Nach fünf JahrenAula der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wipperfürth ist fertig saniert

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Es sind vier Menschen zu sehen, die einen großen Schlüssel in der Hand halten.

Die offizielle Übergabe der renovierten Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule konnte nun stattfinden.

Die Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule konnte nach knapp fünf Jahren generalüberholt werden und wurde nun auch offiziell übergeben.

„Der Dreck und der Lärm haben ein Ende“, freut sich Bürgermeisterin Anne Loth über den Abschluss der Sanierung der Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule. Im Jahr 2017 waren dort erhebliche Mängel im Brandschutz festgestellt worden.

Nötig waren Umbauten an Flucht- und Rettungswegen, eine Dach- und Fassadensanierung sowie die Sanierung der gesamten Aula. Auch die Instandsetzung der Bühne, insbesondere der Bühnentechnik, stand auf dem Programm.

Gäste aus Politik, Stadtverwaltung und Schule

Nach gut fünf Jahren Planung, Organisation und Bauarbeiten konnte die fertige Aula nun übergeben werden. Zur formellen Übergabe und Präsentation der Bühnentechnik kamen Gäste aus den Bereichen Politik, Stadtverwaltung und Schule.

Annika Prüser und Antje Sauermann vom Gebäudemanagement der Hansestadt sowie Wolfgang Funke von der Firma Medientechnik Furacom präsentierten das Ergebnis. „Ich finde, wir können alle sehr stolz auf das fertige Ergebnis sein“, sagte Prüser.

Immer wieder neue Herausforderungen

Die Aula hat nun unter anderem eine neu isolierte Fassade, eine Akustikwand, eine neue Decke mit dämmbarer Beleuchtung und moderne Sound- und Lichtanlagen für die Bühne. In Zukunft können Lehrer und Schüler die Bühnentechnik durch ein einfaches Mischpult selbst bedienen.

Auf dem Weg zur fertigen Aula stand das Bau- und Organisationsteam jedoch immer wieder vor neuen Herausforderungen. „Gerade die Coronakrise und der Ukrainekrieg haben für ungeplante Zwischenfälle gesorgt. Wir mussten mit weiteren Preissteigerungen und Lieferengpässen zurechtkommen“, berichtete Prüser.

Weitere Probleme auf dem Weg zur Aula

Auf die passenden Brandschutztüren habe man beispielsweise über ein halbes Jahr gewartet. Ein Problem stellten auch die verfaulten Balkenköpfe des Daches da. Von dem Zustand habe man vor den Arbeiten nichts gewusst. Somit musste ein neuer Plan für das Dach her. Dieser war wiederum genehmigungspflichtig. Das kostete Zeit.

Mittlerweile steht auf dem Dach der Aula eine Schneewaage. Sollte der Schnee für das Dach zu schwer werden, meldet sich die Schneewaage mit einem Warnsignal. Dann kann ein Dachdecker den Schnee vom Dach räumen. Gekostet hat die gesamte Sanierung knapp eine Million Euro.

Aula in Zukunft vielseitig nutzbar

Davon wird gut die Hälfte durch Fördergelder gedeckt. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Wipperfürth. In Zukunft kann die Aula von der Stadt, allen Wipperfürther Schulen, der Musikschule und für sonstige Kulturveranstaltungen genutzt werden.

„Wir haben hier einen Ort der Begegnung geschaffen. Zum Austausch, zum Feiern und zum Musizieren“, freute sich Bürgermeisterin Anne Loth. Die Real- und Hauptschule können die Aula schon seit vergangenem Sommer nutzen.


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