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Kölner MotorenbauerDeutz erhöht Umsatzprognose dank starker Nachfrage

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Deutz Hauptsitz in Porz-Eil

Hauptsitz von Deutz in Porz-Eil

Köln – Der Kölner Motorenbauer Deutz erhöht seine Absatz- und Umsatz-Prognose für das laufende Jahr. Das Unternehmen rechne aktuell mit 155.000 bis 170.000 verkauften Deutz-Motoren, teilte der Konzern am Montagabend mit – bislang betrug die Prognose 140.000 bis 155.000 verkaufte Antriebe.

Bis zu 1,7 Milliarden Euro Umsatz

Der erhöhte Absatz soll zu einem Umsatzanstieg auf 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro führen (vorher: 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro). Für die positive Entwicklung macht der Hersteller von Motoren für Bau- und Landmaschinen in seiner Mitteilung insbesondere die starke Nachfrage in allen wesentlichen Anwendungsbereichen verantwortlich.

Im ersten Corona-Jahr 2020 hatte Deutz im Kerngeschäft – also ohne die elektrischen Bootsmotoren der Tochterfirma Torqeedo – lediglich rund 121.000 Motoren verkauft. Im Vor-Corona-Jahr 2019 hatte dieser Wert bei knapp 191.000 gelegen.

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Der Umsatz war 2020 auf knapp 1,3 Milliarden Euro rückläufig – nach 1,84 Milliarden Euro im Vorjahr. Unter dem Strich stand am Ende des vergangenen Jahres ein Verlust von fast 108 Millionen Euro. Die Konzernführung hatte mit einem umfassenden Sparprogramm gegengesteuert, in dessen Rahmen mehr als 800 Stellen weltweit gestrichen wurden – ein großer Teil davon an der Firmenzentrale in Köln-Porz.