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Kommentar zu E-AutosEs gibt keinen Grund zur Panik vor massivem Jobabbau

2 min
Elektroauto

Ein Elektroauto (Symbolbild)

  1. Weil Motoren von E-Autos aus weniger Teilen bestehen, warnen Wissenschaftler und Experten vor einem massiven Jobabbau in der Branche.
  2. Doch diese Sorge ist unbegründet: Unter anderem, weil oft ausgeblendet wird, dass durch den Mobilitätswandel auch viele neue Jobs entstehen – etwa in der Batterieproduktion.
  3. Außerdem werden die Technologien über Jahrzehnte hinweg nebeneinander existieren. Der deutschen Politik muss es aber jetzt gelingen, bestimmte Fabriken ins Land zu holen.

Köln – Die Elektromobilität in Deutschland wird Jobs in der Industrie kosten. Das ist der einhellige und nachvollziehbare Schluss aus diversen Prognosen und Studien. Der Befund ist genauso naheliegend, wie panikhafte Schlussfolgerungen daraus unsinnig sind.

Fakt ist: Der Antrieb eines Elektroautos hat weniger Teile, was weniger Menschen am Fließband erfordert als bei einem Verbrennungsmotor. Doch ein Auto besteht nicht nur aus seinem Antrieb. Auch E-Autos haben Karosserie und Sitze, Armaturen, Airbags, Räder, Reifen und mehr.

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Weiter führen die E-Auto-Skeptiker an, die zunehmende Produktivität beim Bau von Elektrofahrzeugen würde zusätzlich Jobs kosten. Das mag sein, blendet aber die Tatsache aus, dass auch in der Herstellung von Benzinern und Dieseln der Automatisierungsgrad und damit die Produktivität steigen dürften.

E-Autos in Deutschland: Politik muss Fabriken ins Land holen

Außerdem wird der Verbrenner ja nicht von heute auf morgen komplett vom Markt verschwinden. Über Jahrzehnte werden wir ein Nebeneinander beider Technologien sehen. Einerseits weil E-Technik für manche Anwendungen ungeeignet ist – etwa bei Nutzfahrzeugen, andererseits weil noch über einen langen Zeitraum E-Fahrzeuge für viele Menschen nicht erschwinglich sein werden.

Außerdem wird ausgeblendet, wie viele neue Jobs durch den Mobilitätswandel entstehen, etwa in der Batterie-Produktion. Jetzt muss es der deutschen Politik nur gelingen, solche Zukunftsfabriken auch in unser Land zu holen.