Der 17-Jährige hatte am Freitagabend eine Straße überquert, als ihn der Wagen erfasste. Seine Gruppe kam wohl von einem Karnevalszug in der Nähe.
Lebensgefährlich verletztJugendlicher Karnevalist wird in Wachtberg von Auto erfasst

Einsatzkräfte stehen an der Unfallstelle.
Copyright: Marius Fuhrmann
Ein fröhlicher Karnevalstag endete in Wachtberg am Freitagabend in einer Tragödie: Ein Autofahrer erfasste einen Jugendlichen, der als Teil einer Gruppe die Straße überquerte. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt. Die jungen Menschen kamen wohl vom Karnevalszug in Oedingen.
Der Unfall geschah um 17.50 Uhr an der Kreuzung Zum Rheintal, dem Ortseingang von Werthhoven. Wie die Polizei berichtet, kam die Gruppe Jugendlicher aus Richtung Oedingen und überquerte die Fraunhoferstraße, um nach Werthhoven zu gehen. Aus wie vielen Personen die Gruppe bestand, ist unklar. Sie waren allerdings verkleidet und kamen wohl vom Karnevalszug in Oedingen, das bereits zu Remagen gehört.
Ein 46-jähriger Autofahrer, der auf der Fraunhoferstraße in Richtung Berkum fuhr, erfasste den Jugendlichen. Der 17-Jährige wurde in einen angrenzenden Acker geschleudert. Die Leitstelle schickte direkt mehrere Rettungswagen und einen Notarzt los, um sich um den verletzten Jugendlichen sowie die Augenzeuginnen und -zeugen zu kümmern. Die überwiegend minderjährige Gruppe hatte den Unfall mit ansehen müssen und war schockiert.
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17-jähriger Karnevalist mit lebensgefährlichen Verletzungen in Klinik gebracht
Der Junge hatte lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Er wurde in die Bonner Uniklinik gebracht. Zu seinem aktuellen Zustand war am späten Abend nichts bekannt. Die Johanniter-Unfallhilfe und der Malteser-Hilfsdienst wurden alarmiert, um sich um die Betroffenen zu kümmern. Auch Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger kamen. Ein Linienbus wurde bereitgestellt, damit die Jugendlichen sich aufwärmen konnten. Sie wurden von ihren Eltern abgeholt.
Wie bei schweren Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen üblich, kam ein spezielles Verkehrsunfall-Team aus Köln, um die Spuren zu sichern. Warum der Autofahrer den Jungen erfasste und ob er ihn hätte sehen müssen, ermittelt die Polizei. Zum Zeitpunkt des Unfalls dämmerte es. Die Kreuzung blieb bis 22.50 Uhr gesperrt.
