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Nach Insolvenz und VerkaufMöller kann Bäro-Sparte weiterführen – „Clean Air“ bleibt bei Eigentümern

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J. Manuel und Dr. Sandra von Möller von Bäro.

J. Manuel und Dr. Sandra von Möller von Bäro.

Die Witzheldener Firma Bäro hat im Januar Insolvenz angemeldet – nun gibt es aber eine Lösung für den Geschäftsbereich „Luft“.

Mit dem neu gegründeten Unternehmen Vomo Air GmbH will das Unternehmerpaar Sandra und Manuel von Möller den Geschäftsbetrieb Clean Air Technologies der Leichlinger Firma Bäro fortführen.

Dieser frühere Bäro-Bereich ist spezialisiert auf die Entkeimung von Oberflächen, insbesondere von Viren, Bakterien und Schimmelsporen. Entsprechende Geräte sind unter anderem in der Lebensmitteltechnologie im Einsatz.

Witzheldener Firma Bäro kämpfte mit Lieferengpässen und Verzögerung bei Bauprojekten

Bäro hatte am 11. Januar Insolvenz anmelden müssen. Verschiedene externe Faktoren, vor allem bedingt durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg und die Inflation, hatten zu der Lage geführt. Problem waren insbesondere Lieferengpässe. Auch waren Bauprojekte der Kunden verzögert umgesetzt oder teils auch auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Inzwischen wurde der Beleuchtungsbereich von Bäro an das niederländische Familiy Office Boels verkauft worden. Wie Sandra von Möller am Freitag im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte, war die Clean-Air-Sparte, wenn auch keine eigene Gesellschaft, allein genommen profitabel.

1967 wurde Bäro gegründet. 2006 erwarb Manuel von Möller die Mehrheit, 2009 trat Sandra von Möller als Geschäftsführerin in das Unternehmen ein, nachdem sie zuvor als Rechtsanwältin bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der Deutschen Post gearbeitet hatte.

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