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Thyssenkrupp tauft umWerkstoffsparte heißt jetzt TK Accelis und soll an die Börse

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Neuer Markenname TK Accelis

Die Werkstoffsparte von Thyssenkrupp heißt jetzt TK Accelis. Spartenchefin Ilse Henne steht vor dem neuen Namen, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Thyssenkrupp benennt seine Materialsparte in TK Accelis um und bereitet sie damit auf den Kapitalmarkt vor.

Thyssenkrupp forciert die Autonomie seiner Geschäftsbereiche und hat in diesem Zuge seine Materialsparte „Materials Services“ umbenannt. Zukünftig wird diese unter der Markenbezeichnung TK Accelis operieren. Laut einer Mitteilung des Konzerns verdeutlicht der neue Name den Wandel von einem reinen Materialhändler zu einem ganzheitlichen Dienstleister für Lieferketten.

Die Bezeichnung „Accelis“ ist eine Wortschöpfung aus den englischen Vokabeln „accelerate“ (beschleunigen) und „access“ (Zugang). Nach Unternehmensangaben symbolisiert der Name zügige Zustellungen, hohe Effizienz und die Bereitstellung von Werkstoffen sowie Services.

Vorbereitung für den Kapitalmarkt

In den nächsten Jahren ist der Umbau der Thyssenkrupp AG zu einer Finanzholding vorgesehen, worin die bisherigen Divisionen als selbstständig agierende Firmen operieren werden. Unter der Marke TKMS ist die Marinesparte bereits an der Börse platziert worden. Die Kapitalmarktfähigkeit wird nun ebenfalls für TK Accelis anvisiert.

„Unser neuer Name treibt unsere Vorbereitungen auf die Kapitalmarktreife voran“, äußerte sich Ilse Henne, die Vorstandsvorsitzende der Division. Laut Henne ist der Geschäftsbereich der größte Materialhändler in Europa und zählt in den Vereinigten Staaten ebenfalls zu den Top-Anbietern.

Erlöse im Milliardenbereich

Einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro erzielte Materials Services im Geschäftsjahr 24/25, das am 30. September endet. Weltweit sind in dieser Division ungefähr 15.500 Mitarbeiter tätig. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.