Die Gruppe von Unternehmen investiert in digitale Plattformen, KI und skalierbare Geschäftsmodelle.
BilanzDuMont steigert Umsatz und Ergebnis 2025 deutlich

Der Firmensitz von DuMont im Kölner Norden - die Bilanz der Gruppe verbessert sich erneut.
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Das Medien- und Technologieunternehmen DuMont hat Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2025 erneut deutlich gesteigert. Der Umsatz legte auf 474 Millionen Euro zu, das ist ein organisches Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ebitda, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, wuchs um 16,5 Millionen Euro auf 100,1 Millionen Euro. Die operative Umsatzrendite erreichte damit 21 Prozent.

Der Umsatz legte mit einem organischen Plus von fünf Prozent im Vergleich zu 2024 auf 474 Millionen Euro zu.
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DuMont ist diversifiziert, digital ausgerichtet, dezentral organisiert und entwickelt die Geschäfte entlang von Content, Daten und Technologie weiter. Die zugehörigen Unternehmen sind in den Geschäftsfeldern Regionalmedien, Business Information und Marketing Technology aktiv. Teil der Gruppe ist auch der DuMont Buchverlag.

Die Gewinne der Unternehmens-Grupppe stiegen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Jahr 2025 auf 100,1 Millionen Euro.
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Wachstumstreiber digitale Marketing-Technologien
Als Wachstumstreiber wirken die steigende Nachfrage nach datenbasierten Informationsdiensten sowie der Ausbau digitaler Marketing-Technologien. So hat DuMont etwa seine Martech-Aktivitäten unter der Marke Entirely gebündelt. Entirely ist das weltweit erste offene Ökosystem für Marketing-Technologie. Es ermöglicht individuell auf die Bedürfnisse des Kunden automatisiertes und regelkonformes Marketing.
Die Kölner Stadt-Anzeiger Medien bauen ihre regionalen Marken zu vernetzten digitalen Angeboten für Information, Community und Services aus. Mit der Beteiligung an dem Kultur‑ und Ausgehportal „Rausgegangen“ profilierte DuMont zudem seine Position im regionalen Veranstaltungsmarkt.
Innerhalb der Unternehmen stärken zudem schlankere Strukturen, Automatisierung und der gezielte KI-Einsatz die operative Leistungsfähigkeit.
Investitionen in KI und digitale Plattformen
„Mit diesen Maßnahmen konnte DuMont die Abhängigkeit von strukturell rückläufigen Geschäftsmodellen weiter reduzieren“, sagt Dr. Christoph Bauer, CEO von DuMont: „Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung trägt. DuMont wächst, weil wir weiter in alle unsere Geschäftsfelder investieren, unser Portfolio weiterentwickeln und nah an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden sind." Diese Kombination mache das Unternehmen widerstandsfähig und eröffne neue Wachstumsräume.
„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir Produkte entwickeln, Prozesse gestalten und Wachstum erzielen. DuMont nutzt diesen Wandel aktiv, als Chance für mehr Produktivität, neue Geschäftsmodelle und eine stärkere Wettbewerbsposition“, sagt Oliver Eckert, COO von DuMont. Eckert betont, dass das Unternehmen 2025 weiter gezielt in Künstliche Intelligenz, digitale Produkte und Plattformtechnologien investierte. Ziel sei es, skalierbare Geschäftsmodelle zu stärken, Prozesse zu beschleunigen und neue Angebote für Kundinnen und Nutzer zu schaffen. „Unser Ziel ist klar: Wir entwickeln DuMont zur AI Company“, so Eckert.
