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Nach RestrukturierungBastei Lübbe steigert Umsatz trotz Pandemie

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Bastei Lübbe Gebäude

Hauptsitz von Bastei Lübbe im Carlswerk in Köln-Mülheim

Köln – Der Kölner Verlag Bastei Lübbe bleibt nach seiner Restrukturierung weiter auf Kurs: „Trotz eines unverändert pandemiebedingt schwierigen Umfelds“ habe man den Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2021/22 um 5,1 Prozent auf 74,4 Millionen Euro steigern können, hieß es am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern legte sogar noch etwas deutlicher von 7,5 auf 11,9 Millionen Euro zu.

Restrukturierung abgeschlossen

Der Verlag erklärt das mit der „erfolgreichen Fokussierung auf das operative Kerngeschäft“. Nachdem Bastei Lübbe in der Vergangenheit erfolglos versucht hatte, zu einem internationalen Medienkonzern zu wachsen, waren die Jahre seit 2018 von einer Restrukturierung geprägt – die nun abgeschlossen ist.

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Anders als im Vorjahr sei der Berichtszeitraum frei von negativen Sondereffekten gewesen. Stattdessen erhielt Lübbe im Dezember eine Sonderausschüttung in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus der Beteiligung an der Räder GmbH, einem Anbieter von Wohnaccessoires und Geschenkartikeln. Auch ein Darlehen der inzwischen verkauften Tochter Daedalic wurde zurückgezahlt. Die Ebit-Marge (inklusive Sondereffekten) stieg von 10,7 auf 16 Prozent.

„Wir sind sehr zufrieden mit den bislang erreichten Zahlen“, sagte Joachim Herbst, Sprecher des Vorstands. Es sei gelungen, die neuen Strukturen in „sehr attraktive Ebit-Margen umzusetzen“. „Erfreulich dabei war, dass das wichtige Weihnachtsgeschäft für uns sehr positiv verlaufen ist.“ Unter das Dach von Bastei Lübbe fallen zahlreiche rechtlich unselbstständige Verlage wie Baumhaus und Boje, Eichborn und Lyx. Bekannte bei Lübbe veröffentlichte Autorinnen und Autoren sind zum Beispiel Ken Follett, Rebecca Gablé oder Dirk Rossmann.