Die Gelder der Programme sind ausgereizt. Eine Neuauflage der Förderungen im kommenden Jahr ist aktuell nicht geplant.
Kein neues Programm geplantPhotovoltaik-Fördermittel der Stadt Köln sind ausgeschöpft

Die Mittel aus den Förderprogrammen für Photovoltaik sind ausgeschöpft. Weitere Förderungen wird es vorerst nicht geben.
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Für die Photovoltaik-Förderprogramme der Stadt Köln ist das Jahr vorzeitig beendet. Die acht Millionen Euro, die die Stadt durch die Programme für klimafreundliches Wohnen und klimafreundliches Arbeiten in Köln zur Verfügung gestellt hatte, sind ausgeschöpft. Ab sofort werden keine Förderanträge mehr angenommen. Lediglich die bis zum Programmstopp gestellten Anträge werden noch schrittweise abgearbeitet.
Damit enden die Förderprogramme vorerst. Die Stadt Köln plant aktuell nicht, sie 2027 fortzusetzen. Grund dafür ist die angespannte Haushaltslage Kölns, die Stadt geht in den kommenden Jahren von den größten Jahresverlusten ihrer Geschichte aus.
Photovoltaik in Köln: Seit 2022 mehr als 10.300 Vorhaben umgesetzt
Inhaltlich fällt die Bewertung der Förderungen aus Sicht der Stadt Köln anders aus. „Die städtischen Förderprogramme haben über mehrere Jahre einen wichtigen Anreiz für private Investitionen in den Ausbau der Solarenergie in Köln gesetzt“, schreibt sie. Mit städtischer Unterstützung haben zahlreiche Installationen und Inbetriebnahmen von Steckersolargeräten, Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern realisiert werden können. „Generell ist der signifikante Ausbau der Photovoltaik in Köln ein Erfolg.“
Zwischen 2022 und 2023 hat sich die Zahl der installierten PV-Anlagen in Köln laut Stadt mehr als verdreifacht. Das hohe Niveau habe man 2024 und 2025 halten können, im laufenden Jahr liegt die Zahl der neu gebauten Anlagen bei 3421. Insgesamt wurden seit dem Start der Förderungen im Jahr 2022 über 16.000 Anträge gestellt. Mehr als 10.300 der Vorhaben wurden bislang umgesetzt, die Stadt Köln zahlte bislang mehr als 26,5 Millionen Euro an Förderzuschüssen. (tli)
