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Abbau von 600 ArbeitsplätzenDemo für Jobs am Flughafen Düsseldorf

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Der Düsseldorfer Flughafen. Verdi kritisiert, dass die Beschäftigten die Verluste aus der Corona-Krise tragen müssen.

Düsseldorf – Viele Mitarbeiter am Flughafen Düsseldorf bangen um ihre Arbeitsplätze. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi plant der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens auch wegen der Corona-Krise trotz Kurzarbeit und Rettungsschirm den Abbau von 600 Arbeitsplätzen. Auch betriebsbedingte Beendigungskündigungen werden als letztes Mittel nicht mehr ausgeschlossen. „Während die Gewinne privatisiert wurden, sollen die Beschäftigten nun die Verluste tragen“, kritisiert Verdi.

Protestaktion der Beschäftigten am Montag

Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung soll es deshalb am kommenden Montag zu einer Protestaktion am Flughafen kommen. Die bei Verdi organisierten Beschäftigten wollen um neun Uhr vor der Flughafenverwaltung demonstrieren. Laut den Veranstaltern soll die Zahl der Teilnehmer wegen der Corona-Schutz-Maßnahmen begrenzt sein. Die Demonstration soll mindestens bis 10 Uhr dauern, dann beginnt die Sitzung des Aufsichtsrates.

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„Die Beschäftigten des Düsseldorfer Flughafens dürfen nicht zu den Verlierern der Corona-Krise gemacht werden, dafür werden sie im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung ein klares Zeichen setzen“, sagt Werner Kiepe, Gewerkschaftssekretär am Flughafen Düsseldorf.

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