„70&1“Wolfgang Niedecken holt Geburtstagssause nach

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Die Kölner Kultband BAP zelebriert 2022 nachträglich Wolfgang Niedeckens 70. Geburtstag.

Die Feste feiern, wie sie fallen – spätestens seit Beginn der Coronapandemie ist dieser altbekannte Spruch hinfällig geworden. Und so musste auch BAP-Gründer und -Frontmann Wolfgang Niedecken am 30. März letzten Jahres die große Party mit seinen Fans zu seinem 70. Geburtstag in der Lanxess-Arena absagen. Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben: Am 30. März findet im Henkelmännchen nun endlich die Geburtstagssause statt, unter dem neuen Titel „Niedecken feiert 70&1“ – vorausgesetzt natürlich, die Pandemielage lässt es zu.

Rückkehr nach fast drei Jahren Pause

Er scharre schon ungeduldig mit den Hufen, um endlich wieder auf Tour gehen und live spielen zu können, sagte Niedecken voller Vorfreude. Den letzten Auftritt absolvierte die Band im Sommer 2019 – das ist „verdamp lang her!“ Nach einer so langen Zeit ohne Shows und mit vielen Entbehrungen dürfte es für den Kölner und seine Musiker eine besonders emotionale Rückkehr auf die Bühne werden. Im Gepäck hat Niedeckens BAP neben allen Hits und Klassikern auch das neueste Album „Alles fließt“, das im Herbst 2020 erschien und aus bekannten Gründen bis jetzt auf seine Konzertpremiere warten musste.

Hallentournee soll folgen

Im Vorfeld des Geburtstags-Gigs in der heimischen Domstadt wird die Combo drei Warm-up-Shows in Hannover, Bielefeld und Münster spielen. Wenn sich die Lage stabilisiert, geht es im kommenden Herbst weiter mit einer umfangreichen Hallentournee. Auch das ein oder andere kurzfristige Sommerkonzert der Kölschrocker darf erwartet werden – denn Open-Air-Auftritte lieben Niedecken und Co. ganz besonders.

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Gleichauf mit den Beatles

Niedeckens BAP zählen zu den erfolgreichsten heimischen Rockbands mit zwölf Nummer-eins-Alben in den deutschen Charts – gleichauf mit den Beatles. Seit acht Jahren tritt die 1976 gegründete Band unter ihrem heutigen Namen in wechselnden Formationen auf. unverwechselbar ist und bleibt natrülich die kölsche Legende am Mikro, Wolfgang Niedecken. Der 70-Jährige ist bekannt für sein soziales Engagement, das sich auch in seinen Texten widerspiegelt. Stücke wie „Arsch huh, Zäng ussenander“ als Zeichen gegen Rassismus oder „Kristallnaach“ als Erinnerung an düstere NS-Zeiten dürften vielen ein Begriff sein.

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