Mehr Leistung, mehr Reichweite, höherer Preis: Rolls-Royce spendiert seinem Elektro-Coupé Spectre ein umfassendes Update.
Rolls-Royce wird stärkerBlack-Badge-Variante kommt jetzt auf 680 PS und 628 km Reichweite

Der Spectre kombiniert modernste Elektrotechnik mit dem unverkennbaren Luxusdesign von Rolls-Royce.
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Vier Jahre nach seiner Markteinführung erfährt das elektrische Luxuscoupé Spectre von Rolls-Royce eine Aktualisierung. Das Fahrzeug wird mit leistungsfähigeren Antrieben sowie einem verbesserten Akku ausgestattet, was einen größeren Aktionsradius und eine höhere Ladekapazität ermöglichen soll. Die Auslieferung der ersten modifizierten Exemplare ist laut Unternehmensangaben noch für das laufende Jahr geplant.
Das große Coupé zieht dabei Nutzen aus technologischen Fortschritten, die schon im Frühling für den BMW i7 vorgestellt worden waren. Eine neue Akkutechnik führt zu einer Erhöhung des maximalen Aktionsradius um 18 Prozent auf bis zu 628 Kilometer. Parallel dazu wird eine Verringerung der Ladedauer um 14 Prozent erwartet.
Bis zu 680 PS für die Black-Badge-Version
Des Weiteren integriert Rolls-Royce potentere Elektromotoren. Die kraftvollere Black-Badge-Ausführung des Spectre kommt nun auf eine Leistung von bis zu 500 kW (680 PS). Nach Angaben des Herstellers avanciert das Fahrzeug damit zum bisher kraftvollsten Modell der Firmengeschichte. Gleichzeitig erhöht sich das maximale Drehmoment auf einen Wert von 1.100 Nm.
Im Zuge der Modellpflege erhöht Rolls-Royce ebenfalls die Kosten. Der Preis für die Basisversion wird laut Unternehmensinformationen zukünftig bei 395.000 Euro liegen. Für die Black-Badge-Ausführung werden mindestens 461.000 Euro verlangt.
Ferrari Luce weiterhin an der Preisspitze
Dennoch erreichen die Briten damit nicht den ersten Rang der teuersten Elektrofahrzeuge. Diese Platzierung hat der unlängst präsentierte Ferrari Luce inne, dessen Kosten sich auf circa 550.000 Euro belaufen. (dpa/red)
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