glaskrug. Wer den Filterwechsel, die Reinigung sowie das Befüllen und Leeren der Tanks berücksichtigt, erhält eine gut in den Alltag integrierbare Lösung für gefiltertes und mineralisiertes Wasser.

Waterdrop Filter M6HG genauer betrachten und die Alltagstauglichkeit bewerten